Manny Pacquiao trifft vor 45.000 Zuschauern auf Joshua Clottey
Am Samstag heißt es willkommen im Fightclub Cowboys Stadium, Dallas, USA, wenn der König der Boxwelt, Manny Pacquiao, vor ca. 45.000 Zuschauern auf Joshua Clottey trifft. Millionen von Fernsehzuschauern werden rund um den Globus live dabei sein. sportal.de schaut auf das Spektakel voraus und kürt die zehn besten Boxer der Welt.
Der Pacman und seine Gefolgschaft
Der philippinische Superstar reiste mit einem luxuriösen Privatjet und einer Entourage von 130 Personen an. Im Wohzimmer der NFL Dallas Cowboys im Stadion in Arlington, Texas, geht es in der Nacht zu Sonntag (ca. 3 Uhr im Free-TV) um den WBO Weltergewichtsgürtel und den Titel des besten Boxers weltweit, über die Gewichtsklassen hinaus.
Nachdem die beiden direkten Anwärter um die so genannte Pound-for-Pound-Krone, Pacquiao und Floyd Mayweather Jr., sich nicht auf ein sofortiges direktes Duell einigen konnten, kommt es nun zum Fernduell. Am 1. Mai trifft Floyd Mayweateher auf Shane Mosley, aber zuerst boxt der "Pacman" gegen Joshua Clottey. Gewinnt Pacquiao, bleibt er der Pound-for Pound-König, es sei denn er tauscht Boxhandschuh gegen Anzug und Krawatte, denn er steht in seinem Heimatland vor dem Eintritt in die Politik.
Wird Dallas sein letzter Kampf?
"Es könnte unser letzter Kampf werden", so orakelte Pacmans Trainer Freddy Roach über espn. "Ich glaube zwar nicht daran, aber derzeit weist auch einiges in diese Richtung", relativierte er seine Aussage prompt. Nicht nur die Tatsache, dass Pacquiao bei einer möglichen Wahl ins philippinische Parlament weniger Zeit zur Verfügung hätte, auch an Gegner wird es knapp "Wenn Mayweather Shane Mosley schlägt, aber dann nicht gegen Manny kämpfen will, wer bleibt dann noch? Die Leute wollen Manny-Mayweather sehen.", so bringt es Roach auf den Punkt. Vorerst steht aber ein Sieg gegen Joshua Clottey auf dem Programm.
Joshua "Grand Master" Clottey (35-3-0) stammt aus Ghana. Er bringt eine enorme physische Präsenz mit in den Ring, ein gutes Kinn und eine beeindruckende schildkrötenartige Verteidigung machen es seinen Gegnern schwer ihn auszuknocken. Es könnte für Manny Pacquiao also ein Geduldsspiel werden, da Clottey nicht der aktivste Kämpfer ist und versuchen wird, Manny mit seiner Physis auszupower. Clotteys Vorteile liegen auf der Hand: Er ist 1,73 Meter groß, hat eine Reichweite von 1,78 Metern, und ein Kampfgewicht von rund 66 Kilogramm, während Pacquiao 1,69 Meter groß ist, mit einer Reichweite von 1,70 Metern und einem Gewicht von zuletzt 65 Kilogramm.
Clottey schlägt gute Haken und achtet die Pacman-Power
Aufpassen muss Pacquiao auch auf Clotteys Haken, die er meist auf der Innenbahn schlägt. Der Underdog ist zuversichtlich, dass er den König der Boxwelt schlagen kann und will sich auch nicht auf eventuelle Dopingausreden einlassen. "Mayweather wurde nachdenklich, nachdem er gesehen hat, wie Pacquiao Cotto geschlagen hat. Für mich sieht die Sache so aus, dass die anderen Boxer gegen Pacquiao verloren haben, weil sie seine Power unterschätzt haben und dann überrascht waren", so der Herausforderer laut boxingscene.com.
