Red Bull bildet die erste Startreihe zum Großen Preis von Indien. Sebastian Vettel startet vor Mark Webber. Fernando Alonso im Ferrari kam nur auf Platz 5, da sich die beiden McLaren mit Lewis Hamilton und Jenson Button zwischen Red Bull und Ferrari schoben.
Vettel war in 1:25,283 beinahe eine halbe Sekunde schneller als Alonso, der nun droht, beim viertletzten Rennen der Saison wichtige Punkte auf den deutschen Doppelweltmeister zu verlieren. Vor dem Rennen in Indien beträgt Vettels Vorsprung zwar nur sechs Punkte, aber mit Siegen aus den drei Rennen zuvor hat er das Momentum eindeutig auf seiner Seite.
Vettels fünfte Pole Position der Saison und die 35. seiner Karriere sicherte sich der deutsche Red Bull-Pilot in seinem letzten Versuch, nachdem er beim ersten von der Strecke abgekommen war und einen neuen Versuch starten musste. Am Ende lag er nur 0,044 Sekunden vor seinem Teamkollegen Webber.
"Ich hatte ein stehendes Vorderrad", schilderte Vettel. "Ich wusste aber, dass die Zeit für Platz eins möglich war." Wie schon so oft, hielt er dem Druck stand, keinen Fehler auf der 5,125 Kilometer langen Runde zu machen.
"Trotzdem Augen auf für morgen. Es wird ein langes Rennen", mahnte Vettel. Ganz verhehlen konnte der Red-Bull-Star seine Freude aber nicht: "Ich war sehr glücklich mit der Runde. Das ist bislang ein großartiges Wochenende." Eines, an dem er mit einem weiteren Sieg bei seinen Asien-Wochen zum ersten Mal in seiner Karriere vier Erfolge in Serie feiern könnte - und einen weiteren Schritt Richtung WM-Hattrick.
Michael Schumacher enttäuscht im Indien-Qualifying
Für die weiteren deutschen Fahrer lief es weniger gut. Einzig Nico Rosberg schaffte es im Mercedes noch in die letzte Qualifying-Runde, doch dort konnte er keine Zeit auf die Strecke bringen und startet so als Zehnter in das Rennen. Teamkollege Michael Schumacher schied in seinem letzten Indien-Qualifying in zweiten Abschnitt aus und startet von Platz 14.
Etwas besser machte es Nico Hülkenberg im Force India, der als Zwölfter in das Rennen geht. Timo Glock war im Marussia einmal mehr chancenlos und startet von Platz 21 in den GP.
