Michael Schumacher behält seinen ersten Podiumsplatz seit über fünfeinhalb Jahren. Die Rennleitung sprach den Rekordweltmeister der Formel 1 am Sonntag nach dem Großen Preis von Europa von dem Vorwurf frei, bei einer Gelb-Phase zu schnell gefahren zu sein. Schumachers dritter Platz bei dem Grand Prix im Hafen von Valencia wurde durch die Entscheidung rund drei Stunden nach dem Rennen bestätigt. Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko hatte unmittelbar nach dem Rennen gesagt, dass Vettel für das gleiche Vergehen in Barcelona mit einer Durchfahrtsstrafe bestraft worden sei. Das Team des hinter Schumacher viertplatzierten Mark Webber berief sich darauf, dass Schumacher unerlaubterweise den Heckflügel geöffnet hätte. Entscheidend war aber die Geschwindigkeit. Unterdessen wurden Jean-Eric Vergne für seinen Unfall mit dem Finnen Heikki Kovalainen bestraft. Der französische Toro-Rosso-Fahrer hatte durch sein Manöver die einzige Safety-Car-Phase ausgelöst. Er bekam einen Geldstrafe von 25.000 Euro sowie eine Zurückstufung beim kommenden Rennen in Silverstone um zehn Plätze aufgebrummt. (dpa)
