Robin Dutt hat sich als neuer Sportdirektor des DFB zur Personalie Joachim Löw positioniert und erklärt, er wünsche sich, dass der Bundestrainer noch möglichst lange im Amt bleibe. Als Reserve-Bundestrainer stehe Dutt nicht zur Verfügung, erklärte der der Bild am Sonntag. "Es hat sich auch in der Bundesliga immer als Erfolgsmodell erwiesen, wenn der Sportdirektor und der Cheftrainer an einem Strang ziehen", so Dutt. Er selbst wolle in seiner Rolle als Sportdirektor die Arbeit seines Vorgängers Matthias Sammer weiterführen. "Matthias musste sehr viel Neues auf den Weg bringen. Meine Aufgabe ist es in den kommenden vier Jahren, seine Arbeit fortzusetzen und weiterzuentwickeln", bemerkte Dutt. Dass er mit Löw inhaltlich "auf einer Wellenlänge" liege, sei dabei förderlich. Eine klare Abtrennung aber bleibe, auch bei Länderspielen der A-Auswahl: "Ich werde definitiv nicht auf der Bank sitzen."
