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Serie A, Roundup 28. Spieltag: Doppelter Gomez sichert AC den Punkt

Zu den Kommentaren0 Kommentare   |   Quelle: sportal.de
22. März 2015, 23:30 Uhr
Mario Gomez
Mario Gomez traf doppelt gegen Udinese

Am 28. Spieltag der Serie A schießt sich Mario Gomez mit einem Doppelpack für Florenz aus der Krise. Am Ende springt aber nur ein Punkt heraus. Lukas Podolski erlebt mal wieder einen durchwachsenen Abend und verliert mit Inter in Genua. Die Roma siegt unspektakulär mit 2:0 gegen Cesena. Juventus schlägt den CFC Genua und spaziert weiter.

Udinese - AC Florenz 2:2 (1:0)

Tore: 1:0 Wague (15.), 1:1 Gomez (50.), 1:2 Gomez (53.), 2:2 Kone (62.)

Der AC Florenz kam am 28. Spieltag der Serie A nicht über ein 2:2 (1:0) bei Udinese hinaus. Die Führung von Molla Wague (15.) drehte der deutsche Nationalspieler Mario Gomez mit einem Doppelpack (50., 53.) kurz nach der Pause, doch Panagiotis Kone rettete den Gastgebern wenigstens einen Punkt (62.).

Nur drei Tage nach dem klaren Sieg in der Europa League gegen den AS Rom ging es für die Fiorentina wieder um den Anschluss an die Champions-League-Ränge der Serie. Doch auch ein Doppelpack vom wiedergenesenen Mario Gomez war am 28. Spieltag nicht genug, um mit den zwei Römer Klubs mitzuhalten.

Der Gomez-Doppelpack im RE-LIVE

Vor der Pause war die Fiorentina schon die spielbestimmende Mannschaft, einzig die klaren Torchancen fehlten. Besser machte es der Gastgeber: Nach einer Ecke und einer Kopfballverlängerung von Guilherme wuchtete Verteidiger Molla Wague das Leder aus kurzer Distanz ins Netz (15.). Bis zum Halbzeitpfiff hatten unter anderem noch Jasmin Kurtic und Borja Valero Chancen für die Gäste, doch scheiterten beide an Keeper Orestis Karnezis.

Zum Start des zweiten Durchgangs schlug dann die Stunde des deutschen Nationalspielers, der nach einem Freistoß von Josip Ilicic seinen Kopfball vom Fünfer zum Ausgleich versenkte (50.). Nur drei Minuten später bediente Ilicic Gomez erneut, der dieses Mal aus 15 Metern abzog und ins linke untere Eck traf. Die Freude über den Gomez-Doppelpack währte aber nicht lang, denn Panagiotis Kone gelang kurz darauf nach Vorlage von Altmeister Antonio Di Natale der Ausgleich (62.).

Bis zum Schluss gingen beide auf das mögliche Siegtor, doch ein Treffer gelang nicht mehr, sodass die Fiorentina im Kampf um die CL-Plätze nach Siegen der beiden Römer Teams weiter zurückfällt.

Lazio Rom - Hellas Verona 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Anderson (4.), 2:0 Candreva (45.)

Lazio Rom mit Miroslav Klose in der Startelf besiegte Hellas Verona am 28. Spieltag der Serie A souverän mit 2:0 durch Tore von Felipe Anderson und Antonio Candreva. Der Sieg war zu keiner Phase des Spiels in Gefahr.

[component:L]Mit dem ersten gelungenen Angriff gelang Lazio die Führung. Felipe Anderson bestätigte seine gute Form und traf nach einer Flanke von Basta per Kopf zum 1:0 (4.). Kurz darauf hatte Moras zwar die Chance, für Hellas auszugleichen - doch das war es dann auch schon mit Veronas Offensivbemühungen.

Lazios Sieg im RE-LIVE

Lazio kontrollierte die Partie und erspielte sich einige gute Möglichkeiten, unter anderem auch über Miroslav Klose, diese blieben aber allesamt ungenutzt. Kurz vor der Halbzeit fasste sich jedoch Antonio Candreva ein Herz und hämmerte einen Freistoß zentral unter die Latte (45.).

Im zweiten Durchgang stand Hellas defensiv besser, doch im Angriff fehlten weiterhin die zündenden Ideen. Ex-Bayern-Torjäger Luca Toni stand dort auf verlorenem Posten. Auf der Gegenseite hatte Torschütze Anderson die beste Chance für die Gastgeber nach einem Solo, dass er mit einem Lattenkracher aus knapp 16 Metern abschloss (62.). Am Ende spielte Lazio den Sieg souverän herunter und hätte durchaus auch höher gewinnen können.

Durch den Dreier im Stadio Olimpico festigen die Biancocelesti den dritten Platz einen Punkt hinter Stadtrivale AS und sechs Zähler vor dem SSC Neapel. Hellas Verona rutscht ab auf Rang 16.

Sampdoria - Inter 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Éder Citadin Martins

Samdoria Genua besiegt am 25. Spieltag der Serie A Inter Mailand mit 1:0 und hält Internazionale im Kampf um die europäischen Plätze auf Distanz. Éder Citadin Martins entscheidet das Kartenfestival für die Hafenstädter.

