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Alexandra Engelhardt ist Deutschlands einzige Hoffnung bei den Frauen-Wettbewerben, die erst seit 2004 mit vier Gewichtsklassen olympisch sind. Und sie ist die einzige Starterin im vierköpfigen Aufgebot des Deutschen Ringer-Bundes, die bereits über Olympia-Erfahrung verfügt. 2008 in Peking belegte sie Platz 14. "Olympia hat eigene Gesetze, es sind 19 Teilnehmerinnen in meiner Gewichtsklasse. Doch ich fahre nicht als Tourist dorthin, also eine Medaille ist das Ziel", sagte Engelhardt. "Klar ist man auch aufgeregt, doch ich bin erfahren genug, um das ganze Drumherum auszublenden." Zum Auftakt trifft Engelhardt auf Mayelis Yesenia Caripa Castillo aus Venezuela. Eine Medaille für Engelhardt wäre eine Überraschung.
Speerwurf der Männer: Matthias de Zordo
(Qualifikation ab 19 Uhr)
Im Speerwurf geht es in die Qualifikation. Weltmeister Matthias de Zordo will nach überstandener Verletzung die Medaillenränge angreifen. Für den Leipziger Tino Häber geht es zunächst darum, die Qualifikation zu überstehen. Favorit ist der Tscheche Vitezslav Vesely. Er gewann sechs von acht Wettkämpfen und wurde dazu Europameister. Aber auch der Ukrainer Oleksandr Pyatnytsya will ein Wörtchen mitreden, wenn die Medaillen verteilt werden. 85 Meter können auch der Lette Vadims Vasiļevskis, der Neuseeländer Stuart Farquhar, der Türke Fatih Avan und der Usbeke Ivan Zaytsev werfen.
Basketball: USA - Australien
(23.15 Uhr)
Das vierte Viertelfinale zwischen den USA und Australien hat einen klaren Favoriten. Doch alle reden immer nur von LeBron James, Kobe Bryant und Co. Der Vater des Erfolgs heißt aber Mike Krzyzewski. Der 65-Jährige Coach der NBA-Stars muss die Schwere Aufgabe vollbringen, die Egozentriker zu einem Team zu formen. Denn Arroganz war es, die den Amerikanern bei den Sommerspielen 2004 einen der bittersten Basketball-Momente seit dem verlorenen Olympia-Finale gegen Russland in München 1972 bescherte - Platz drei war eine beispiellose Blamage.
Nachdem es in Athen nur zu Bronze gereicht hatte, griff der US-Verband ein und betraute Krzyzewski mit der Aufgabe, das ramponierte Image der Basketballer wieder aufzupolieren. "Er ist ein unglaublich guter Kommunikator und kann sehr gut zuhören", lobte Bryant den Trainer der Duke University. "Er ist ein fantastischer Motivator. Ich liebe es, mich mit ihm zu unterhalten", sagte Doppel-MVP James. Bislang geht Krzyzewskis Plan in London auf. Ohne Niederlage qualifizierte sich der Topfavorit wie erwartet für das Viertelfinale, wo nun Australien der Gegner ist.





