Der Paukenschlag nach der EM: Christian Nerlinger wurde entlassen, Matthias Sammer ist der neue Sportdirektor. Verträgt sich Dickkopf Sammer mit der Führungsriege der Bayern und verkörpert er die Siegermentalität, die dem Rekordmeister zuletzt abging?
Matthias Sammer wird zur kommenden Saison neuer Sportdirektor beim FC Bayern. Aber verträgt sich Dickkopf Sammer mit der großkopferten Führungsriege des Rekordmeisters? Kann er als Sportdirektor das schaffen, was Christian Nerlinger nicht gelang und eine neue erfolgreiche Ära prägen? Oder haben Hoeneß und Co. Seit Klinsmann und van Gaal nichts gelernt?
Bayern sorgt für Sensation nach der EM
Kaum ist die EM beendet, schon folgt die erste Hammermeldung vom FC Bayern: Matthias Sammer wird neuer Sportdirektor beim FC Bayern. Das bedeutet gleichzeitig das Aus für Christian Nerlinger, der seit Juli 2009 den Posten des Sportdirektors bekleidet hatte.
Sammer war schon des Öfteren bei den Bayern im Gespräch, der Zeitpunkt des Wechsels kommt jedoch nicht nur für Kenner des FC Bayern überraschend. Zuletzt wurde hauptsächlich über die Neuzugänge für die kommende Saison oder die potentiellen Nachfolger von Jupp Heynckes spekuliert. Nun also der Paukenschlag auf dem Posten des Sportdirektors.
Nerlinger und Vorstand mit "unterschiedlichen Auffassungen
Auf der offiziellen Homepage des Clubs werden "unterschiedliche Auffassungen über das Konzept für die Zukunft der Mannschaft" als die Gründe für die Trennung von Christian Nerlinger angegeben. Vermutlich wünscht man sich in den Reihen des FCB-Vorstands in Zeiten, in denen oftmals über Dinge wie "Siegermentalität" und den "unbedingten Willen" gesprochen wird, einen Sportdirektor wie Sammer, der genau das verkörpert.





