
Thomas Greilinger erzielte die frühe Führung
Mit einem Pflichtsieg gegen die Hamburg Freezers hat der ERC Ingolstadt seine Hausaufgaben gemacht, durch das 5:0 verbesserten sich die Panther vorübergehend auf den fünften Tabellenplatz.
Für die Hamburger ging es in dieser Phase der Saison nur noch darum, sich so gut wie möglich zu verkaufen. Viele Spieler suchen einen neuen Arbeitgeber, da bei den Hansestädtern ein großer Umbruch bevorsteht. Die Panther dagegen kämpfen noch um das Heimrecht für die Playoffs.
Greilinger macht den Unterschied
Ingolstadt erwischte den besseren Start. In Überzahl gingen sie in der vierten Minute durch Thomas Greilinger in Führung. Greg Thompson erklärte nach der Partie, seine Mannschaft sei platt gewesen - das erklärte auch im Nachhinein, warum die Hamburger in der Begegnung so viele Spielanteile hatten.
Hamburg war zwar über große Teile der Begegnung spielbestimmend, doch gegen die Effizienz der Panther war kein Kraut gewachsen. Kurz vor der Pause war es wieder Thomas Greilinger (20.), der die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Aus dem Slot zog er ab, ein Schuss, den Bobby Goepfert zwar zunächst noch parieren können, doch den Abpraller versenkte Greilinger in Baseballmanier.
Das zweite Drittel sah bemühte Freezers, und Gastgeber, die sich früh für den Schongang entschieden, um seltene, aber schmerzhafte Nadelstiche zu setzen. In der 36. Minute war es dann wieder soweit, einen Konter schloss Ben Clymer mit einem Schuss von der Blauen an, von Goepferts Schoner prallte die Scheibe genau auf die Kelle von Miachel Waginger, 3:0.
Hamburger Harmlosigkeit bis zum Schluss
Ähnlich sah es auch im Schlussabschnitt aus, Hamburg hatte die Chancen, der ERC machte die Tore. In der 52. Minute traf Dominik Walsh aus dem Slot, kurz vor dem Ende legte Greilinger, gerade von der Strafbank kommend, für Waginger (69.) auf, der dadurch ebenso wie Greilinger zu einem Doppelpack kam.
Durch den Pflichtsieg kletterte der ERC auf den 5. Platz, am Sonntag muss er zum schweren Auswärtsspiel nach Augsburg. Hamburg empfängt gleichzeitig die Kölner Haie.