Pacman: Die Perfektion der besten Art und Weise
Es ist nicht nur seine Power, Pacquiao pflegt einen speziellen Stil. Der besteht aus der Symbiose von ungebändigter Schlagwut und zielgenauer Präzision, getragen von flinker Beinarbeit. Pacquiao bringt Timing und Balance in den Ring, wie derzeit kaum ein anderer.
Anlässlich des anstehenden Kampfes zwischen Manny Pacquiao und Joshua Clottey stellt sich sportal.de erneut die Frage, wer ist der aktuell beste Boxer der Welt? Will man das messen, muss man den Blick über die Gewichtsklassen hinaus wagen. Heraus kommt der Pound-for-Pound-Champion. Derjenige Boxers also, der "pro Pfund" am stärksten ist.
sportal.de P4P-Ranking: Supertechniker, Ringtänzer, und Schlagboliden
Das sportal.de P4P-Ranking ist natürlich subjektiv. Als Kriterien stellten sich uns folgende Fragen: Welche der aktuell besten Boxer haben auch die besten ihrer Zeit geschlagen? Wer weist auch quantitativ eine beeindruckende Kampfbilanz vor? Wer trägt oder trug einen oder mehrere Gürtel und gewann diese sogar in verschiedenen Gewichtsklassen?
10. Paul Williams Nationalität: USA Kampfbilanz: 38-1-0 (27 KOs) Gewichtsklasse: Weltergewicht, Halbmittelgewicht, Mittelgewicht
Positiv: Der "Punisher" Paul Williams ist ein Parade-Beispiel für einen P4P-Boxer. Boxte er doch schon in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen. Seine bisher einzige Niederlage gegen Carlos Quintana konnte er im direkten Re-Match durch einen erstaunlichen Erstrunden-KO wieder ausmerzen. Danach schlug er Winky Wright, der immerhin zwei Siege über Shane Mosley in seinem Kampfrekord hat. Williams wird auch der meist gemiedene Boxer im Business genannt. Toll, dass er zuletzt gegen den zweitmeistgemiedenen Sergio Gabriel Martinez (44-1-2) antrat. Im Dezember schlugen sich die Kontrahenten in einem beeindruckenden Kampf, beide gingen bereits in der ersten Runde zu Boden, am Ende von zwölf spannenden Runden, im Anwärter auf den Kampf des Jahres 2009, siegte Williams per Mehrheitsentscheid. Nächster Gegner wird vermutlich Kermit Cintron (32-2-1) am 8. Mai. Negativ: Die Verhandlungen um einen Kampf mit Kelly Pavlik scheiterten, da Williams einen 50/50-Split der Börse erreichen wollte. Pavlik zieht mehr Publikum, seine Ansprüche deshalb nicht abwegig. Williams hätte sich durchaus auch mit weniger zufrieden geben können und wir hätten einen wirklich großen Kampf gesehen.
9. Juan Manuel Marquez Nationalität: Mexiko Kampfbilanz: 50-5-1 (37 KOs) Gewichtsklasse: Federgewicht, Leichtgewicht Aktuelle Titel: WBA, WBO
Positiv: Marquez dominiert aktuell das Leichtgewicht. Zuvor schlug er sich erfolgreich durch das Feder- und Superfedergewicht. So konnte er seinerzeit die Gürtel der WBA, WBC, IBF und WBO (Federgewicht) sein Eigen nennen. Er nahm es schon zwei Mal mit Manny Pacquiao auf. Obwohl er keinen der beiden Kämpfe gewann (ein Unentschieden, eine knappe Niederlage), zeigte er in diesen Begegnungen seine ganze Klasse. 2009 glänzte er mit zwei KO-Siegen gegen die zuvor unbesiegten Joel Casamayor und Juan Diaz. Der Kampf gegen Diaz wurde von ESPN.com, der Boxing Writers Association of America und dem Ring magazine zum Kampf des Jahres 2009 gewählt. Negativ: Sein letzter Kampf und die Niederlage gegen Floyd Mayweather Jr. zeigte, dass er den Aufstieg in die Spitze dieser Liste nicht verdient hat. Schade auch, dass er zuletzt die Möglichkeit gegen Amir Khan zu kämpfen ausschlug.
