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sportal.de-Dreamteams: Schalke 04
sportal.de-Dreamteams: Schalke 04
Klaus Fischer bei seiner Lieblingsbeschäftigung

Alle Schalker fiebern dem 135. Revierderby gegen Borussia Dortmund am Freitag entgegen. sportal.de nimmt das wohl hitzigste Derby der Bundesliga zum Anlass das Dreamteam des FC Schalke 04 zu küren. Eine Mannschaft aus Grenzgängern, Professoren und schweigenden Meistern.

Die erfolgreichste Zeit des Traditionsvereins Schalke 04 waren die 30er Jahre. Zwischen 1934 und 1942 stand die Mannschaft jedes Jahr mindestens im Meisterschafts- oder Pokalfinale. Sechsmal gewann sie die Meisterschaft, einmal (1937) zusätzlich den Tschammerpokal.

Nach der letzten Deutschen Meisterschaft 1958 kam erst in den 70er Jahren wieder erfolgreiche Zeiten an den Schalker Markt zurück. 1972 wurden die Knappen Pokalsieger und spielten um die Meisterschaft mit. 1997 folgte dann der größte Erfolg der jüngeren Geschichte. Königsblau gewann den UEFA-Pokal und es sollten erfolgreiche Jahre folgen. 

2001 und 2002 gewann man erneut den DFB-Pokal, wurde als Vizemeister 2001 zum Meister der Herzen und hatte seit dieser Zeit in der oberen Tabellenhälfte immer ein Wörtchen mitzureden. sportal.de hat für das Dreamteam Schalke 04 einige Vertreter der erfolgreichen Zeiten heraus gepickt und in einem offensiven 3-4-3 System aufgestellt.

Tor:

Norbert Nigbur
Nigbur war ein reaktionsschneller Keeper, der auf der Linie herausragend hielt. Außerhalb des Platzes war er ein Spieler mit Ecken und Kanten, der sich gerne mal mit Vereinsbossen oder Trainern anlegte. Mit Schalke wurde er 1972 Vizemeister und holte mit dem Pokalsieg im gleichen Jahr den ersten Titel seit 1958 nach Gelsenkirchen. Nigburs Spezialität waren die Strafstöße. Er war ein wahrer Elfmeterkiller. So hielt er 12 Elfer in seiner Bundesligazeit. Sensationell seine Paraden im Pokalhalbfinale 1972. Im Elfmeterschießen konnte er drei von elf Schüssen halten und verwandelte einen Elfer höchst selbst.

Mit 355 Spielen für Schalke ist Nigbur der Spieler mit den zweitmeisten Bundesligaspielen für die Königsblauen. In der Nationalelf waren es dagegen nur deren sechs. Er wurde Weltmeister 1974, allerdings ohne Einsatz, da Sepp Maier gesetzt war. Als er bei der EM 1980 Stammkeeper werden sollte, verletzte er sich. Nachdem er sich mit Präsident Günther Siebert überwarf, verließ er Schalke in Richtung Berlin. Nach drei Jahren bei Hertha BSC kehrte er allerdings 1979 zu Schalke zurück. In der Saison 1980/81 stieg er mit Schalke in die 2. Bundesliga ab, hielt dem Verein aber auch dort die Treue und half beim sofortigen Wiederaufstieg mit. Nigbur war neben Sepp Meier der beste Torwart der 70er Jahre. Er ist aus dem Schalker-Dreamteam nicht wegzudenken und ein sicherer Rückhalt.

Abwehr:

Olaf Thon
Mit Tatsachen zu Olaf Thon könnte man Bücher füllen, aber Vorsicht! "Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit entsprechen.", so sprach der kleine Mann mit dem Schnauzer einst. Die große Stunde des kleinen Olaf schlug erstmals im DFB-Pokal Halbfinale 1984. Gerade 18 Jahre alt geworden erzielte er drei Tore beim 6:6 gegen die Bayern. Noch im selben Jahr feierte er sein Debüt im DFB-Dress.

Olaf Thon ist gebürtiger Gelsenkirchener und nach Berni Klodt, Otto Schrader und Rüdiger Abramczik einer der jüngsten Debütanten in Königsblau. Aber als junger Spieler war er nie nervös, wie er selbst bestätigt: "Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!" Olaf Thon war in seinen frühen Jahren ein flinker, hakenschlagender Zehner, der über eine tolle Schusstechnik und enorme Dribbelstärke verfügte. Er war aber nicht nur unglaublich talentiert, sondern auch sehr erfolgreich.

So gehörte "Thöni" sowohl den Eurofightern an, wurde Meister der Herzen und gewann 2001 sowie 2002 den DFB-Pokal. Das Idol war zweitjüngster Nationalspieler der Geschichte, absolvierte 52 Länderspiele und gewann den Weltmeistertitel 1990. Außerhalb des Platzes wurde er auch der Professor genannt, da er sich immer gewählt auszudrücken vermochte: "Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert."

