Keine FIFA-Anklage gegen Pizarro

Claudio Pizarro ist weiter in Topform
Der Internationale Fußballverband FIFA wird gegen den Bremer Stürmer-Star Claudio Pizarro keine Anklage erheben. Aus der gründlichen Analyse der Unterlagen gehe hervor, dass die FIFA-Regeln nicht verletzt wurden, teilte der Weltverband mit.
Gegen Pizarro und seinen Berater Carlos Delgado wird in deren Heimat Peru wegen angeblicher Steuerhinterziehung ermittelt. Delgado soll als Chef der Spieleragentur Image Steuern hinterzogen und Geld gewaschen haben. Pizarro ist an Image beteiligt. Die FIFA hatte ebenfalls ermittelt, da es Spielern verboten ist, zugleich auch als Spielervermittler tätig zu sein.
Image steht im Verdacht, bei Spieler-Transfers ins Ausland niedrigere als die tatsächlich gezahlten Ablösegelder angegeben zu haben. Auf diese Weise habe das Unternehmen nach Angaben einheimischer Medien seit 1998 in Peru Steuern in Höhe von umgerechnet etwa acht Millionen Euro hinterzogen.
Pizarro hatte immer bestritten, für Image gearbeitet zu haben. "Ich weiß gar nichts von Geschäften und Gesprächen. Ich habe nur in die Agentur investiert", hatte der 30-Jährige bereits im März diesen Jahres beteuert.