Die abwechselnde Austragung des Großen Preis von Spanien in Barcelona und Valencia ist offenbar vom Tisch. Die Organisatoren in Katalonien haben bereits die Ticketpreise für 2014 festgelegt. "Wir arbeiten am kommenden Jahr", bestätigte Salvador Servia, Geschäftsführer des Circuit de Catalunya. Zuletzt wurde wiederholt berichtet, der Spanien-GP würde künftig jährlich zwischen der katalanischen Hauptstadt und der 250 Kilometer weiter südlich gelegenen Hafenstadt wechseln. Die Streckenbetreiber in Barcelona wollen das allerdings mit aller Macht verhindern. "Wir haben 23 Jahre Formel 1 gemacht und unser Ziel ist, es weitere 23 Jahre zu tun", so Servia: "Wir sind in einer Krise, aber wir werden weiter daran arbeiten, den Grand Prix mit all seinen Qualitäten auszurichten, als wären wir immer noch reich." Barcelona entert den deutschen Formel-1-Markt Damit wies Servia auch die Gerüchte zurück, dass die wirtschaftliche Lage im krisengeschüttelten Spanien die jährliche Austragung des Rennens in Barcelona nicht zulassen würde. Um die fehlenden Einnahmen durch lokale Zuschauer auszugleichen, habe man begonnen, Tickets im Ausland abzusetzen. Servia: "Wir haben ziemlich viele in England, Deutschland und Frankreich verkauft." Eine wechselnde Austragung wie beim Großen Preis von Deutschland zwischen dem Nürburgring und dem Hockenheimring seit Jahren üblich, ist daher wohl vom Tisch. Somit wird der Straßenkurs in Valencia kaum mehr in den Formel-1-Kalender 2014 zurückkehren. Schon in dieser Saison musste der Große Preis von Europa, der zwischen 2008 und 2012 in der Hafenstadt ausgetragen wurde, wegen des geplanten Grand Prix vor der Skyline von New York weichen. Autor: Alexander Maack