Klaus Fichtel
"Ob ich verroste und verkalke, ich spiele immer noch auf Schalke. Ob ich erlahme und ergrau, ich liebe Königsblau.", diesem Fanschlager entsprechend muss sich wohl Klaus Fichtel gefühlt haben, als er am 21. Mai 1988 mit 43 Jahren, sechs Monaten und zwei Tagen sein letztes Bundesligaspiel für Schalke bestritt. Damit ist er der älteste Feldspieler, der je in der Bundesliga auflief. "Tanne", wie ihn einst sein Trainer Fritz Langner 1966 taufte, ist ein echter Knappe, hatte auf der Zeche Ickern I/II in Castrop-Rauxel Kohlen gebrochen. Aber auch International war er Repräsentant der Schalker Tugenden.

Er zeigte sich in seinen 23 Länderspielen für die Deutsche Nationalelf, davon fünf bei der WM in Mexiko 1970, als zuverlässiger Arbeiter und Kämpfer in der Verteidigung. Für Schalke stand er in 477 Bundesligaspielen auf dem Platz, dazu absolvierte er 53 Pokalspiele und 20 Begegnungen im Europapokal. Er holte den Pokal (1972) und wurde zweimal Vize-Meister (1972, 1977). "Der Wald stirbt - die Tanne steht", in den Herzen der Fangemeinde für immer.

Yves Eigenrauch
Einige Fans hätten jetzt Rolf Rüssmann erwartet oder auch Willi Schulz. Wir möchten dem etwas anderen Fußball-Profi die Ehre erweisen. Yves Eigenrauch war nicht nur ein ausgesprochen fairer Sportsmann. Er erhielt in 229 Bundesligaspielen nur 15 Gelbe Karten, keinen Platzverweis und war nie gesperrt („Eisen" Egon Flad hätte sich ein Beispiel nehmen sollen).

Eigenrauch war immer irgendwie anders, irgendwie - eigen. Er interessierte sich für Fotografie und Kunst, arbeitete als Kolumnist für die ARD und die taz. Eigenrauch war und ist ein sperriger Typ, der durch seine Bescheidenheit Anklang bei den Fans gefunden hat. Ein langgezogenes "Yyyyyyyyyves" hallte durch das Stadion, wenn er am Ball war. Er selbst sagt, sein Status als Publikumsliebling hatte weniger mit seinem technischen Fähigkeiten zu tun: "Ich konnte nicht allzu viel am Ball, aber ich habe mich immer sehr angestrengt.", sagte er zuletzt bei Elf-Freunde.

Mittelfeld:

Ernst Kuzorra
Kein Name steht so für Schalke, wie der von Ernst Kuzorra. Er war der spielerische Kopf des Schalker Kreisels, der Schalke zu sieben Titeln führte. "Kurz und flach wandert der Ball von Mann zu Mann.", beschrieb der Dortmunder Generalanzeiger einst das aus Schottland importierte Kurzpassspiel, bei dem eigentlich „nicht der, der in Ballbesitz war" das Spiel bestimmte, sondern „die, die freigelaufen waren, zwangen den Ballführenden zum Abspiel.", erklärte Hans Bornemann, Mitglied der Meistermannschaft.

Die hohe Geschwindigkeit der Ballverarbeitung verlangte eine ausgesprochen gute Technik. Die hatte Ernst Kuzorra. Zudem war er ungemein Durchsetzungsstark. Er schoss 147 Tore in der Gauliga und 50 Tore in 79 Endrundenspielen um die Deutsche Meisterschaft. Kuzorra spielte zwölfmal für die Nationalmannschaft (7 Tore) ehe seine Art, jedem unverblümt die Meinung zu sagen, anstieß. "Wissen sie was: Sie können mich am Arsch lecken!", blaffte Kuzorra 1930 den Nationaltrainer Otto Nerz an, weil der seinem Vorschlag nicht folgte, Fritz Szepan im Länderspiel gegen Belgien aufzustellen. Danach absolvierte Kuzorra nur noch zwei Länderspiele.

Marc Wilmots
Der Belgier Marc Wilmots war wohl einer der durchsetzungsstärksten Offensivspieler die es je gegeben hat. Die Schalker gaben ihm liebevoll den Spitznamen "Willi, das Kampfschwein." Er war Teil der legendären Eurofighter, die durch großen Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit 1997 überraschend den UEFA-Pokal gewinnen konnten.

