Hansa Rostock
Jörg Hahnel: 5
Machte von Beginn an nicht den sichersten Eindruck - die Aktion vor dem zweiten Elfer war dann schließlich der Höhepunkt und entschied letzlich damit die Partie.
Assani Lukimya-Mulongoti: 5
Wieso er im Strafraum Vidal von hinten per Grätsche versuchte, den Ball abzunehmen, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Das war unnötig und vor allem wenig professionell.
Orestes: 3,5
Machte noch den sichersten Eindruck in der Hansa-Defensive und hatte gegen Ende der Partie auch in der Offensive noch einige gute Aktionen.
Tim Sebastian: 5
Wirkte extrem nervös - seine unfreiwillige Vorlage auf Barnetta, die fast ein Gegentor verschuldet hätte, war der Gipfel.
Kai Bülow: 4
Schaltete sich in Hälfte eins immer wieder mit vorne ein und hatte den Führungstreffer auf dem Kopf. Nach dem Seitenwechsel war er lange nicht mehr so aktiv und hielt sich vornehm zurück.
René Rydlewicz: 4
Auch er startete mit vielen Ballkontakten und einigen guten Aktionen, allerdings hielt diese Phase nur recht kurz an. Die Auswechslung kam da vielleicht sogar einen Tick zu spät.
Zafer Yelen: 4,5
Trat weitestgehend nur bei Standards in Erscheinung - und die konnten eine schlechte Leistung kaum aufwerten.
Tobias Rathgeb: 3,5
Bereitete den Anschlusstreffer vor und war bis dahin auch ein Aktivposten seines Teams, allerdings mit kleinen Ruhephasen zwischendurch.
Christian Rahn: 3,5
Im zweiten Abschnitt konnte er noch einmal ein bisschen Fahrt aufnehmen und hatte Pech bei seinem Freistoß - den hält nicht jeder Bundesliga-Keeper.
Enrico Kern: 4
Ließ sich fallen und ackerte viel, agierte aber in der Offensive wenig effektiv. Auch das Zusammenspiel mit Cetkovic erwies sich als nicht besonders abgestimmt.
Djordjije Cetkovic: 5
Nahm kaum am Spiel teil - die Auswechslung also die logische Folge.
Addy-Waku Menga: 3
Mit seiner Einwechslung kam auch etwas Beweglichkeit ins Hansa-Spiel. War im zweiten Abschnitt der effektivste Offensivspieler und erzielte fast logischerweise den Anschlusstreffer.
Régis Dorn: 4,5
Er hätte noch in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielen müssen, zog aber im Duell gegen Adler den Kürzeren.
Bayer Leverkusen
René Adler: 2
Hielt in der Schlussphase der Partie mit einigen Paraden den Bayer-Sieg fest. Bei dem Gegentreffer war er ohne Chance.
Hans Sarpei: 4,5
Wirkte beim Anschlusstreffer alles andere als auf der Höhe und sah nur zu, wie Menga unbehindert einnetzen konnte.
Lukas Sinkiewicz: 3,5
Musste zu Beginn des zweiten Abschnitts verletzungsbedingt ausgewechselt werden - bis dahin lieferte er eine solide Partie ab.
Jan-Ingwer Callsen-Bracker: 4
Zwar gewann er die meisten seiner Zweikämpfe, verschuldete aber durch seine überharte Art einige riskante Freistöße.
Gonzalo Castro: 3
Hatte die Defensive im Griff, verhielt sich aber zögerlich, was das Spiel nach vorne anging. Den Elfer verwandelte er ganz sicher.
Marcel Risse: 3,5
Ein ordentliches Start-Elf-Debüt des 18-Jährigen - konnte sich das ein oder andere Mal gegen Lukimya behaupten.
Simon Rolfes: 2,5
Der auffälligste Akteur auf dem Spielfeld. Hatte das Auge und die spielerischen Möglichkeiten, um seine Mitspieler immer wieder in Szene zu setzen. Den Elfer zum 1:0 verwandelte er ganz souverän.
Sergej Barbarez: 4
Seine Abgeklärtheit und Ruhe wirkten sich positiv auf das Spielgeschehen aus, solange man die Begegnung beherrschte. In der Schlussphase wäre etwas mehr Einsatz gefragt gewesen.
Arturo Vidal: 3
Agierte über weite Strecken der Partie mit viel Engagement, manchmal zuviel und verschuldete einige Freistöße. Holte den Elfer zum 1:0 heraus.
Tranquillo Barnetta: 3,5
War viel unterwegs und leitete einige gelungene Offensivaktionen ein. Aber die unfreiwillige Vorlage von Sebastian musste er so freistehend und zentral vorm Tor nutzen und die frühe Führung für Bayer erzielen.
Dmitri Bulykin: 4
Hatte wenig vom Spiel und konnte sich nur selten einmal in Szene setzen, dafür aber einmal entscheidend, als er gegen Hahnel nachsetzte und so den Elfer herausholte.
Jens Hegeler: 5
Zweimal zog er im Laufduell den Kürzeren, und beide Male wusste er sich nur per Textiltest zu helfen. Das ist doch äußert unglücklich, in einer Halbzeit zweimal die Gelbe Karte für das gleiche Vergehen zu sehen.
Bülent Yaman