Aachen schlägt Bielefeld, Koblenz darf wieder hoffen

Aachens Marco Höger (r.) schirmt den Ball geschickt vor Daniel Halfar ab
Von einem Befreiungsschlag kann keine Rede sein. Einen Tag nach der Entlassung von Trainer Thomas Gerstner kassierten die Bielefelder erneut eine Niederlage. Derweil sicherte sich Koblenz in Ahlen drei lebenswichtige Punkte.
Die seit vier Spielen ungeschlagene SpVgg Greuther Fürth musste sich am 26. Spieltag gegen Aufsteiger 1. FC Union Berlin mit einem torlosen Remis begnügen.
Der Trainertausch bei Bielefeld hat vorerst nichts gebracht. Vier Tage nach der 0:1-Heimpleite gegen den Karlsruher konnte Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier als Interims-Coach die Arminen nicht in die Erfolgsspur zurückbringen.
Auer traf doppelt
Doppel-Torschütze Benjamin Auer (10./44. Minute) mit seinen Saisontreffern elf und zwölf versetzte den Aufstiegshoffnungen der Arminen einen herben Dämpfer. Der Tscheche Pavel Fort (39.) hatte Bielefelds zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.
Nach dem Sieg im "Abstiegs-Endspiel" in Ahlen schöpft Koblenz wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib. Emanuel Krontiris (42.) mit einem Sonntagsschuss aus mehr als 30 Metern Entfernung und Andreas Glockner in der Nachspielzeit bescherten der TuS nach zuletzt fünf sieglosen Spielen wieder drei wichtige Punkte. Ahlen kehrte nach zuletzt zwei Siegen hintereinander wieder ans Tabellenende zurück.
Ganz schwaches Spiel in Fürth
Fußball zum Abgewöhnen wurde in Fürth geboten. In der Klasse armen Partie konnten die Franken, bei denen in Sami Allagui, Bernd Nehrig und Nico Müller drei Offensivkräfte fehlten, im Spiel nach vorne keine Akzente setzen.
Ein Lattenknaller des Berliners Michael Parensen (27.), ein Pfostenstreicher des Fürthers Sercan Sararer (63.) und zwei Klasse-Paraden des jungen Fürther Torwarts Max Grün in der Schlussphase waren die einzigen Höhepunkte der schwachen Partie. Berlin durfte sich nach zuletzt zwei Niederlagen immerhin über einen Punkt freuen.