Eisbären Berlin Gruppensieger in der European Trophy

Stefan Ustorf ist selbstbewusst
Der viermalige deutsche Meister Eisbären Berlin will den europäischen Eishockey-Gipfel besteigen. Nach Siegen gegen Sparta Prag und Adler Mannheim gehen die Berliner mit großen Ambitionen in die Endrunde der European Trophy.
Am kommenden Wochenende wollen sie beim inoffiziellen Europapokal in Salzburg und Zell am See unter Beweis stellen, dass sie zur Elite im europäischen Eishockey gehören. Mit einer starken Vorstellung in der Vorrunde haben sich die Eisbären als Gruppensieger für die Endrunde qualifiziert.
Nach zwei Auftaktniederlagen gewannen die Berliner ihre restlichen sechs Gruppenspiele. Die meisten davon auf beeindruckende Weise. Wie am Wochenende, als der Ex-Meister erst den tschechischen Spitzenclub Sparta Prag mit 5:2 bezwang und 21 Stunden später den DEL-Rivalen aus Mannheim im prestigeträchtigen Duell auf dessen Eis mit 3:1 in die Knie zwang.
"Ich will das Turnier gewinnen"
Mittlerweile sehen die Berliner die European Trophy nicht mehr nur als ein reines Vorbereitungsturnier an, für das sie sogar ihr Auftaktprogramm in der DEL wegen der Endrunde in Österreich verlegen ließen. "Die Trophy ist wie ein interessanter Berg, den wir erklimmen wollen", erklärte Manager Peter John Lee.
Wie ernst die gesamte Mannschaft den Wettbewerb nimmt, drückt stellvertretend Routinier Stefan Ustorf aus: "Ich will das Turnier gewinnen, weil ich immer gewinnen will. Unsere Mannschaft hat die Qualität dazu."
Im Viertelfinale spielen die Eisbären am Freitag in Zell am See gegen den finnischen Meister TPS Turku. Weitere Teilnehmer am Finalturnier sind Gastgeber Red Bull Salzburg, Färjestads BK, HV 71 Jönköping (beide Schweden), Jokerit Helsinki, Kärpät Oulu (beide Finnland) und der SC Bern (Schweiz).