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Bremen sorgt sich um Carlos Alberto
Bremen sorgt sich um Carlos Alberto
Es läuft nicht bei Carlos Alberto

Werder Bremen hatte in dieser Saison noch nicht viel Freude an seinem Stareinkauf Carlos Alberto. Und es steht zu befürchten, dass sich daran kurzfristig auch nichts ändert.

Zu Beginn dieser Woche berichteten brasilianische Medien, der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler sei ins Visier der Steuerfahndung geraten, jetzt plagen den mit knapp acht Millionen Euro Ablöse teuersten Einkauf der Werder-Geschichte erneut Verletzungssorgen.

Carlos Alberto musste das Training abbrechen, weil die Knieschmerzen, die ihn bereits zu Beginn der Woche belasteten, erneut aufgetreten waren. Sein Einsatz im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund ist fraglich.

"Es läuft noch nicht so rund bei ihm, wie wir uns das vorstellen, aber wir müssen Geduld haben, was die Anpassung angeht", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Der fünffache brasilianische Nationalspieler Carlos Alberto hat für Werder in der Bundesliga erst einen Kurzeinsatz bestritten.

Gerüchte und Verletzungen

Vor rund drei Wochen erlitt er einen Schwächeanfall während des Trainings und wurde daraufhin in einem Bremer Krankenhaus umfassend untersucht. Über die Ergebnisse machte Werder keine konkreten Angaben, der Spieler stieg wenige Tage später wieder ins Training ein.

Für Unruhe sorgten nun Berichte brasilianischer Medien, wonach der Profi während seiner Zeit beim brasilianischen Erstligisten Corinthians Sao Paulo in den Jahren 2005 und 2006 Teile seines Gehalts als "Schwarzgeld" erhalten habe. Carlos Alberto wurde mit den Worten zitiert: "Ich bin sauber und habe nichts zu verbergen."

Werder-Manager Klaus Allofs sagte dazu: "Noch handelt es sich lediglich um Gerüchte aus Südamerika. Aber natürlich können sich solche Dinge negativ auf den Spieler auswirken." Priorität habe jetzt, Carlos Alberto körperlich so fit zu machen, dass er seine bestmögliche Leistung abrufen kann.