8. Arthur Abraham Nationalität: Deutsch Kampfbilanz: 31-0-0 (25 KOs) Gewichtsklasse: Mittelgewicht, Supermittelgewicht
Positiv: Arthur Abraham ist taktisch diszipliniert, schlagstark und kämpft aus einer kaum zu knackenden Doppeldeckung. Nach seinem Aufstieg ins Supermittelgewicht bringt er bis zu vier Kilo mehr auf die Waage, was seinem Punch zusätzlich Wirkung verleiht. Er kann auch größere Gegnern mit seiner enormen Physis auspowern, was er zuletzt eindrucksvoll beim K.O.-Sieg gegen Jermain Taylor bewies. Abraham sicherte sich die ersten drei Punkte im spektakulären Auftakt der Super-Six-Serie, als er zehn Sekunden vor Schluss eine krachende rechte Gerade durch die Deckung von Taylor ins Ziel brachte und den Amerikaner damit ausknockte. Mit Spannung erwartet man den nächsten Kampf gegen Andre Dirrell.
Negativ: Der Kampf gegen Dirrell sollte ursprünglich im Januar stattfinden, wurde dann auf den 6. März verschoben und schließlich verletzte sich der Amerikaner im Training und der 27. März wurde als Kampftermin genannt. Eine optimale Vorbereitung ist unter diesen Bedingungen schwierig. "Die Dirrell-Absage stinkt zum Himmel", machte Abrahams Coach Ulli Wegner in der Bild seinem Ärger Luft. "Die Amis wollen unser Team nur durcheinander bringen. Aber das wird nicht passieren. Wir trainieren mit Arthur weiter konzentriert und lassen uns nicht aus der Bahn werfen."
Positiv: "Sugar"-Shane Mosley hat schon so einige Ringschlachten erlebt. Er schlug Oscar de la Hoya gleich zwei Mal, verlor aber auch gleich zwei Mal gegen "Winky" Wright. Zurück in diese Liste katapultierte ihn der beeindruckende Sieg um den WBA-Titel im Januar 2009 gegen Antonio Margarito. Mosley gewann durch technischen KO in Runde 9. Shane Mosley hat sich auch im Alter von 37 Jahren seine Schnelligkeit und unglaubliche Power bewahrt. Im Herbst seiner Karriere wartet nun der absolute Superfight auf den kalifornischen Superstar. Am ersten Mai trifft er in Las Vegas auf Floyd Mayweather, das könnte der Kampf des Jahres werden.
Negativ: Der angekündigte Megafight mit dem sechs Jahre jüngeren Mayweather Jr. könnte aber auch schnell zum Megaflop werden. Mosleys letzter Kampf liegt 16 Monate zurück, ob er noch einmal die Form früherer Tage erreicht, die er benötigt um "Pretty Boy" Mayweather zu schlagen, bleibt fraglich.
Positiv: Wladimir Klitschko hat Licht und Schatten in seiner Vita. Er verlor überraschend gegen Lamon Brewster und Corrie Sanders. Größer jedoch als der Schatten wirkt das Licht seiner Kampfbilanz. Wladimir schlug zweimal Chris Byrd (2000, 2006). Dazu die bis dahin unbesiegten Samuel Peter und Calvin Brock. Er holte sich den Titel von Sultan Ibragimow, besiegte Hasim Rahman und zuletzt in beeindruckender Manier Ruslan Chagaev. Wladimir darf den wohl besten Jab seiner Zunft sein Eigen nennen. Er hat zwar nicht die gleiche Punch-Stärke wie sein Bruder und bei weitem nicht das Kinn, aber er ist der bessere Techniker und er gehört definitiv in diese Liste.
Negativ: Sein letzter Kampf gegen Chagaev fand vor acht Monaten statt. Trotzdem glaubt kaum einer, dass Wladimir "Fast" Eddie unterliegen könnte. Das charakterisiert das derzeitige Problem im Schwergewicht. Die wirklichen Gradmesser für die Klitschkos fehlen.
