Michael Ballack kämpft um einen neuen Vertrag

Michael Ballack fühlt sich beim FC Chelsea und in London sehr wohl
Der Poker ist im vollen Gange. Während Michael Ballack weiß, was er will, hält sich sein Arbeitgeber FC Chelsea noch bedeckt. Glaubt man englischen Medienberichten, wollen die Engländer den Vertrag des 33-Jährigen zunächst nur um ein Jahr plus Option verlängern. Und das zu stark reduzierten Bezügen.
"Es ist richtig, dass wir uns zur Zeit mit dem Chelsea FC in Vertragsgesprächen befinden. Es ist aber nicht richtig, dass bereits eine Einigung erzielt wurde", erklärte Ballacks Berater Michael Becker derweil.
Ballack, derzeit bis Saisonende an Chelsea gebunden, möchte gern bis zum Sommer 2012 beim Londoner Club bleiben. Auch im Hinblick auf die geplante Fortsetzung seiner Nationalmannschafts-Karriere würde ein Zwei-Jahres-Rhythmus für Ballack Sinn machen. Für Bundestrainer Joachim Löw wäre übrigens das Alter kein Problem, wenn sich der Kapitän weiter eine Doppelbelastung Club und Nationalteam zutraut.
Der gebürtige Görlitzer will seine Karriere in England beenden, andere Clubs oder gar eine Rückkehr in die Bundesliga sollen derzeit noch kein Thema sein, auch wenn der Mittelfeldspieler im Sommer ablösefrei wechseln könnte.
Auf allerhöchstem Niveau
"Ich will versuchen, solange wie möglich auf allerhöchstem Niveau zu spielen", hatte der Chef der DFB-Elf bereits zum Start in die WM-Saison angekündigt. Er habe in London seinen Platz gefunden, beruflich und privat. Den möchte Ballack noch bis zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine verteidigen.