Die Handball-Bundesliga spart und setzt weniger Geld um. Die 18 Clubs planen laut einer Umfrage für die am Freitag beginnende Spielzeit mit einem Etat von 72,9 Millionen Euro. Dies sind 750.000 Euro weniger als in der Vorsaison, in der ein Rekord aufgestellt worden war. Krösus ist einmal mehr Meister THW Kiel mit 9,5 Millionen Euro vor dem HSV Hamburg mit 8,1 Millionen Euro. Die härtesten Einschnitte mit einem Minus von zwei Millionen mussten nach dem Aus von Mäzen Jesper Nielsen die Rhein-Neckar Löwen hinnehmen. Auch der HSV Hamburg hat nach dem Rückzug von Geldgeber Andreas Rudolph mit 8,1 Millionen Euro einen deutlich geringeren Etat als in der Vorsaison. Schlusslicht ist Aufsteiger TV Neuhausen/Erms, der nach dem ersten Aufstieg seit 1977 mit 800 000 Euro nicht mal die Millionen-Grenze knackt.