[component:R]Zu Beginn der Partie machten die Hausherren früh klar, dass sie Inter den Anschluss an die europäischen Plätze nicht schenken werden. Samuel Eto'o und Éder Citadin Martins attackierten Internazionale früh in der eigenen Hälfte. Die erste Chance vergab Luis Muriel für Sampdoria. Nachdem er Andrea Ranocchia geschickt auswackelte, flog sein Geschoß doch deutlich über die Latte (11.). Bei Inter Mailand durfte Lukas Podolski mal wieder von Beginn an ran, die Akzente setzte allerdings Xherdan Shaqiri. Der Schweizer war an allen Angriffen beteiligt und präsentierte sich sehr agil. 

Inters Pleite im RE-LIVE

Mehr als einige aussichtslose Versuche aus der Distanz sprangen dabei aber nicht heraus. In der 37. Minute war es wieder Muriel, der mit einem Solo über den halben Platz für das erste echte Highlight der Partie sorgte. Sein Abschluss vom linken Strafraumrand zischte jedoch abermals über die Latte des Inter-Gehäuses (37.).

In Halbzeit zwei legte die Mancini-Elf ihre Zaghaftigkeit endlich ab: Mauro Icardis Schlenzer aus der linken Strafraumhälfte traf nur das Lattenkreuz (47.). Fredy Guaríns Hammer aus 35 Metern (50.) wurde von Emiliano Viviano im Genua-Gehäuse herausragend geklärt. Trotz der starken Anfangsphase verpasste der Podolski-Klub es, sich zu belohnen und es klingelte im Gegenzug auf der anderen Seite.

Einen Freistoß aus 25 Metern von halblinker Position zog Éder mit voller Wucht an den rechten Innenpfosten und ließ Samir Handanovic keine Chance. In der Folge entwickelte sich ein echtes Karten-Festival (insgesamt neun Gelbe Karten) und Inter ließ es an Zielstrebigkeit vermissen. Beide Teams verzettelten sich so in Ungenauigkeiten und Fouls. Für Sampdoria kein Problem: Die Punkte blieben so in der Hafenstadt. Lukas Podolski konnte seine Chance in der Startelf abermals nicht nutzen.

AS Rom - Cesena 1:0 (1:0)

Tore: 1:0 Daniele De Rossi (41.)

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase mit wenig Spielfluss auf beiden Seiten gewannen die abstiegsbedrohten Gastgeber zunehmend die Oberhand und kamen zur ersten ernsthaften Torchance (22.): Giorgi zog nach einer Ablage von Djuric per Volley ab, sein Schuss aus rund 20 Metern zischte nur knapp über die Querlatte vom Kasten von Roma-Keeper De Sanctis.

Im Anschluss gewannen die Giallorossi ihrerseits zunehmend an Ballsicherheit und konnten dies umgehend ummünzen. Eine Halbfeld-Flanke von Holebas von der linken Seite segelte über den ersten Pfosten hinweg und fiel De Rossi vor die Füße. Das Römer Urgestein ließ sich nicht lange bitten und brachte den Ball in der 41. Spielminute aus kurzer Distanz im Tor von Cesena unter.

Romas Arbeitssieg im RE-LIVE

[component:L]Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verlegte sich die Roma hauptsächlich aufs Kontern aus einer kompakten Defensive heraus. Die 'Cavallucci Marini' (deutsch: Die Seepferdchen) aus der Emilia-Romagna wussten mit den ihnen angebotenen Räumen allerdings herzlich wenig anzufangen und präsentierten sich weitestgehend ideenlos.

In der Folgezeit besann sich der AS Rom wieder auf seine Favoritenrolle und tat mehr fürs Spiel. Der Serbe Ljajic vergab knapp einen ruhenden Ball aus aussichtsreicher Position (75.) und auch AS-Mittelstürmer Doumbia wusste eine gute Einschussgelegenheit (78.) kurz darauf nicht zu nutzen. Erschreckend harmlose Hausherren konnten die Römer nicht mehr in Gefahr bringen, die durch den Auswärtsdreier weiter erster Verfolger des souveränen Tabellenführers Juventus sind.

Juventus Turin - FC Genua 1:0 (1:0)

Tore: 1:0 Tevez (25.)

Bes. Vorkommnisse: Lamanna hält Elfmeter von Tevez (62.)

Anfangs schien es als ob Genua mit den Bianconeri mithalten könnte, aber die Defensive mit Giorgio Chiellini, Andrea Barzagli und Leonardo Bonucci erstickte jeden Anlauf von Genua schon im Keim. In der 25. Minute sorgte der überragende Tevez mit einem Gewaltschuss für den frühen Treffer von Juventus.

Das Spiel im RE-LIVE

In der 52. Minute musste Mattia Perin wegen einer Schulterverletzung vom Platz und für ihn kam Eugenio Lamanna. Dieser konnte sich nach kurzer Zeit schon auszeichnen: Nachdem Facundo Roncaglia Roberto Pereyra im Strafraum von den Beinen geholt hatte (61.), hielt der Genueser Torwart den anschließenden Elfmeter von Tevez (62.).

Schließlich gab sich Genoa auf und Juventus konnte einen knappen aber dennoch ungefährdeten Sieg einfahren. Damit liegt Juve mit großem Vorsprung an der Tabellenspitze und kann schon fast die Meisterfeier planen.

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