Roger Federer hat sich durch seinen Finalsieg gegen Novak Djokovic zum Rekordchampion von Cincinnati gekürt. Dabei zeigte er besonders im ersten Satz sein bestes Tennis und deklassierte seinen Dauerrivalen. Außerdem zog er in Sachen Masters-Titel mit Nadal gleich.
Im großen Finale der besten Tennisspieler der Welt hieß der Sieger einmal mehr Roger Federer. Mit 6:0 und 7.6 besiegte er seinen Dauerrivalen Novak Djokovic, die Nummer zwei der Welt, in Cincinnati souverän.
Es war ein Schaulaufen des Weltranglisten-Ersten: Beim 6:0 im ersten Durchgang ließ Federer dem Serben keine Chance. Djokovic machte es seinem Kontrahenten aber auch zu einfach und fiel vor allem durch leichte Fehler auf. Auf der anderen Seite zeigte Federer sich nach der Finalniederlage im olympischen Tennisturnier gegen Andy Murray in Topform und wird bei den US-Open nur ganz schwer zu stoppen sein.
Federer zieht mit Nadal gleich
Dass es im zweiten Durchgang mit 7:6 wesentlich knapper zuging, dürfte Djokovic nicht trösten, der Serbe verlor nach 2008, 2009 und 2011 schon sein viertes Finale in Cincinnati.
Nach 80 Minuten verwandelte Federer seinen zweiten Satzball und verwies Djokovic im 28. Duell der beiden zum 16. Mal in die Schranken. Für den Schweizer bedeutet der Sieg von Cincinnati jedoch mehr als andere Turniesiege.
Der Triumph war gleichbedeutend mit seinem 21. Masters-Titel auf der ATP-Tour. Damit egalisierte er die Bestmarke von Rafael Nadal. Insgesamt konnte Federer in seiner Karriere bereits 76 Turniere gewinnen.
