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Die Baustellen der Bundesliga - Teil 2
Die Baustellen der Bundesliga - Teil 2
Marko Pantelic, ein Mann für den BVB?

Im zweiten Teil seiner Serie schaut sich sportal.de unter anderem an, was der VfB Stuttgart mit den 30 Millionen Euro aus dem Gomez-Transfer anstellen könnte, welche Baustellen der neue HSV-Trainer Bruno Labbadia zu beackern hat und legt Hannover 96 einen Manndecker von der Insel ans Herz.

Borussia Dortmund

Der BVB verpasste es, am letzten Spieltag gegen Namensvetter Mönchengladbach eine großartige Rückserie zu krönen. Durch das 1:1 verpassten die Schwarz-Gelben die internationalen Fleischtöpfe. Sportlich schon ärgerlich genug, nimmt dieses Ergebnis auch Einfluss auf die Planung der kommenden Saison, bei der Borussia sitzt das Geld nicht allzu locker.

Allerdings muss auch betont werden, dass die erste Elf der Dortmunder sehr gut passt. Durch die fehlenden englischen Wochen muss der Kader in der Breite auch nicht so gut aufgestellt sein. Deshalb dürfen sich die ausgeliehenen Rückkehrer Antonio Rukavina (1860), Markus Brzenska (MSV Duisburg) und Giovanni Federico (Karlsruher SC) wenig Hoffnung auf Weiterbeschäftigung, geschweige denn Einsätze in der Bundesliga machen.

Den Sparzwängen zum Opfer fällt auch Kevin-Prince Boateng, der zudem zu selten sein unbestritten großes Potenzial unter Beweis stellen konnte. Bewegung könnte nur noch in die Sache kommen, wenn Eigentümer Tottenham gegen Ende der Transferperiode eine erheblich geringere Summe als fünf Millionen Euro Ablöse fordert. An der gleichen Summe scheint auch der Transfer von Wunschstürmer Robert Lewandowski (Lech Posen) zu scheitern. Außerdem will Club-Präsident Andrzej Kadzinski die Entwicklung des Talents abwarten, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt noch teurer zu verkaufen.

Auch wenn Lewandowski nicht zu haben ist, die Dortmunder suchen noch einen Stürmer. Mit Alex Frei, Mohamed Zidan und Nelson Valdez hat Klopp nur drei Angreifer zur Verfügung und nur Frei geht als echter Knipser durch.

Neu im Kader von Trainer Jürgen Klopp sind Markus Feulner, der nach seiner starken Saison in Mainz einen weiteren Anlauf in der Bundesliga nehmen will und das ehemalige Dortmunder Talent Kevin Großkreutz. Der Offensiv-Allrounder von RW Ahlen spielte bereits in der Jugend beim BVB und kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Mit Marc Hornschuh rückt noch ein weiteres Talent aus der eigenen Jugend in den Profikader.

Die sportal.de-Kaufempfehlung
Völlig unabhängig davon, ob Valdez tatsächlich verkauft wird (der VfB Stuttgart soll die Fühler ausgestreckt haben), der Sturm ist die größte Baustelle im Kader der Borussia. Idealerweise sollte der neue Mann gut zu Frei passen, ins Kloppsche System übersetzt heißt das, laufstark sollte er sein.

Bei diesem Attribut neigt man nicht unbedingt dazu, an Marko Pantelic zu denken. sportal.de ist aber der Meinung, der Serbe wäre die ideale Ergänzung im BVB-Sturm. Pantelic hat sein Spiel umgestellt, ist viel unterwegs, dabei aber sehr mannschaftsdienlich und vergisst den eigenen Torerfolg nicht. Der ehemalige Berliner ist ablösefrei, allerdings wird er ein hohes Gehalt fordern und er könnte einen Club mit internationaler Qualifikation bevorzugen.

