VfB Stuttgart will Serdar Tasci nicht verkaufen

Serdar Tasci fühlt sich auf der Bank nicht wohl
Serdar Tasci befindet sich inmitten einer Diskussion um seine Zukunft, denn Stuttgart-Trainer Christian Gross vertraute auch im Europa League-Spiel gegen Slovan Bratislava auf die Kräfte Georg Niedermeier und Khalid Boulahrouz. Einem möglichen Wechsel schob VfB-Manager Fredi Bobic nun aber einen Riegel vor.
"Tasci bleibt beim VfB", stellte Bobic nach dem 2:2 gegen Slovan Bratislava klar, mit dem sich die Schwaben für die Gruppenphase der Fußball-Europa- League qualifiziert hatten. Tags zuvor, nachdem Gross bestätigt hatte, Tasci auf die Bank zu setzen, hatte Berater Uli Ferber der Bild erklärt:
Möglichkeiten für Tasci
"Serdar hatte sich eigentlich klar zum VfB bekannt und seinen Vertrag frühzeitig verlängert. Jetzt müssen wir diese Aussagen von Christian Gross jedoch erst einmal sacken lassen und gegebenenfalls die Situation neu bewerten."
Ein Last-Minute-Wechsel schien im Bereich des Möglichen, denn laut der Aussage des Beraters gäbe es immer noch Anfragen aus dem In- und Ausland: "Das Interesse von verschiedenen Clubs in Europa ist nach wie vor da." Tottenham Hotspur, Zenit St. Petersburg und Juventus Turin sind Medienberichten zufolge im Gespräch.
Tasci bleibt in der Defensive
Bobic betonte jedoch, dass Stuttgart weiter auf sein bis 2014 an den Verein gebundenes Eigengewächs Tasci baue und deutete mit Blick auf das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund an: "Und ich bin mir sicher, dass er kurz davor steht, sein erstes Spiel zu machen."
Tasci selbst wollte kein weiteres Öl ins Feuer gießen. "Ich will spielen, aber der Trainer entscheidet", sagte der 23-Jährige, der seit 1999 bei den Stuttgartern aktiv ist und zum Kader der Nationalmannschaft gehörte, die bei der WM 2010 im Halbfinale gescheitert war.