Sport Live bei sportal.de
Sport Live bei sportal.de
Sport Live bei sportal.de
Sport Live bei sportal.de
Startseite | Live-Ticker | Ergebnisse
FUSSBALL | CHAMPIONS LEAGUE
Schriftgröße: 
Bayern im Viertelfinale trotz 2:3 in Florenz
Bayern im Viertelfinale trotz 2:3 in Florenz
Mark van Bommel bejubelt sein Tor

Der FC Bayern München hat das Viertelfinale der Champions League erreicht. Dem deutschen Rekordmeister genügte im Achtelfinal-Rückspiel beim AC Florenz ein 2:3 (0:1). Das Hinspiel hatte der Bundesliga-Tabellenführer mit 2:1 gewonnen.

Aufgrund der mehr erzielten Auswärtstreffer schafften die Münchener den Sprung in die Runde der letzten Acht. Mark van Bommel (60.) und sein niederländischer Landsmann Arjen Robben (65.) sicherten mit ihren Treffern das Weiterkommen für die Bayern.

Vor dem Spiel gab es eine Überraschung in der Anfangself. Nach den Ausfällen von Martin Demichelis und Diego Contento hatte Louis van Gaal die linke Abwehrseite neu zu besetzen. Er hätte Lahm die Seite wechseln lassen können, Andreas Görlitz wäre ins Team gerutscht. Er hätte auch Danijel Pranijic links in der Viererkette aufbieten können, der sei aber seinem Gegenspieler Marco Marchionni in Punkto Schnelligkeit nicht gewachsen, so van Gaal vor dem Spiel.

Alaba sollte es richten

Also spielte Rekordjüngling David Alaba. Der Österreicher nahm in der zweiten Mannschaft der Bayern meist die Position im linken Mittelfeld ein, hatte aber in der Nationalmannschaft Österreichs schon mal als Linksverteidiger Erfahrung sammeln können. Ansonsten gab es keine Überraschungen, Arjen Robben und Franck Ribery spielten von Beginn an, Thomas Müller und Mario Gomez liefen im Sturmzentrum auf.

Florenz begann mit dem Wind im Rücken aggressiv und engagiert, man merkte den Italienern an, dass sie ihre Chance auf das Viertelfinale wahren wollten. Der FC Bayern zeigte in der 14. Minute die erste ansprechende Kombination. Mario Gomez legte den Ball artistisch per Hacke in den Lauf von Arjen Robben ab, der Niederländer drang bis zur Grundlinie durch, spielte zurück zu Gomez, dessen flache Hereingabe auf Thomas Müller allerdings nicht ankam.

Das Glück aufgebraucht

Wenig später hatten die Bayern dann Glück, als der Schiedsrichter ein Handspiel von Daniel van Buyten nicht ahndete. Per Kröldrup hatte Juan Vargas auf der linken Seite frei gespielt, dessen Flanke touchierte van Buyten leicht mit der Hand, aber die Pfeife blieb stumm (16.). Dann war es erneut van Buyten, dem der Ball an die Hand sprang, in diesem Fall aber ohne aktive Bewegung des Belgiers in Richtung Ball. Die Bayern hatten ihr Glück damit aufgebraucht. Ein Gegentor und ein verletzungsbedingter Wechsel sollten folgen.

Marco Marchionni versuchte es einfach mal aus der zweiten Reihe, Jörg Butt hatte mit dem flachen Schuss auf das linke Eck große Probleme, ließ den Ball prallen und Daniel van Buyten kam gegen den zum Einschuss heranrauschenden Juan Vargas zu spät (29.). Wenig später musste Mario Gomez ausgewechselt werden (Muskelfaseriss in der Wade), Miroslav Klose kam in die Partie (30.).

Kein Glück, sondern Frey

Glück brauchte die Fiorentina in der 34. Minute nicht, denn sie hatten Sebastian Frey. Der Keeper lenkte einen Robben-Schuss aus acht Metern Entfernung mit einer spektakulären Parade über den Kasten. Schweinsteiger hatte den Ball in Richtung Sechzehner geköpft, Ribery ließ das Leder im Abseits stehend geistesgegenwärtig passieren und so kam Robben frei vor dem Tor zur größten Chance der Bayern in Halbzeit eins.

Die Bayern kamen in der Folgezeit besser ins Spiel, Florenz ließ sich tief in die eigene Hälfte fallen und doppelte Robben und Ribery auf den Flanken immer wieder geschickt, so dass die Münchner wenig aus dem Ballbesitz machen konnten. Dabei halfen auch die schwachen langen Bälle aus der Bayern-Verteidigung nicht weiter, die meist von van Buyten in den völlig freien Raum geschlagen wurden.

Eine zweite Hälfte wie ein Wirbelwind

Noch 45 Minuten hatten die Bayern Zeit das nötige Tor zu erzielen. Dabei stärkten die widrigen Witterungsverhältnisse, sprich der starke Wind, den Münchnern den Rücken. Die erste Chance hatte aber Florenz. Eine Flanke von Marco Marchionni konnte sowohl von Holger Badstuber, als auch von Daniel van Buyten nicht gestoppt werden, aus sechs Metern Entfernung schoss dann Gilardino, Butt rettete per Fußabwehr (50.).

