Der Giro-d'Italia-Sieger von 2011, Michele Scarponi, hat Kontakte zum mutmaßlichen Dopingarzt Michele Ferrari zugegeben. Wie der Radprofi bei einer Anhörung vor dem nationalen olympischen Komitee (CONI) in Rom erklärte, hatte er im September 2010 zwei Fahrtests unter dem als Dottore EPO bekannten Ferrari absolviert. Sportlern war der Kontakt zu dem gesperrten Mediziner zu diesem Zeitpunkt bereits verboten. Bei Zuwiderhandlung droht ein Fahrverbot von drei Monaten. Er habe nicht gewusst, dass Ferrari gesperrt sei, beteuerte Scarponi. Möglicherweise räumte der Profi vom Team Lampre jetzt den Kontakt ein, um nur im Winter gesperrt zu werden und in der nächsten Saison wieder fahren zu können. Scarponi war schon im Juni dieses Jahres vorgeladen worden, konnte die Anhörung aber auf November verschieben.



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