Am 38. Spieltag der Serie A verabschiedete sich Delfino Pescara mit einem 1:5 (0:3) im Stadio Adriatico gegen den AC Florenz aus der Serie A. Durch den späten Sieg des AC Milan gegen Siena verpasst die Fiorentina Platz Champions-League-Platz drei trotzdem knapp.
Delfino Pescara AC Florenz 1:5 (0:3)
Tore: 0:1 Ljajic (16.), 0:2 Ljajic (24.), 0:3 Fernandez (28.), 0:4 Jovetic (54.), 0:5 Ljajic (59.), 1:5 Vittiglio (77.)
Florenz brauchte gegen das bemühte Tabellenschlusslicht einige Minuten, bevor die Ordnung im Spiel gefunden war, Pescara vergab die frühen Chancen aber leichtfertig. Nachdem die Gäste an Sicherheit gewannen, spielten sie aus einer stabiler Defensive heraus munter nach vorne und gingen schließlich in Führung, als Adem Ljajic eine Flanke von Juan Cuadrado mit einer Direktabnahme im Tor unterbrachte.
Jeder Angriff lief nun über Ljajic, der in der 21. Minute aus zentraler Position noch an Mattia Perin scheiterte, den Torhüter aber bei seiner nächsten Chance drei Minuten später sicher verlud und auf 2:0 für die Gäste erhöhte.
Pescara konnte kaum noch für Entlastung sorgen und nach einer knappen halben Stunde brachte der dritte Treffer für Florenz die Vorentscheidung. Matias Fernandez setzte sich in der Zentrale gegen drei Verteidiger durch und zog vom Strafraumrand ab, sein Ball schlug neben dem chancenlosen Perin im linken unteren Toreck ein.
Florenz dominiert den Absteiger
Auch in der zweiten Halbzeit war Florenz dem Absteiger in allen Belangen überlegen. Stevan Jovetic zeigte den Verteidigern zehn Minuten nach Wiederanpfiff auf der rechten Seite ihre Grenzen auf und vollendete sicher zum 4:0, bevor Ljajic vier Minuten später seinen dritten Treffer des Abends erzielte.
Für Pescara reichte es am Ende nur noch zum Ehrentreffer durch Marco Vittiglio, der einen Abpraller von Emiliano Viviano nach einem Freistoß aus zwanzig Metern aus kurzer Distanz über die Linie drückte.
Trotz des hohen Sieges reichte es für Florenz durch den gleichzeitigen Sieg des AC Milan beim AC Siena nicht für den dritten Tabellenplatz und den Einzug in die Champions-League-Qualifikation. Pescara stand schon vor dem letzten Spieltag als sicherer Absteiger fest.
Autor: Martin Grabmann