Bayer Leverkusen

Wenn man in einer Rückrunde trotzt hervorragender Ausgangsposition nur 17 von möglichen 51 Punkten holt, sollte es innerhalb der Mannschaft doch die ein oder andere Baustelle geben. Zeit also für die große Saisonanalyse. Die Verantwortlichen nahmen es wörtlich und machten sich mit viel Getöse ans Werk. Allerdings ging es bislang nur um Köpfe der sportlichen Leitung. Nämlich die von Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Reschke. Was dabei heraus kam, ist bekannt.

Jetzt wird sich also Neu-Trainer Jupp Heynckes mit Problemen des immer noch ambitionierten Kaders annehmen müssen. Mit der Verpflichtung von Heynckes hofft die Führung, dass sich Routine und Erfahrung bis aufs Spielfeld übertragen werden und somit eine ähnliche Talfahrt wie in der letzten Saison nicht mehr stattfinden wird.

Die ersten Maßnahmen dafür wurden schon in der Zeit von Trainer Labbadia getroffen. Für die Innenverteidigung wurde Sämi Hyypiä vom FC Liverpool verpflichtet. Zwar ist der Finne schon in die Jahre gekommen, doch der Mann hat über Jahre auf höchstem internationalen Niveau gespielt und wird allein schon durch seine Ausstrahlung auf dem Platz eine echte Bereicherung sein. Der baumlange Finne ist zudem kopfballstark. Eine Tugend, die man in den hinteren Reihen der Leverkusener dringend benötigt. Fast 30 Prozent der Gegentore resultierten aus Kopfballtoren des Gegners.

Nach dem Weggang des ausgeliehenen Gabor Kiraly zum TSV 1860 München muss sich Heynckes auf die Suche nach einem gestandenen zweiten Mann neben Nationalkeeper Rene Adler machen. Bleiben wird wohl Tranquillo Barnetta. Eine vorzeitige Freigabe hat Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ausgeschlossen.

Vielleicht wird der Schweizer weiterhin gern seinen Vertrag erfüllen, wenn er hört, dass er die nötige Verstärkung im Mittelfeld erhält. Hier fehlte es in der Vergangenheit häufig an Stabilität. Gesucht wird da die vielzitierte Doppelsechs. Einer, der dem Spiel an der Seite von Simon Rolfes Struktur geben kann und das Spiel in die Spitze beherrscht. Optimal wäre da neben dem stillen Rolfes ein Mann mit Charisma und Führungsqualitäten.

Im Bereich Attacke kann das Team mit den beiden Nationalspielern Patrick Helmes und Stefan Kießling beruhigt in die neue Saison gehen. Als Unterstützung wurde der Schweizer Nationalspieler Eren Derdiyok für rund fünf Millionen vom FC Basel geholt.

Die sportal.de-Kaufempfehlung
Warum nicht Tim Borowski vom FC Bayern für das Mittelfeld? Heynckes hat ihn schon kurz kennenlernen dürfen und der Ex-Bremer brennt darauf, endlich wieder zu spielen. Bei Bayer wäre das garantiert, denn Borowski würde in das von Heynckes bevorzugte Rautensystem passen.

VfB Stuttgart

Der VfB kann in diesem Sommer eine gewaltige Summe für neue Spieler in die Hand nehmen. Aus dem Transfer von Mario Gomez zum FC Bayern München stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung, bei einer Qualifikation für die Champions League kommen noch einmal 20 Millionen hinzu. Reichlich Spielraum also für Horst Heldt und die VfB-Offiziellen. Doch es gibt auch einiges zu tun.

Neben dem Ersatz für Gomez wird noch ein Mann für das linke Mittelfeld gesucht. Piotr Trochowski und Tranquillo Barnetta sind für diese Position im Gespräch. Auch der Name Aljaksandr Hleb geistert seit Monaten durch die Gazetten, doch ob der Weißrusse nach Stuttgart zurückkehrt ist äußerst fraglich. Zudem ist das Interesse an Milan Jovanovic von Standard Lüttich sehr groß. Der Serbe kann sowohl im Sturm als auch auf der linken Außenbahn spielen.