Auf der Gegenseite scheiterte Thomas Müller, der erst getackelt und dann im Abschluss geblockt, die gute Einschussmöglichkeit nicht nutzen konnte (51.). Dann war wieder Florenz an der Reihe. Und erneut griff der Gastgeber über die rechte Seite an, wo Ribery seine Defensivaufgaben vernachlässigte und David Alaba Licht und Schatten zeigte. Marco Marchionni spielte den Ball flach an den Fünfmeterraum, Alberto Gilardino legte per Hacke nach hinten und dort kam Stevan Jovetic unbedrängt an den Ball, schob das runde Leder flach ins lange Eck (54.).

Ribery hinten schwach, vorne zur Stelle

Dass Franck Ribery seinen Offensivaktionen aber durchaus nachzukommen gedachte, zeigte er in der 60. Minute. Wieder wurde er (mindestens) gedoppelt, machte den Haken nach hinten und legte den Ball dann quer zum Sechzehner. Thomas Müller ließ den Pass durch und Mark van Bommel schob die Kugel aus 20 Metern direkt ins linke untere Eck ein.

Kaum hatten die Bayern das 2:1 erzielt, da klingelte es auch schon wieder im eigenen Tor. Gilardino hatte einen hohen Ball geschickt weiter geleitet, erneut sah van Buyten schlecht aus, als er gegen Jovetic nur halbherzig in den Zweikampf ging, der Montenegriner tunnelte Butt und die Bayernstimmung sank ins Bodenlose (64.).

...und immer wieder Robben

Aber es gab da ja neben Ribery noch einen anderen Ausnahmekicker in den Reihen der Münchener: Arjen Robben - und der zeigte in der 65. Minute, warum man ihn für einen Solchen hält. Im rechten Halbfeld an den Ball gelangt, zog er mit diesem nach innen und drosch die Kugel aus 24 Metern in den linken oberen Torwinkel. Vier Tore in elf Minuten und es ging munter weiter.

Die Bayern ließen, auch in dem Wissen um ihre löchrige Abwehr, nicht nach, spielten weiter nach vorne. Immer wieder über die rechte Seite und Robben liefen dabei die Angriffe, aber Zählbares kam nicht mehr heraus. Insgesamt war das Weiterkommen nicht unverdient, da die Bayern im Spiel nach vorne mehr Initiative zeigten und mit Arjen Robben auch einen der beiden überragenden Akteure auf dem Platz hatten.

Das 3:2 ist aber auch deshalb das richtige Ergebnis, weil Florenz defensiv klug verschob, schnell umzuschalten wusste und die Fehler der Bayern eiskalt nutzte. Mit Stevan Jovetic hatten sie ebenfalls einen Spieler, der die spannende Begegnung prägte, aber am Ende wenig Grund zur Freude hatte.

Michel Massing

FUSSBALL | CHAMPIONS LEAGUE
Bayern im Glück - Hammerlos für Leverkusen
Aus Bayern-Sicht hat Paul Breitner alles richtig gemacht. Seinem Club bescherte die Glücksfee in Nyon den vermeintlich leichten FC Basel als Achtelfinalgegner, während er Bayer Leverkusen ausgerechnet Topfavorit und Titelverteidiger FC Barcelona aus dem Topf zauberte. 
ERGEBNISSE
Fußball: Champions League
Lyon - APOEL -:-
Leverkusen - Barcelona -:-
Zenit - Benfica -:-
AC Mailand - Arsenal -:-
ZSKA - Real -:-
SSC Neapel - Chelsea -:-
Basel - FC Bayern -:-
Marseille - Inter -:-
   alle Ergebnisse im Überblick

LIVE-TICKER

Fußball: 2. Liga, 21. Spieltag
Düsseldorf - Eintr. Frankfurt 20:15
   alle Live-Ticker im Überblick
Anzeige
TRANSFERS
   alle Transfers im Überblick
TOP NEWS TICKER Pop-up
   alle Top News des Tages
BILDERGALERIEN
Fußball
Bundesliga: Sprüche vom 21. Spieltag
Fußball
Eklat in Manchester: Suarez verweigert Evra den Handschlag
Fußball
Die umsatzstärksten Club der Welt
   alle Bildergalerien
Webbaukasten
alle Ergebnisse, Tabellen und News für Ihre Webseite
RSS
News, Ergebnisse u.v.m per RSS-Feed auf Ihrem Desktop!
Downloads
Wallpaper und Bildschirm- schoner, Toolbar, u.v.m.
SCHLAGWORTE
anschluss bayern borussia bundesliga champions coach gebracht gladbacher hertha hoffenheim keeper markus nationalspieler pokal serie sieg spieltag stuttgart tabelle trainer
Anzeige
| | | | | | | | | | | |
| | |
| | |