Den siebten Mehrkampf-Titel geholt und mit Turnlegende Eberhard Gienger gleichgezogen: Fabian Hambüchen hat dem ersten Wettkampftag beim Internationalen Deutschen Turnfest eindrucksvoll seinen Stempel aufgedrückt. Vor 5000 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer Maimarkthalle ließ der 25-Jährige der nationalen Konkurrenz erwartungsgemäß nicht den Hauch einer Chance. Vom ersten Gerät an war der Olympia-Zweite aus Wetzlar hochkonzentriert und übernahm nach der ersten Hälfte des Wettkampfs bereits die Führung, am Ende standen 88,65 Punkte für Hambüchen zu Buche. Der ehemalige Reck-Weltmeister hatte sogar die Muße, sich während des Wettkampfs bei seiner Freundin ein motivierendes Küsschen abzuholen. Nicht einmal der zweitplatzierte Hannoveraner Andreas Toba (86,20) konnte Hambüchen annähernd folgen, Rang drei holte sich Philip Sorrer aus Berlin (85,25) Am Dienstag und am Mittwoch hat der alte und neue Mehrkampf-Champion vier weitere Chancen, nationale Titel an den einzelnen Geräten zu gewinnen, nur beim Seitpferd und am Sprung verpasste er das Finale.