Auch in der Abwehr muss der VfB wohl noch tätig werden. Khalid Boulahrouz hatte nicht seine beste Bundesliga-Saison und Serdar Tasci hat seinen 2010 auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert. Juventus Turin soll Interesse am derzeit verletzten deutschen Nationalspieler haben. Georg Niedermayer, derzeit von Bayern München ausgeliehen, soll fest verpflichtet werden. Die Fans wünschen sich einen neuen Linksverteidiger, aber wie es aussieht, wird derzeit nicht nach einem Ersatz für Ludovic Magnin geschaut.

Die sportal.de-Kaufempfehlung
Nach dem Abgang Mario Gomez' brauchen die Schwaben unbedingt einen Stürmer, der ihnen Tore garantiert. In der Bundesliga gibt es nicht viele, die dafür in Frage kommen und zu haben wären. Patrick Helmes hat dem VfB schon abgesagt und will bei Bayer Leverkusen bleiben. Demba Ba würde von Hoffenheim nach Stuttgart gehen, aber ob er der adäquate Ersatz für Gomez wäre, ist fraglich. Der Stuttgarter Blick sollte also ins Ausland schweifen und dort wartet auch unsere Kaufempfehlung für den VfB: Afonso Alves.

Der Brasilianer ist mit dem FC Middlesbrough aus der englischen Premier League abgestiegen und dürfte daher ein Interesse haben, sich einen neuen Club zu suchen. Bezahlbar wäre er wohl auch, da er seit seinem Wechsel nach England Anfang 2008 nie an seine unglaubliche Quote aus der niederländischen Eredivisie anknüpfen konnte. 45 Tore in 40 Spielen machten ihn beim SC Heerenveen 2007 zum Welttorjäger des Jahres. Für neun bis zwölf Millionen Euro soll Alves zu haben sein, für den VfB Stuttgart mit den Gomez-Millionen locker zu stemmen und ganz verlernt dürfte der 28-Jährige das Tore-schießen wohl nicht haben.

Hamburger SV

Der Hamburger SV gleicht dieser Tage einer Großbaustelle, und für seine Architekten Bernd Hoffmann (Vorstandsvorsitzender) und Dietmar Beiersdorfer (Sportchef) gibt es allerhand zu tun, um auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen schicken zu können. Nach Martin Jols überraschender Flucht zu Ajax Amsterdam konnten die beiden mit Bruno Labbadia Spielern, Fans und der Öffentlichkeit immerhin schon einen neuen Trainer präsentieren.

Dem 43-Jährigen Ex-Leverkusener stehen dem Vernehmen nach rund 16 Millionen Euro für Neuverpflichtungen zur Verfügung. Mit diesem Geld gilt es vor allem, drei Hochkaräter an die Elbe zu locken sowie den Kader in der Tiefe zu verstärken. Denn dieser ist nach dem Abgang von Ivica Olic, Bastian Reinhardt, Michael Gravgaard, Albert Streit, Marcel Ndjeng, Khalid Sinouh und MacAuley Chrisantus (ausgeliehen) kräftig geschrumpft. Die zuletzt ausgeliehenen Änis Ben-Hatira, Sidney Sam und Rouwen Hennings sollen weiter verliehen, bzw. verkauft werden.

Besonders hart trifft die Hanseaten der ablösefreie Wechsel Olic' zum FC Bayern. Als mögliche Nachfolger des kampf- und laufstarken Kroaten sind unter anderem Eljero Elia, Marko Pantelic, Milan Jovanovic und Mario Mandzukic im Gespräch. Sollte Paolo Guerrero seinen 2010 auslaufenden Vertrag beim HSV in diesem Sommer nicht mehr verlängern, ist auch ein sofortiger Verkauf des Peruaners nicht auszuschließen, sodass sogar noch ein zweiter Stürmer benötigt würde. Gleiches gilt für den Fall, dass der VfL Wolfsburg sein Angebot für Mladen Petric derart erhöhen würde, dass die Hamburger nicht ablehnen könnten.

