Der FC Schalke 04 hat Protest gegen das 1:1 bei Galatasaray Istanbul in der Champions League am Mittwoch eingelegt. Grund für den Einspruch ist eine möglicherweise fehlende Spielberechtigung von Istanbuls Neuzugang Didier Drogba. Dies soll nun von der UEFA überprüft werden.
Drogba war Anfang des Jahres unter kuriosen Umständen in die Türkei gewechselt. Sein ehemaliger Verein Shanghai Shenhua soll dem Stürmer laut eigener Aussage drei Monate lang kein Gehalt bezahlt haben, woraufhin Drogba den Vertrag als nichtig ansah und bei Galatasaray unterschrieb. Shanghai sieht darin allerdings einen Vertragsbruch und prüft nun eine Klage.
Nur vorläufige Spielerlaubnis für Drogba
Drogba hatte erst in der vergangenen Woche eine vorläufige Spielerlaubnis erhalten. Schalke beruft sich nun darauf, dass eine Spielberechtigung für die Champions League bis spätestens zum 1. Februar vorliegen muss. Da dies bei Drogba eventuell nicht der Fall sei, wolle man die Angelegenheit überprüfen lassen.
Ruben Zimmermann




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