Nach dem überraschenden 0:1 in Luxemburg wollte Salzburg daheim die Blamage abwenden. Auch wenn die Elf des neuen Trainers Roger Schmidt das Rückspiel nach turbulenten 90 Minuten gewinnen konnte, ausgeschieden ist sie trotzdem.
Der neue Sportdirektor Ralf Rangnick hat mit Red Bull Salzburg eine Blamage in der Champions-League-Qualifikation erlitten. Der österreichische Fußball-Meister gewann am Dienstag zwar das Rückspiel der zweiten Runde gegen den Luxemburger Champion F91 Düdelingen mit 4:3 (2:1), verpasste damit aber dennoch im fünften Anlauf die lukrative Gruppenphase der Königsklasse.
Das Hinspiel beim Außenseiter hatte die Mannschaft des früheren Paderborner Trainers Roger Schmidt sensationell mit 0:1 (0:0) verloren.
Düdelingen legt vor
Salzburg geriet in der 26. Minute erstmals in Rückstand, als Thierry Steinmetz einen Fehler im Aufbauspiel der Österreicher ausnutzte und zum 1:0 traf. Bereits zwei Minuten später glich der österreichische Meister durch Jakob Jantscher aus und durfte wieder hoffen. Und tatsächlich gelang noch vor der Pause das 2:1. Martin Hinteregger bugsierte die Kugel nach einer Ecke mit dem Knie ins luxemburgische Tor.
Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, bis erneut Düdelingen traf. In der 48. Spielminute vertendelte Salzburg den Ball erneut im Spiel nach vorne und musste das 2:2 durch Aurélien Joachim, der auch schon im Hinspiel erfolgreich war, hinnehmen.
Salzburg geschockt
In der Folge war dem Favoriten aus Österreich der Schock deutlich anzumerken. Und so kassierte er in der 57. Minute sogar das 2:3, erneut war Steinmetz zur Stelle. Dass es in der Schlussphase nochmal eng wurde, verdankten die Mannen von Roger Schmidt dem Übermut der Gäste. Sofian Benzouien schoss den Ball nach einem Abseitspfiff ins Gehäuse der Salzburger und kassierte seine zweite Gelbe Karte des Spiels (74.).
So drehte das Red Bull-Team die Partie in Überzahl erneut. Cristiano war per Elfmeter zur Stelle (81.) und Gonzalo Zarate besorgte nur eine Minute später das 4:3. Die restliche Zeit reichte Salzburg aber nicht mehr und so blieb es beim Stand von 4:3, der gleichbedeutend mit dem Ausscheiden der Österreicher war.
