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Problemlose Heimerfolge für Barcelona und Real Madrid
Problemlose Heimerfolge für Barcelona und Real Madrid
Mal wieder der Mann des Spiels: Lionel Messi

Alles beim Alten in der Primera Division. Auch nach dem 21. Spieltag beträgt der Abstand zwischen Tabellenführer FC Barcelona und dem großen Konkurrenten aus Madrid fünf Punkte.

Titelverteidiger FC Barcelona gewann vor heimischer Kulisse mit 2:1 (1:0) gegen den FC Getafe und Real Madrid hatte beim 3:0 (2:0)-Heimerfolg gegen Espanyol Barcelona ebenfalls kaum Probleme, wie sportal.de beobachtete.

Reals Coach Manuel Pellegrini schickte in der spanischen Hauptstadt die gleiche Formation ins Rennen, die in der letzten Woche La Coruna mit 3:1 besiegen konnte. So mussten die genesenen Mahammadou Diarra und Gonzalo Hinguain neben Rafael van der Vaart auf der Bank Platz nehmen. Cristiano Ronaldo verbrachte den Abend auf der Tribüne. Sein Gnadengesuch auf Reduzierung der Sperre wurde abgelehnt.

Gegen die bekannt auswärtsschwachen Gäste aus Barcelona ging Real schon nach fünf Minuten in Führung. Einen eklatanten Stellungsfehler in der Abwehrreihe nutzte Innenverteidiger Sergio Ramos per platziertem Kopfball zur Führung. Die präzise Freistoßflanke kam von Esteban Granero.

Kaka stand richtig

In der Folgezeit nahm Real das Tempo aus dem Spiel, versuchte Ball und Gegner zu kontrollieren, was gegen harmlose Gäste auch gelang. Nach zwanzig Minuten nahmen die Real-Profis dann wieder Fahrt auf, boten ihren Fans im San Bernabeu schnellen und zielstrebigen Fußball.

In der 30. Minute wurde der höhere Aufwand belohnt. Eine erneut schöne Flanke von Granero fand den Kopf von Raul, den Kopfball des Real-Urgesteins konnte Espanyols Keeper Idress Kameni aus Kamerun zwar noch mit einem schönen Reflex abwehren, doch gegen den Nachschuss von Kaka per Seitfallzieher war er dann machtlos. 2:0 - wer braucht da schon einen Cristiano Ronaldo...? Bis zur Halbzeit hielt Real das Tempo hoch, erspielte sich Chance um Chance, doch ein weiteres und damit vorentscheidendes Tor wollte nicht fallen.

Espanyol - ein gern gesehener Gast

Der Halbzeitpfiff stoppte dann den Spielfluss, Espanyol kam besser in die zweite Hälfte und hatte auch gleich den Anschlusstreffer auf den Fuß. Doch Ivan Alonso scheiterte aus kurzer Distanz an Iker Casillas, der unmittelbar danach seine Teamkollegen lauthals zusammenstauchte. Die Worte des Schlussmanns zeigten Wirkung, Real fing wieder an Fußball zu spielen und Kaka traf in der 58. Spielminute den Pfosten.

Wer jetzt dachte, der Pfostentreffer würde die Gäste wenigstens für die letzte Viertelstunde wachrütteln, sah sich getäuscht. Espanyol hatte auch in der Schlussviertelstunde weiter große Probleme im Spiel nach vorne und so ließen die Hausherren das Spiel in der Folgezeit einfach auslaufen. Gut, in der 90. Minute erzielte der eingewechselte Hinguain noch das 3:0.

FC Barcelona - FC Getafe

Auch ein Josip Guardiola sieht sich auch mal genötigt auf die Euphoriebremse zu treten. Ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen den FC Getafe merkte der Erfolgstrainer an, dass man sicherlich irgendwann mal in der langen Saison in der Primera Division als Verlierer vom Platz gehen würde.

Die Zuschauer im Camp Nou hatten kaum Platz genommen, da wiederlegte Lionel Messi die Worte des Trainers. Yaya Toure legte den Ball überlegt ab und der Argentinier schlenzte den Ball an Freund und Feind aus 18 Metern ins Tor. Ein traumhafter Beginn nach nur sieben Minuten.

Messi, immer wieder Messi

Es dauerte bis zur 18. Spielminute, ehe sich Getafe aus den Fängen Barcas lösen konnte und den ersten hoffnungsvollen Angriff fuhr. Doch die Art und Weise wie Verteidiger Eric Abidal die Gäste in dieser Situation stoppte, machte deutlich, das Getafe in dieser Phase nur ein Sparringspartner war. Zudem hätte Messi kurz zuvor, u.a. nach einenm schönem Doppelpass mit Zlatan Ibrahimovic, das 2:0 und 3:0 machen müssen.

Doch ausgerechnet ein Spieler aus dem überlegenen Team machte das Spiel gegen den Tabellen-7. aus Getafe wieder spannend. Gerard Piquè patzte mit einem Stockfehler vor dem eigenen Strafraum und sprang anschließend vor lauter Frust seinem Gegenspieler Rafael Lopez in die Beine. Schiedsrichter Teixeira Vitines zückte die Rote Karte.

Weiterführende Links:

Messi, immer wieder Messi

Wer jetzt glaubte, Getafe würde in Überzahl mutiger agieren, sah sich schnell getäuscht. Zehn Katalanen beherrschten weiterhin das Spielgeschehen, agierten aber nun vorsichtiger. Einzig Getafes Miku legte in der 33. Minute die Scheu ein wenig ab und prüfte Barcas Keeper Victor Valdez mit einem Weitschuss.

Auch wenn es langsam langweilig wird, in der 42. Minute war es wieder Messi der das Publikum verzückte. Mit einem Traumpass in die Tiefe setzte er Ibrahimovic wunderbar in Szene, der lange Schwede umkurvte zwar Getafes Torwart Jordi Cordina, doch sein Schuss wurde von Verteidiger Rafa noch vor der Linie geklärt. Dann war Halbzeit und Schiri Vitiness musste sich auf den Weg in die Kabine so manches katalanisches Schimpfwort anhören.

Mit etwas mehr Mut kehrten die Gäste dann nach der Halbzeitpause auf den Rasen zurück. Drei Minuten waren dann gespielt und Ex-Real-Madrid-Spieler Roberto Soldado hatte den Ausgleich auf den Fuß, doch eine starke Parade von Valdez verhinderte das 1:1.

Das eine Mannschaft auch in Unterzahl über mehrere Stationen glänzenden Kombinationsfußball zeigen kann, bewies der Tabellenführer der Primera Division dann in der 61. Minute. Die Aktion war leider nicht von Erfolg gekrönt, Seydou Keita traf freistehend aus acht Metern nur das Außennetz. Sechs Minuten später war das Spiel entschieden. Messi bediente Xavi im Strafraum und der spanische Nationalspieler schloss locker zum 2:0 ab.

Danach lief das Spiel aus, und von Minute zu Minute wunderte sich der neutrale Beobachter, warum der Gegner trotz Überzahl in Ehrfurcht förmlich erstarrte. Da sind die Verantwortlichen in Getafe sicherlich in den nächsten Tagen gefragt.

Unmittelbar vor Spielende machte sich der Unparteiische dann endgültig zum Buhmann. Der eingewechselte Rafael Marquez musste nach einem Rempler im Strafraum gegen Kepa den Platz verlassen. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann Roberto Soldado zum Ehrentreffer. Danach war Schluss und man konnte nur hoffen, dass Schiedsrichter Vitienes sicher nach Hause kam.

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Handschlag verweigert
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