Zudem wird im Mittelfeld noch ein zweiter kreativer Spieler neben Piotr Trochowski gesucht und auch in der Innenverteidigung hakt es. Nachdem der HSV keinen Wert mehr auf die Dienste Reinhardts legte und auch der erst in der Winterpause transferierte Gravgaard nicht zu überzeugen wusste, muss dringend ein kongenialer Partner für Joris Mathijsen her. Alex Silva, der ein Kandidat in den eigenen Reihen wäre, spielte unter Jol jedoch eher im defensiven Mittelfeld, gilt zudem als zu verletzungsanfällig und dürfte die Hamburger nicht zuletzt aufgrund seiner öffentlich ausposaunten Abwanderungsgedanken bei einem entsprechenden Angebot wohl verlassen.

Die sportal.de-Kaufempfehlung

Beim HSV drückt der Schuh in allen drei Mannschaftsteilen. Wir haben uns bei der Kaufempfehlung auf das offensive Mittelfeld fokussiert, da dieses einen der Schwachpunkte der abgelaufenen Saison darstellte. Ein Trochowski allein konnte die kreative Lücke, die nach dem Wechsel von Rafael van der Vaart zu Real Madrid entstanden war, nicht schließen. Unser Kandidat heißt Almen Abdi, schnürt seine Stiefel derzeit beim FC Zürich und wäre angesichts seines 2010 auslaufenden Vertrages für vergleichsweise kleines Geld (rund fünf Millionen Euro) zu haben.

Der 22-jährige Schweizer mit albanischen Wurzeln avancierte in der gerade abgelaufenen Saison zum Dreh- und Angelpunkt des Züricher Spiels und führte den Club mit 18 Toren und elf Assists in 29 Partien zum Gewinn der Meisterschaft. Doch der HSV sollte schnell zugreifen, denn unlängst bekundeten auch diverse europäische Topclubs (u.a. Bremen, Paris St. Germain) ihr Interesse am schussstarken Edeltechniker, der im vergangenen Jahr gegen Zypern sein Debüt in der Schweizer Nationalmannschaft gab.

1. FC Köln

Ohne Architekt kein Haus: Beim 1. FC Köln gibt es nach Christoph Daums Abgang noch keinen neuen Trainer und deshalb stockt die Kader-Planung gerade. Da es hier aber um Spieler gehen soll, beteiligen wir uns nicht weiter an Trainer-Spekulationen (derzeit gelten Mirko Slomka und Zvonimir Soldo als aussichtsreichste Kandidaten) und konzentrieren uns auf die zahlreich vorhandenen Lücken im Team der Kölner.

Einzig im Sturm sind die Kölner gut besetzt, nach den Verpflichtungen von Lukas Podolski (Bayern München) und Sebastian Freis (Karlsruher SC) besteht kein Handlungsbedarf, denn Milivoje Novakovic ist gesetzt und einen Manasseh Ishiaku muss man ebenfalls noch nicht abschreiben.

Den Verein verlassen werden Matthias Scherz (Karriereende), Sergiu Radu, der als Leihspieler aus Wolfsburg nicht überzeugen konnte und Thomas Broich. Der Mittelfeldspieler hat allerdings noch keinen neuen Verein gefunden. Neue Verträge haben Marvin Matip und Fabrice Ehret erhalten, zumindest in diesen Fragen wollte Manager Michael Meier nicht auf den neuen Übungsleiter warten.

Anders stellt sich das bei potenziellen Neuzugängen dar, hier muss sich Meier noch zurückhalten. Torhüter Faryd Mondragon soll noch ein Jahr die Nummer eins bleiben, Zweifel bestehen aber an der Reputation von Kevin McKenna. Der Kanadier gilt sowohl in der Innen- als auch in der Außenverteidigung als erster Nachrücker, überzeugen konnte er aber nur selten. Deshalb will Meier vor allem in der Abwehr nachlegen, Emir Spahic (Lok Moskau) gilt als heißer Kandidat.

Auch im Mittelfeld muss der FC etwas tun, die offensiven Flügelspieler (so sie denn im System des neuen Trainers von Bedeutung sind) gelten hier als Schwachstelle, zudem soll auch ein zentraler Mann als Alternative oder Ergänzung zu Petit kommen.

