Vettel ohne Probleme im Regen-Test von Jerez

Sebastian Vettel mag den Regen
Der spanische Regen hatte die Teststrecke in Jerez voll im Griff. Doch trotz widriger Bedingungen konnte Sebastian Vettel zum Auftakt der zweiten Testwoche auf nasser Strecke niemand das Wasser reichen. Mit Bestzeit behauptete er sich klar vor der Konkurrenz und verwies u.a. Michael Schumacher auf Platz sechs.
Vettel absolvierte den 4,428 Kilometer langen Kurs in Andalusien in 1:22,593 Minuten und platzierte sich damit vor Lewis Hamilton (1:23.017). Der McLaren-Pilot hatte auf der regennassen Strecke am Vormittag einen Dreher, war im Kiesbett stehen geblieben und hatte damit für eine der insgesamt fünf Roten Flaggen gesorgt. Dritter wurde Felipe Massa im Ferrari (1:23.204).
Die meisten Testrunden absolvierte Rückkehrer Michael Schumacher im Mercedes GP, der den Parcours ganze 111 Mal umrundete. Er lag bei seiner schnellsten Runde 1,210 Sekunden hinter seinem Landsmann Vettel und wurde Tagessechster.
Schumacher glaubt an "zuverlässiges Auto"
"Heute war das Wetter wieder extrem wechselhaft, und dadurch war es etwas kompliziert, unser Programm durchzuziehen und einen Überblick über die Kräfteverhältnisse zu gewinnen", sagte Schumacher über die teilweise nasse Piste.
"Wir haben viele Runden gedreht, was uns darin bestätigt, dass wir ein zuverlässiges Auto haben. Von den Eindrücken und Daten, die wir dabei bekommen, können wir auch sagen, dass wir ein siegfähiges Auto haben."
Glock landete ganz hinten
Adrian Sutil erreichte im Force India Rang sieben. Timo Glock im Virgin kam erneut nicht in die Gänge und absolvierte die wenigsten Runden der zwölf Piloten. Nur zehnmal umkreiste er den Kurs und lag auch mit seiner besten Rundenzeit am Ende des Klassements - sogar noch eine halbe Sekunde hinter Lotus-Ersatzfahrer Fairuz Fauzy. Schon bei den Testfahrten in der Vorwoche an gleicher Stelle hatte Glock nur wenige Kilometer fahren können für sein neues Team.