Marc Wilmots war einer der wenigen Stars der Mannschaft und trug durch seine sechs Tore in den zwölf Partien maßgeblich dazu bei, dass die Schalker nach 1972 endlich wieder einen Titel erringen konnten. Einschließlich des wichtigen Treffers im Hinspiel des Finales gegen Inter Mailand, als er aus mehr als 20 Metern den Ball flach ins Tor drosch. Unvergesslich dann der letzte Elfmeter im Rückspiel im Giuseppe Meazza-Stadion als Marc Wilmots den Ball zum 4:1 versenkte und Schalke so den Pott in den Pott holen konnte.

Fritz Szepan
Szepan war Teil des Schalker Kreisels. Er erzielte 55 Tore in 87 Endrundenspielen um die Deutsche Meisterschaft. Legendär war das Spiel um die erste Deutsche Meisterschaft 1934 im Berliner Poststadion gegen Nürnberg. Bis zur 88. Minute stand es 0:1 aus Schalker Sicht.

Szepan wechselte in der Schlussphase der Partie auf die Mittelstürmerposition und erzielte das 1:1 per Kopf (88.), Kuzorra markierte schließlich den Siegtreffer (90.). Fritz Szepan war Mitglied der Mannschaft die fast fünf Jahre lang (zwischen 1935 und 1940) in der Gauliga kein Spiel verlor und 73 Siege und 10 Unentschieden anhäufte. Er spielte bis ins Alter von 41 Jahren für S04, war Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft (Wurde Dritter bei der WM 1934 in Italien) und bleibt einer der erfolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte.

Jiri Nemec
Ingo Anderbrügge, Herbert Burdenski oder Hannes Bongartz? Wir haben uns für die auf den ersten Blick "unattraktivste" Variante entschieden. Neben den Offensivgrößen Szepan, Kuzorra und Wilmots wollen wir einem Wasserträger in unserem Dreamteam-S04 die Ehre erweisen. Dabei war der Tscheche Jiri Nemec kein schlechter Fußballer. Bis heute sucht man einen Spieler, der den Ball besser abschirmen kann vergebens. Er war die Ballsicherheit in Person, dabei unheimlich bissig, geradezu lästig im Zweikampf und trug das Spiel der eigenen Mannschaft unermüdlich nach vorne.

Nemec absolvierte 256 Spiele für Schalke, gewann den UEFA-Cup sowie 2001 und 2002 den DFB-Pokal. 1997 wurde er zum tschechischen Fußballer des Jahres gewählt. Sein Spitzname lautet "Němej", zu deutsch "der Stumme". Es herrscht das Gerücht, Němec habe in seiner Zeit bei Schalke keine fünf Interviews gegeben. Aber er hatte noch einen zweiten Spitznamen. Mannschaftskollege Mike Büskens nannte ihn in wegen seiner Ähnlichkeit zum Schlagersänger Guildo Horn, den "Meister". Nach einem Traumtor im Training fiel Büskens vor dem Tschechen auf die Knie und rief: "Meister!". Der Name setzte sich durch.

Weiterführende Links:

Sturm:

Ebbe Sand
Gründe warum Ebbe in das Schalke Dreamteam gehört, gibt es wie Sand am Meer. Er ist über die Königsblauen Fangrenzen hinweg ein Sympathieträger gewesen. Der Arbeitsauftrag des zehn Millionen Mark teuren Stürmers, der 1999 von Bröndby IF zu Schalke wechselte, war klar. "Wer schießt die Tore am laufenden Band, Ebbe, Ebbe Sand!", schallte es schon bald aus der Nordkurve.

Und das tat er auch. 74 Mal traf Sand in der Bundesliga. Er war das Herz der Meister der Herzen, zusammen mit seinem kongenialen Partner Emile Mpenza schoss er in der Saison 2000/2001 35 Tore, er selbst wurde mit 22 Treffern Torschützenkönig und 2001 Fußballer des Jahres in Dänemark. 66 Länderspiele und 22 Tore standen am Ende seiner Laufbahn zu Buche. Er prägte eine erfolgreiche Schalker Zeit in denen die Knappen zweimal Vize-Meister wurden (2001, 2005) und zweimal den Pokalsieg feiern durften (2001, 2002). Die Schalke Fans werden sich vor allem an ein Tor gerne erinnern.

Zwischen dem 14.11.1998 und dem 14.5.2005 verlor Schalke kein Spiel gegen den großen Rivalen aus der verbotenen Stadt. Eine Niederlage musste dann unbedingt vermieden werden. Am 30.01.2004 spielte Schalke in Dortmund, der folgende Tag war der 1904. der stolzen Serie. Was passierte? Frank Rost hielt zwei Elfmeter und Ebbe Sand schoss in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer. Radioreporter Manni Breuckmann spottete daraufhin: "In diesem Jahr werden in Dortmund die ersten Kinder eingeschult, die noch nie einen Sieg gegen Schalke erlebt haben!"

