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21.10.2007 Randale in Hoffenheim - Hopp: 'Heidels Schuld!'![]() Der Mogul ist nicht erfreut: Dietmar Hopp Der beschauliche Südwesten Deutschlands wird zur Zeit von einer erbitterten Fehde bestimmt. Die Hauptakteure: Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp und Mainz-Manager Christian Heidel - und jetzt auch die Fans des 1. FC Kaiserslautern. Hasstiraden von den Rängen, ein schwer verletzter Torwart und ein überragender Aufsteiger: Das Südwestderby in der 2. Bundesliga zwischen 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Kaiserslautern hat seine Spuren hinterlassen. Hausherr Dietmar Hopp zieht nun möglicherweise Konsequenzen aus den heftigen Reaktionen der gegnerischen Fans. "Ich überlege mir, ob ich künftig noch zu Auswärtsspielen mitfahre", sagte der Mäzen und Milliardär nach dem 1:0 (0:0)-Sieg der Gastgeber. Er war zuletzt in Augsburg nach eigenen Angaben auf der Tribüne so angepöbelt worden, dass er die zweite Halbzeit vom VIP-Raum aus anschauen musste. Für diese Entwicklung machte Hopp erneut Christian Heidel, den Manager des Liga-Konkurrenten FSV Mainz 05, verantwortlich. "Was sich gegen Lautern abgespielt hat, war beispiellos. Es ist kein Zufall, dass diese Dinge nach den Heidel-Aussagen eskaliert sind", sagte Hopp. Heidel hatte die Einkaufspolitik der Hoffenheimer kritisiert, worauf Hopp ihm Diskriminierung vorwarf und er sich beim DFB und bei der DFL beschwerte. Trotz der enormen finanziellen Möglichkeiten und des sportlichen Aufschwungs glaubt der SPD-Chef und rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck nicht an einen Durchmarsch der Hoffenheimer. "Mit dem Aufstieg in die Bundesliga wird es diese Saison noch nichts. Dazu ist die Chancenverwertung zu schlecht", sagte er als einer von 6350 Zuschauern im ausverkauften Dietmar-Hopp-Stadion. Die Aussage Copados - "Wir haben die Qualität, die Klasse zu halten" - war hingegen blanke Ironie. |