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Datum: 28. Oktober 2012, 12:18 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
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Sport Ergebnisse
Formel 1 Ergebnisse
Formel 1: Spanien GP, Rennen
  • Fahrer
  • Team
  • Zeit (Stopps)
  • 1
  • F. Alonso
  • Ferrari
  • 1:39:16.596 (4)
  • 2
  • K. Räikkönen
  • Lotus
  • +9.338 (3)
  • 3
  • F. Massa
  • Ferrari
  • +26.049 (4)
  • 4
  • S. Vettel
  • Red Bull
  • +38.273 (4)
  • 5
  • M. Webber
  • Red Bull
  • +47.963 (4)
  • 6
  • N. Rosberg
  • Mercedes
  • +1:08.020 (3)
  • 7
  • P. di Resta
  • Force India
  • +1:08.988 (4)
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Sebastian Vettel gewinnt Großen Preis von Indien vor Fernando Alonso

Sebastian Vettel, red bull, formel 1
Sebastian Vettel fuhr einen souveränen Start- Ziel-Sieg heraus

Mit seinem fünften Formel 1-Saisonsieg hat Sebastian Vettel seinen Vorsprung auf Fernando Alonso in der WM-Wertung weiter ausbauen können, doch der Spanier verhinderte mit einem zweiten Platz beim Großen Preis von Indien, den er technischen Problemen am Red Bull von Mark Webber verdankte, Schlimmeres.

"Momentan ist es für uns wirklich nicht einfach gegen Red Bull. Aber wir werden niemals aufgeben", drohte Alonso nach dem Rennen selbstbewusst.

Während sich die beiden Red Bull am Start souverän durchsetzen konnten und sofort einige Sekunden zwischen sich und die Verfolger brachten, setzte Michael Schumacher seine Pleitenserie in dieser Saison sogleich in der ersten Kurve fort und fuhr sich den rechten Hinterreifen kaputt. Damit musste er sofort an die Box und das Rennen mit großem Rückstand wiederaufnehmen.

An der Spitze lieferten sich zunächst die beiden McLaren ein Duell, bei dem sich Jenson Button gegen Lewis Hamilton durchsetzen konnte und sich auf den dritten Rang nach vorne arbeitete, doch gegen Fernando Alonso konnte sich keiner der beiden McLaren-Piloten behaupten. Alonso zog zuerst an Hamilton und einige Runden später an Button vorbei und machte sich an die Verfolgung der beiden Red Bull. 

Sebastian Vettel führt souverän

Während es im Mittelfeld einige Kämpfe um die Platzierungen gab, tat sich an der Spitze lange Zeit nichts. Vettel fuhr konstant schnelle Runden und baute seinen Vorsprung auf Alonso auf zehn Sekunden aus. Webber hingegen hatte etwas zu kämpfen und sah Alonso immer dichter herankommen, bis auch er zur Hälfte des Rennens seine Rundenzeiten stabilisieren konnte und einen Abstand von etwa 2,5 Sekunden hielt.

Genau zur Halbzeit des Rennens in der 30. Runde kam Fernando Alonso als Erster des Spitzentrios in die Box. Eine Runde später wechselte auch Mark Webber seine Reifen. Vettel schonte seine Reifen und konnte bis zur 34. Runde draußen bleiben, bevor er auch neue Gummis aufziehen ließ. 

Packendes Duell zwischen Mark Webber und Fernando Alonso

Durch die Boxenstopps war der Abstand zwischen Webber und Alonso auf unter eine Sekunde gesunken und die beiden Verfolger lieferten sich einen packenden Zweikampf um den zweiten Platz, den sich Alonso durch technische Probleme am Red Bull von Webber schließlich sichern konnte. Beim Australier war das KERS ausgefallen und er konnte sich gegen Alonso nicht mehr wehren.

Während Vettel dem Sieg entgegen fuhr und Alonso Platz zwei hielt, ließ das kaputte KERS Webber um seinen Podiumsplatz bangen, da Lewis Hamilton nun seine Chance witterte und Runde um Runde aufholen konnte. Drei Runden vor Schluss stellte Schumacher seinen Wagen in der Mercedes-Box ab, ein weiterer Grand Prix, den der Rekord-Weltmeister wohl möglichst schnell vergessen möchte.

Ein Verbremser Hamiltons in der vorletzten Runde ließ Webber seinen dritten Platz in die Schlussrunde und schließlich auch über die Ziellinie retten. Durch seinen Sieg baute Vettel seinen Vorsprung in der WM-Wertung auf Alonso um sieben Punkte und nun 13 Zähler aus.

Mit seinem fünften Saisonsieg gelangen Vettel erst als drittem Formel 1-Fahrer überhaupt mindestens jeweils fünf Siege in drei aufeinander folgenden Jahren. Zuvor war dies nur Michael Schumacher und Ayrton Senna gelungen.

Für Nico Rosberg lief es als Elfter zwar etwas besser als bei seinem Teamkollegen Schumacher. Ein WM-Pünktchen bleib dem Wiesbadener indes verwehrt. Zweitschnellster deutscher Fahrer war wieder einmal Force-India-Pilot Nico Hülkenberg als Achter. Timo Glock im Marussia kam auf Platz 20.

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