Augsburg und Düsseldorf patzen

Cidimar freut sich über seinen Treffer
Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegsrennen einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Beim abstiegsbedrohten FSV Frankfurt kassierten die Rheinländer eine 0:2-Niederlage und verpassten damit den vorübergehenden Sprung auf den Relegationsplatz.
Vor 7034 Zuschauern im Frankfurter Volksbank-Stadion erzielte der Brasilianer Cidimar beide Treffer für den FSV (24. Minute/63.). Die Hessen, die nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen sind, kletterten durch den Erfolg zumindest für einen Tag auf Rang 15 und stehen damit erstmals seit dem ersten Spieltag nicht mehr auf einem Abstiegsplatz.
Die Düsseldorfer, die bereits am vergangenen Wochenende beim 0:0 gegen Fürth einen Dämpfer erlitten hatten, agierten zwar über weite Strecken spielbestimmend. Im Angriff ließ das Team von Trainer Norbert Meier aber die nötige Konsequenz vermissen.
Allein Martin Harnik hatte insgesamt fünf gute Gelegenheiten, verpasste aber jeweils seinen 13. Saisontreffer. Weitaus effizienter spielten die Hausherren. Cidimar nutzte bei seinen Treffern beide Male Unachtsamkeiten in der Fortuna-Abwehr und schwingt sich mit nunmehr sieben Saisontreffern immer mehr zum Frankfurter Retter im Abstiegskampf auf.
Niederlage beim KSC
Die Erfolgsserie von Aufstiegskandidat FC Augsburg ist gerissen. Der Zweitligist verlor verdient mit 0:1 (0:1) beim Karlsruher SC und bezog seine erste Niederlage 2010. Damit kann Verfolger FC St. Pauli mit einem Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen bis auf einen Punkt an den zuvor neunmal ungeschlagenen, aber dieses Mal enttäuschenden Tabellenzweiten heranrücken.
Das Siegtor für den KSC vor 15.705 Zuschauern im Wildparkstadion erzielte Lars Stindl (27.). Damit schlugen die Badener nach Arminia Bielefeld innerhalb von sechs Tagen den zweiten Anwärter auf den Bundesliga-Aufstieg.
Der ersatzgeschwächte und defensiv eingestellte KSC hatte den stärksten Zweitliga-Angriff um FCA-Toptorjäger Michael Thurk gut im Griff. Mit der ersten Chance traf ausgerechnet Stindl, der zuletzt wegen Formschwäche auf der Bank saß, per Kopf zum 1:0. Die ohne Kapitän Uwe Möhrle (Gelbsperre) und den verletzten Andrew Sinkala angetretenen Augsburger fanden auch nach der Pause nicht ins Spiel. Der KSC blieb bei Kontern vor allem über den starken Stürmer Macauley Chrisantus stets gefährlich.