Rafael Nadal fühlt sich auf Sand pudelwohl
Rafael Nadal hat zum siebten Mal das Finale des ATP-Masters in Rom erreicht. Nach einer souveränen Leistung im ersten Satz setzte der Spanier sich am Ende mit 6:2, 6:4 gegen den Tschechen Tomas Berdych durch, hatte zu Beginn des zweiten Satzes allerdings ernsthafte Schwierigkeiten.
Nadal souverän in Satz eins
Nadal begann stark, nahm seinem Gegner mit vier Punkten in Serie bereits den ersten Aufschlag ab und brachte seinen eigenen Aufschlag danach ohne Punktverlust zum 2:0 durch. Mit viel Mühe verkürzte Berdych auf 1:2, doch der Tscheche hatte Nadals Aufschlagspiel nichts entgegenzusetzen. Beim Stand von 1:3 gelang dem Spanier erneut ein Break zum 1:4, bevor Berdych im zehnten Anlauf endlich den ersten Punkt als Returnspieler machen konnte. Nadal brachte seinen Aufschlag trotzdem erneut durch und nutzte kurz darauf seinen ersten Satzball zum 6:2. Im zweiten Satz begann Berdych stärker, zwang Nadal erstmals zu Fehlern und ging mit 1:0 in Führung. Auch bei eigenem Aufschlag zeigte der Spanier jetzt Unsicherheiten, Berdych schlug seinen ersten Breakball in der Begegnung allerdings ins Netz und Nadal glich zum 1:1 aus. Mit zwei Assen zum 2:1 zeigte Berdych jedoch, dass er endlich in der Begegnung drin war und den Finaleinzug nicht kampflos herschenken wollte.
Berdych ohne Chance gegen Aufschlagmonster Nadal
Nadal hatte damit Schwierigkeiten, brachte seinen nächsten Aufschlag aber ohne Punktverlust durch. Beide Kontrahenten waren nun im eigenen Aufschlagspiel souverän und gaben sich keine Blöße, bis Berdych beim Stand von 4:4 einbrach und Nadal sich zu Null das Break holte. Danach brachte Nadal seinen Aufschlag durch und nutzte seinen zweiten Matchball zum Sieg. Der Spanier schlug zwar während der gesamten Partie kein Ass, war bei eigenem Aufschlag aber trotzdem kaum zu bezwingen. Über das zweite Service von Nadal machte Berdych im gesamten Match keinen einzigen Punkt.