5. Miguel Cotto Nationalität: Puerto Rico Kampfbilanz: 34-1-0 (27 KOs) Gewichtsklasse: Weltergewicht Aktuelle Titel: WBO
Positiv: Cotto konnte 2006 gegen seinen ebenfalls ungeschlagenen Landsmann Carlos Quintana gewinnen und zur Weltspitze aufschließen. Im Oktober 2007 kämpfte er gegen Shane Mosley, den er nach einer einstimmigen Punktentscheidung bezwingen konnte. Auch den kommenden Gegner von Manny Pacquiao, Joshua Clottey, konnte er schlagen. Gegen Antonio Margarito verlor er nur, weil bei diesem im Nachhinein festgestellt wurde, dass er Gips in den Handschuhen hatte. Der Nächste Kampf von Cotto soll im Juni 2010 stattfinden, der Gegener ist vermutlich Yuri Foreman. Negativ: "They never come back?" - Wie schnell erholt sich Cotto nach der schmerzhaften Niederlage gegen Manny Pacquiao, wird er wieder der Alte?
Positiv: "Dr. Eisenfaust" ist ein knallharter Puncher. Zuletzt überzeugte er ohne Wenn und Aber gegen Samuel Peter, Juan Carlos Gomez und Chris Arreola. Er gilt als Knock-out-Garant. Der Ukrainer gilt zurzeit als der beste Puncher im Schwergewicht. Selbst sein Jab erzielt beim Gegner einige Wirkung. Vitali Klitschkos bisherigen Niederlagen gegen Lennox Lewis und Chris Byrd resultierten aus Verletzungen. Klitschko war Weltmeister im Schwergewicht nach WBO-Version und ist derzeit Titelträger nach WBC-Version.
Im Gegensatz zu seinem Bruder Wladimir gilt Vitali als Boxer mit Nehmerqualitäten. Der Ukrainer ging noch nie in seiner Profi-Karriere K.O. Für Aufsehen sorgte Klitschko vor allem, als er im Kampf gegen Lennox Lewis einige schwere Treffer wegsteckte, bevor der Kampf wegen seines Cuts am Auge abgebrochen werden musste. Auch gegen die schlagstarken Corrie Sanders und Danny Williams wackelte er kurz, fiel aber nie. Der Beweis, dass auch ein Vitali Klitschko K.O. zu schlagen ist, steht also noch aus. Deshalb liegt er bei uns vor seinem Bruder Wladimir.
Negativ: Wladimir boxt gegen Chambers und danach höchst wahrscheinlich gegen Povetkin. Zwei Boxer die sich das Recht gegen ihn zu boxen zumindest ordentlich erstritten haben. Vitalis letzte Gegner kann man zwar zum Teil ein gewisses Talent nicht absprechen (vor allem Chris Arreola). Aber warum er jetzt gegen Nobody Albert Sosnowski boxt, bleibt fraglich. Valuev wäre ein Spektakel gewesen, David Haye oder Odlanier Solis eine sportliche Herausforderung - doch er wählte Sosnowski, unverständlich.
3. Bernard Hopkins Nationalität: USA Kampfbilanz: 49-5-1 (32 KOs) Gewichtsklasse: Mittelgewicht
Positiv: Bernard Hopkins ist in vielerlei Hinsicht ein Phänomen. Der Mittelgewichtler sprengte in seiner Karriere so einige Rekorde. Mit insgesamt 20 Titelverteidigungen ist er absoluter Rekordhalter in dieser Gewichtsklasse. Zehn Jahre hielt er den Gürtel der IBF und ist auch in dieser Beziehung Rekordhalter. "The Executioner" schaffte es als einziger Mittelgewichtler aller Zeiten alle Gürtel der großen Verbände nacheinander zu vereinen. So holte er 2001 die Gürtel der WBA und WBC von Keith Holmes und Felix Trinidad, bevor er in einem seiner größten Kämpfe gegen Oscar de la Hoya 2004 im MGM Grand in Las Vegas das Quadrupel perfekt machte. 2005 verlor er gegen Jermain Taylor gleich zwei Mal hintereinander, gewann aber zuletzt sensationell gegen Kelly Pavlik. Hätte er nicht so viele Niederlagen in seinem Kampfrekord, wäre eine bessere Platzierung für die Legende Hopkins gerechtfertigt.
