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Von: Malte Asmus
Datum: 25. November 2012, 14:20 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sportal.de
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Rory McIlroy gewinnt Saisonfinale in Dubai - Justin Rose spielt Platzrekord

Golf,Rory McIlroy
Rory McIlroy ließ sich von der Konkurrenz nicht schocken

Co-Leader Luke Donald hatte Rory McIlroy auf der Schlussrunde des World Tour Championship schnell abgehängt. Trotzdem musste er zittern, bis er nach der PGA Tour, dem Race to Dubai auch das Saisonfinale in Dubai gewonnen hatte. Grund: Justin Rose.

Der Engländer, der als Siebter in die Schlussrunde in Dubai gegangen war, hatte einen nahezu perfekten Tag erwischt, an dem er mit einer 62 den Platzrekord auf dem Earth Course um gleich zwei Schläge verbessern konnte und zwischenzeitlich mit -21 sogar die Führung inne hatte.

Mit zwei Birdies war er schon sensationell in die Runde gestartet, hatte sechs weitere im Verlauf der Runde folgen lassen und an der 14 sogar noch ein Eagle gespielt. Und hätte er bei seinem Monsterputt an Loch 18 nicht das Pech gehabt, dass der Ball nur Zentimeter vor dem Loch liegenblieb, hätte er fast noch ein weiteres folgen lassen. Damit setzte er die nach ihm gestarteten McIlroy und Donald erheblich unter Druck.

McIlroy trotzt Angriffen nervenstark

Donald zeigte auf der Schlussrunde dann in den vorherigen Runden nicht gesehene Schwächen, kam nach drei Birdies und zwei Bogeys nur auf eine 72 und musste sich am Ende zusammen mit Charl Schwartzel (beide -18) den dritten Platz teilen. Blieb also nur noch Rory McIlroy, der sich allerdings von Roses furiosem Auftritt gar nicht irritieren ließ.

"Ich habe schon mitbekommen, das Justin noch einmal angriff", erklärte er hinterher gegenüber Sky Sports. "Ich habe die Anfeuerungsrufe der Fans gehört und angenommen, dass er sich auf -21 verbessert hatte. Daher wusste ich, dass ich etwas besonderes zeigen musste. Ich hätte mir kein besseres Ende wünschen können."

In der Tat, die Runde beendete McIlroy mit fünf Birdies in Serie. Insgesamt gelangen ihm neun, sodass seine drei Bogeys leicht zu verschmerzen waren. An Loch 18 konnte er dann dank seiner -23 und einem Vorsprung von zwei Schlägen den Sieg und die Erfüllung seines großen Traums feiern. "Das ist unglaublich", strahlte er in die Sky Sport-Kamera. "Ich hatte zu Beginn der Woche gesagt, dass ich hierher gekommen bin, um am Ende zwei Trophäen hochzuhalten. Und das habe ich auch geschafft."

McIlroy feiert den totalen Triumph

Obwohl er die ganze Woche von einem leichten Sonnenstich gehandicapt hatte spielen müssen. Allerdings klagen die Beschwerden vor dem Finaltag merklich ab. "Ich habe mich okay gefühlt", meinte McIlroy, "obwohl es mir letzte Nacht noch gar nicht gut gegangen war. Ich musste aber alle meine Kraft für diese 18 Löcher zusammennehmen."

Es klappte, der Nordire gewann damit das World Tour Championship und das Race to Dubai gewonnen, nachdem er sich bereits die Moneylist der USA PGA Tour gesichert hatte. Versüßt wurde dieser totale Erfolg noch mit einer Million Euro Preisgeld für den Titelgewinn in Dubai. Dimensionen, von denen die deutschen Starter in Dubai weit entfernt waren. Martin Kaymer landete mit -10 auf dem geteilten 26. Rang, Marcel Siem wurde mit -5 geteilter 45.