Klaus Fischer
Der Stürmer kam 1970 für 175.000 Mark von 1860 München zu Schalke. Sein Markenzeichen, der Fallrückzieher! Im Training aus einem Jux entstanden, manifestierte sich Fischers besondere Fähigkeit im Spiel gegen den Karlsruher SC zum ersten Mal auf hohem Niveau. Am 27. September 1975 schraubte er sich bei einem Eckball in die Höhe und ballerte das Leder, waagerecht in der Luft liegend, ins Netz. Das Tor wurde "Tor des Monats." Eines von insgesamt sechs! Das letzte datiert von 2003, Fischer bewies bei einem Nostalgie-Duell für 1860 das er nichts verlernt hat.

Dass er einer der Größten war, zeigte auch seine Länderpspielbilanz: In 45 Spielen traf er 32 Mal. Sein wohl schönstes Tor für die Deutsche Elf war natürlich ein Fallrückziehertor, erzielt am 16.11.1977 im Länderspiel gegen die Schweiz. Dieser Treffer wurde Tor des Jahres 1977, Tor des Jahrzehnts und sogar Tor des Jahrhunderts. Aber Fischer konnte nicht nur besonders schön treffen, er traf auch besonders oft. Mit 182 Buden ist er der beste Schalker Torschütze der Bundesligageschichte, zudem wurde er 1975/76 Torschützenkönig mit 29 Treffern.

Stan Libuda
Der Rechtsaußen Stan Libuda gehört zu den Schalker Grenzgängern. Er spielte 1965-1968 für den Nachbarn in Schwarz-Gelb. Dabei ist Reinhard Libuda eigentlich Ur-Schalker, wuchs er doch im Gelsenkirchener Arbeiterviertel Haverkamp auf und begann eine Lehre als Schlosser auf der Zeche Consol. Stan Libuda schwankte in seinen Leistungen oft zwischen Welt- und Kreisklasse, auf niedrigerem Niveau nur noch von Günther Schlipper (Schlippinho) übertroffen.

Den Spitznamen "Stan" bekam der wendige, flinke und dribbelstarke Rechtsaußen in Anlehnung an den legendären englischen Rechtsaußen Sir Stanley Matthews. Matthews gilt als Erfinder des berühmten "Links antäuschen, rechts vorbeigehen"-Tricks, den Reinhard "Stan" Libuda ebenfalls perfekt beherrschte. Als in den 1960er Jahren der Prediger Werner Heukelbach eine Veranstaltungsreihe durch Plakate mit der Aufschrift "An Jesus kommt keiner vorbei" bewarb, schrieb ein Fan unter das Plakat den Zusatz "... außer ‚Stan' Libuda."

Nachdem Schalke am Ende der Saison 1964/65 zunächst sportlich abgestiegen schien, gab Stan Libuda dem Werben des BVB nach und wechselte nach Dortmund, wo er durch den Siegtreffer gegen Liverpool 1966 und den Europapokal-Sieg ebenfalls Berühmtheit erlangte. Das Libuda-Tor wurde von den BVB-Fans im Rahmen der Festlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen auf den zweiten Platz beim "BVB Tor des Jahrhunderts" gewählt.

Nach zwei Jahren holte Schalke den verlorenen Sohn zurück und Libuda wurde 1972 mit den Knappen Pokalsieger. Mit der deutschen Nationalelf wurde er WM-Dritter 1970 in Mexiko, unvergesslich das Vorrundenspiel gegen Bulgarien. Bei dem 5:2-Sieg schoss Libuda den Ausgleich, holte einen Elfmeter heraus und legte zwei weitere Treffer auf. Bulgariens Trainer sagte danach: "Diesen Mann kann man nur mit einer Flinte erlegen." 1971 absolvierte er sein letztes von insgesamt 26 Länderspielen (drei Tore). Sein letztes Spiel für Schalke bestritt Stan Libuda am 21.09.1974 gegen Fortuna Düsseldorf.

Michel Massing

FUSSBALL | 1. BUNDESLIGA
Der HSV und der Rothosenmontag
Die Karnevalssitzung der Kölner am Montag wird wahrscheinlich nicht so lustig ausfallen, wie es bei einem Sieg gegen den HSV - gleichzeitig Verweigerer der fünften Jahreszeit - möglich gewesen wäre. Die Rothosen freuten sich indes über den Sprung auf Platz zehn und die Reduktion des Rückstands auf Platz sechs auf fünf Punkte.
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Wolfsburg - Freiburg 3:2
Dortmund - Leverkusen 1:0
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Bremen - Hoffenheim 1:1
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Stuttgart - Hertha BSC 5:0
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