Negativ: Wenn am 3. April 2010 Roy Jones Jr. auf Bernard Hopkins trifft, werden eingefleischte Fans ob der großen Namen vor allem eines denken: Dieses Duell kommt viel zu spät! So mancher Beobachter erwartet von den Box-Opas (Roy Jones ist 41, B-Hop sogar 45 Jahre alt) alles andere als den Kampf des Jahres. Dabei ist vor allem Roy Jones "Junior" weit über seinen Zenit hinaus. Selbst die treusten Anhänger hätten sich gewünscht, dass er seine Karriere auf dem Höhepunkt beendet hätte. Der Amerikanische Per-Per-View-Kunde soll 49.95 Dollar für den Kampf bezahlen, kaum zu glauben.
2. Floyd Mayweather Jr. Nationalität: USA Kampfbilanz: 40-0-0 (25 KOs) Gewichtsklasse: Federgewicht, Leichtgewicht, Weltergewicht
Positiv: Mayweather ist blitzschnell, sehr geschickt und einer der intelligentesten Defensiv-Boxer, die es je gab. Er schlug seinerzeit De La Hoya, Hatton, Castillo, Corrales, um nur Einige zu nennen. Nach 18 Monaten Pause kehrte er mit einem unumstrittenen Sieg gegen Juan Manuel Marquez in den Ring zurück. In der MGM Grand Garden Arena Las Vegas beherrschte Mayweather den Mexikaner nicht nur durch die körperliche Überlegenheit. Er war auch schneller und technisch stärker als Marquez. Über die zwölf Runden landete er 290 Treffer, bei 493 Versuchen (59 Prozent) während Marquez nur mit zwölf Prozent seiner 583 Schläge treffen konnte. Alle Welt wartet jetzt auf den Showdown mit Manny Pacquaio, aber der "Pretty Boy" wird wohl noch den ein oder anderen Umweg nehmen. Solange ist er bei uns die Nummer zwei! Negativ: Das der Kampf gegen Pacquiao nicht zustande kam, war vor allem Mayweathers Doping-Test-Forderungen geschuldet. Wenn er den Kampf wirklich gewollt hätte, dann hätte er von seinen Maximal-Forderungen abrücken können und wir hätten den Traumfight des Jahrzehnts erleben dürfen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend.
Positiv: Der "Pacman" schaffte es, Weltmeister in vier Gewichtsklassen zu werden. Er gewann im März 2008 den Super Federgewichtstitel der WBC gegen Juan Manuel Marquez. Statt diesen Titel zu verteidigen, stieg er lieber eine Gewichtsklasse auf und gewann gegen David Diaz den WBC-Titel im Leichtgewicht. Spätestens seit er im "Dreamfight" im Dezember 2008 Oscar de la Hoya besiegen konnte, braucht der philippinische Volksheld keinen offiziellen Titel mehr, um sich als bester Boxer der Welt zu fühlen und von Fans und Experten als solcher anerkannt zu werden. Nach Ricky Hatton, den er sensationell durch KO in Runde zwei besiegte, brachte ihm der Sieg gegen Miguel Cotto den Titel Boxer des Jahres 2009 der Boxing Writers Association of America. Negativ: Auch Pacquiao ist das Scheitern des Kampfes gegen Mayweather anzulasten. Nach seiner Weigerung die strengen Dopingkontrollregeln des Mayweather-Managements zu unterschreiben bleibt die Frage, hat er etwas zu verbergen?
Auf den Plätzen: Mikkel Kessler, Kelly Pavlik, David Haye, Nonito Donaire, Tomas Adamek, Israel Vazquez, Juan Manuel Lopez, Chad Dawson.