Hätte Barca-Keeper Victor Valdes im Hinspiel nur nicht den Fehler zum 2:3 gemacht, vielleicht wäre die Messe schon vor dem Supercup-Rückspiel gesungen gewesen. So drehte Real Madrid mächtig auf, gewann den ersten Titel sowie den zweiten Clasico der Saison.
Der FC Barcelona hatte es im Hinspiel des spanischen Supercups verpasst, für ein deutliches Ergebnis zu sorgen. Zwar reichte es am Ende für einen 3:2-Heimsieg gegen Real Madrid, doch besaßen die Katalanen zwischenzeitlich die Chance, eine 4:1-Führung zu erzielen. Torhüter Victor Valdes leistete sich dann einen bösen Patzer, der den Königlichen den wichtigen Treffer bescherte.
Im Rückspiel setzte sich Real Madrid dann mit 2:1 durch und ob der zwei geschossenen Tore im Hinspiel reichte es für den Gewinn des Supercups. Gonzalo Higuain traf bereits in der elften Minute zum 1:0 für die Gastgeber, Cristiano Ronaldo erhöhte in Minute 19 auf 2:0. Lionel Messi besorgte dann per Freistoß das 2:1 (45.).
Real Madrid mit Cristiano Ronaldo und Mesut Özil
Real-Trainer Jose Mourinho setzte erneut auf die viel gescholtenen Cristiano Ronaldo und Mesut Özil, die in den ersten beiden Ligaspielen nicht hatten überzeugen können. Gonzalo Higuain bildete die einzige Spitze. Auf der Gegenseite musste Barca-Coach Tito Vilanova kurzfristig auf Dani Alves verzichten, Neuzugang Jordi Alba rutschte dafür in die Startelf.
Dieser Ausfall kam Real durchaus entgegen, denn Adriano wechselte auf die rechte Seite und Mourinho beorderte Außenverteidiger Marcelo weit nach vorne, um die nun defensiver eingestellte Seite der Katalanen früh unter Druck zu setzen. Barca kam mit den stürmischen Gastgebern überhaupt nicht zurecht und so durften die Madrilenen sich über einen frühen Treffer freuen.
Zwei frühe Tore für Real Madrid
Nach einem langen Ball von Pepe trat Javier Mascherano über das Spielgerät und so hatte Higuain freie Bahn, ließ Valdes bei seinem Schuss keinerlei Abwehrmöglichkeiten. Barcelona wirkte erstaunlich passiv und gehemmt, hatte dem Angriffswirbel des Gegners kaum etwas entgegen zu setzen. Ein erneuter Fehler im Defensivverbund führte dann zum 2:0.
Erneut war es ein langer Ball aus der Defensive der Gastgeber, der die Abwehr des FC Barcelona in Verlegenheit brachte. Mascherano und Gerard Piqué konnten sich nicht recht einigen, wer zum Ball gehen soll und Ronaldo setzte sich schließlich klasse gegen Pique durch, legte sich den Ball per Hacke über den Verteidiger und netzte nach einer kurzen Orientierungsphase zum 2:0 ein (19.).





