Spanien und Serbien bei der Basketball-WM im Viertelfinale

Vasileios Spanoulis versucht für Griechenland zu Treffen
Titelverteidiger Spanien und Vize-Europameister Serbien stehen bei der WM in der Türkei im Viertelfinale. Die Spanier setzten sich in einer Neuauflage des Endspiels von 2006 in Istanbul gegen Griechenland mit 80:72 durch.
Die Griechen verpassten die Revanche für die bittere Endspielniederlage, obwohl sie noch im dritten Viertel in Führung gelegen hatten. Serbien hatte zuvor in einer packenden Partie gegen Kroatien mit 73:72 die Oberhand behalten.
Gegen die wacker kämpfenden Griechen taten sich die Spanier deutlich schwerer als vor vier Jahren, als sie ihren Gegner mit 70:47 demütigten. Noch in der Schlussminute hatten die Griechen die Chance zum Sieg, doch letztlich reichte der Vorsprung für die ohne ihren NBA-Superstar Pau Gasol von den Los Angeles Lakers angetretenen Spanier.
Serben sind erleichtert
Durch den Sieg der Iberer kommt es nicht zum spannungsgeladenen Duell zwischen Serbien und Griechenland. Spieler beider Mannschaften hatten sich bei einem Test in der WM-Vorbereitung im August eine Massenschlägerei geliefert. Im nicht minder brisanten Balkan-Duell gegen Kroatien konnten die in der Vorrunde vom ausgeschiedenen deutschen Team bezwungenen Serben erst im Schlussspurt den Sieg perfekt machen. Alexander Rasic machte fünf Punkte in den letzten 21 Sekunden der Partie. "Das war ein sehr, sehr schweres Spiel", sagte Trainer Dusan Ivkovic.