Die sportal.de-Kaufempfehlung
Trotz der zehn Millionen Euro für Podolski hat der FC noch finanziellen Spielraum, zwischen fünf und sechs weitere Millionen sollen zur Verfügung stehen. Selbst ins Gespräch gebracht hat sich David Odonkor, der bei Betis Sevilla nie glücklich wurde und zurück nach Deutschland möchte. Allerdings ist Odonkor seit seinem Weggang aus Dortmund viel verletzt gewesen, hat keinen Spielrythmus und sich nicht weiterentwickelt. Deshalb sollten sich die Kölner um Patrick Ebert von Hertha BSC bemühen. Sportlich ist Ebert sicher die bessere Wahl als Odonkor und wegen seiner Eskapaden soll seine Zeit in Berlin vorbei sein.

Hannover 96

Dass Hannover 96 nicht abgestiegen ist, liegt ganz allein an der Tatsache, dass die 96er in ihren Heimspielen glänzen konnten und dort die nötigen Punkte für den Klassenerhalt geholt haben. Hannover war in der abgelaufenen Saison nicht nur das schlechteste Auswärtsteam, sondern auch auch die Schießbude der Liga mit 69 Gegentreffern. Folglich ist die größte Baustelle bei den Niedersachsen die Abwehr. Für die Innenverteidigung verpflichtet wurde bereits Karim Haggui aus Leverkusen, der die Defensive der 96er stabilisieren soll und Frank Fahrenhorst ersetzt, der zum MSV Duisburg wechselt.

Nicht nur im Kasten von Robert Enke knallte es häufig, auch abseits des Platzes gab es reichlich Knatsch. So legte sich Hanno Balitsch mit Trainer Dieter Hecking an und wurde für kurze Zeit suspendiert. Auch die Tatsache, dass der Vertrag mit Routinier Michael Tarnat nicht verlängert wurde, sorgte für reichlich Trubel innerhalb des Vereins. So knieten sich einige Spieler im letzten Saisonspiel in Bielefeld beim Torjubel kniend vor ein Trikot von Tarnat und zeigten damit ihren Unmut über dessen Behandlung seitens des Vereins. Zu guter Letzt sorgte Leon Andreasen noch für Aufregung, da er sich ohne Erlaubnis des Vereins in seine dänische Heimat aufgemacht hatte und dort in ein Handgemenge verwickelt gewesen sein soll.

Somit muss schnell Ruhe einkehren in Hannover, damit die neue Saison erfolgreicher läuft als die vergangene und Dieter Hecking nicht erneut in die Schusslinie gerät. Für das Mittelfeld haben die 96er bereits den 21-jährigen Valdet Rama vom Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt geholt. Der Albaner mit deutschem Pass ist beidfüßig und damit rechts und links einsetzbar. Des weiteren werden noch zwei Außenverteidiger auf der linken und rechten Seite gesucht, ein Mittelfeldspieler sowie ein Stürmer zur Ergänzung neben den etablierten Kräften Mike Hanke, Jan Schlaudraff, Jiri Stajner und Mikael Forssell.

Die sportal.de-Kaufempfehlung
Will Hannover 96 nicht auch in der kommenden Saison die Schießbude der Liga werden, müssen dringend Verstärkungen im Abwehrbereich her. Mit der ablösefreien Verpflichtung von Karim Haggui ist der erste Schritt getan. Um der anfälligen Abwehrreihe weiteren Halt zu geben, sollten die Niedersachsen über eine Verpflichtung von Robert Huth nachdenken.

Der Nationalspieler ist mit dem FC Middlesbrough in die zweite englische Liga abgestiegen und wird dort sicherlich nicht bleiben, wenn er seine Chancen auf die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft 2010 wahren will. In Hannover könnte sich Huth besser präsentieren als in England und hätte mit Robert Enke einen der Nationaltorhüter an seiner Seite.

Lesen Sie morgen: Die Baustellen der letzten sechs Clubs

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