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Datum: 06. Oktober 2012, 09:06 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
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Sebastian Vettel holt in Japan Pole - Michael Schumacher startet als Vorletzter

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Sebastian Vettel fuhr auf die Pole

Zwei deutsche Fahrer rahmen das Starterfeld beim GP von Japan ein. Während Michael Schumacher den 13. Platz im Qualifying belegte und durch seine Strafe aus der letzten Reihe startet, fuhr Sebastian Vettel souverän auf die Pole. Allerdings wurde er von der Rennleitung verwarnt.

Sebastian Vettel verwies mit einer Zeit von 1:30.839 Minuten seinen Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber (1:31.090) in Suzuka auf den zweiten Platz, in der zweiten Startreihe stehen Kamui Kobayashi (1:31.700) im Sauber und Romain Grosjean (1:31.898) im Lotus. "Sebastian ist in Topform", so Teamchef Christoph Horner nach dem Erfolg. TV-Experte Niki Lauda lobte gleich das gesamte Team Red Bull: "Besser kann man es nicht machen. Red Bull ist absolut Top."

Vettel musste sich nach dem Qualifying noch gegenüber den Rennkommissaren verantworten, weil er den WM-Führenden Fernando Alonso behindert hatte. Allerdings kam Vettel mit einem blauen Auge davon, er wurde nach zweistündiger Beratung von der Rennleitung verwarnt und behielt so die 34. Pole Position seiner Karriere. 

Erst auf Rang sechs findet sich - vielleicht auch durch Vettels Behinderung - Alonso  (1:32.114) wieder. "Das wird ein schwieriger Sonntag für uns. Wir brauchen jetzt eine gute Strategie", lautete Alonsos Fazit. Auch die restliche Konkurrenz Sebastian Vettels aus den Top vier, Kimi Räikkönen (1:32.208/Platz 7) und Lewis Hamilton (1:32.327/9.) findet sich weit hinter den dominierenden Red Bulls wieder. Hamiltons Teamkollege Jenson Button steht trotz der drittschnellsten Zeit wegen eines Getriebewechsels auf Platz 8 (1:31.290).

Michael Schumacher muss von Rang 23 ins Rennen von Suzuka

Noch bitterer war das erste Rennen nach seiner Rücktrittsankündigung für Michael Schumacher. Er kam über das zweite Qualifying nicht hinaus, wurde als 13. gezeitet (1:32.469) und muss nach seiner Strafe für den Auffahrunfall in Singapur vom vorletzten Startplatz ins Rennen. Nur Narain Karthikeyan im HRT (1:36.734) liegt hinter dem Rekordweltmeister. "Das Auto war irgendwie nicht schnell genug", sagte Michael Schumacher dem TV-Sender RTL.

Langsamer als sein Teamkollege fuhr Nico Rosberg (1:32.625), der dank der Strafe für Schumacher vom 14. statt vom 15. Rang ins Rennen geht. Damit verpasste Mercedes zum dritten Mal in dieser Saison die Top Ten und twitterte enttäuscht: "Kein guter Tag für uns."

Auch für die restlichen deutschen Fahrer verlief der Tag durchwachsen. Timo Glock kam nur auf Rang 20, startet nach der Schumacher Strafe vom 19. Platz (1:35.213). Nico Hülkenberg war zunächst als zweitbester Deutscher auf Rang zehn gefahren, wurde aufgrund eines Getriebewechsels allerdings auf den 15. Platz versetzt.