Spanien entgeht knapp einer Blamage

Pau Gasol sichert den Ball
EM-Gastgeber Polen, Mitfavorit Griechenland, Slowenien und die Türkei haben bei der Basketball-Europameisterschaft in Polen neben Frankreich und Titelverteidiger Russland bereits nach zwei Spielen die Zwischenrunde erreicht. Die Polen besiegten in der Gruppe D Litauen mit 86:75 und blieben ebenso ungeschlagen wie die Türkei, die gegen Bulgarien beim 94:66 keine Mühe hatte.
In der Gruppe A gewann der zweifache Europameister Griechenland das Topspiel gegen Kroatien mit 76:68. Seine Chance auf das Weiterkommen wahrte Mazedonien durch einen knappen 82:79-Erfolg gegen Israel.
Spanien zieht den Kopf aus der Schlinge
In der Gruppe C schafften die Slowenen durch ein 80:69 gegen Serbien den vorzeitigen Sprung in die Runde der letzten zwölf Teams. Topfavorit Spanien, der zum Auftakt völlig überraschend mit 57:66 gegen Serbien verloren hatte, quälte sich gegen Großbritannien zu einem 84:76-Erfolg. LA-Lakers-Star Pau Gasol war mit 27 Punkten und elf Rebounds der überragende Akteur beim Vize- Europameister.
Spanien drohte gegen die Underdogs, die zum ersten Mal bei einer EM dabei sind, wieder eine Niederlage. Die Iberer verspielten eine 16-Punkte-Führung aus dem dritten Viertel und lagen 4:58 Minuten vor dem Ende sogar mit vier Punkten hinten, doch die Spanier erhöhten den Druck in der Defensive und drehten noch die Partie.
"Offensichtlich haben wir einige Sachen falsch gemacht, aber wir haben nicht aufgegeben", sagte der Trainer der Briten Chris Finch. "Wir haben weiter gekämpft und das hat sich ausgezahlt, denn gegen Ende der Partie hatten wir unsere Chancen."