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Live-Ticker Radsport Tour de France 2019, 10. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2019, 10. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 16:13:25
Au revoir
Ruhetag für die Fahrer heißt auch Ruhetag für uns. Daher machen wir morgen Pause. Wir melden uns dann am Mittwoch wieder zur 11. Etappe. Ab 14.30 Uhr berichten wir live. Wir freuen uns, wenn Sie dann wieder mit dabei sind. Au revoir aus Albi!
Ausblick
Von dieser aufregenden Etappe müssen wir uns alle erst einmal erholen. Wie gut, dass morgen Ruhetag ist. Es ist der erste bei der diesjährigen Tour. Am Mittwoch geht es dann weiter mit der 11. Etappe von Albi nach Toulouse. Die Etappe ist 167 Kilometer lang und vorwiegend flach, lediglich zwei kleinere Bergwertungen stehen auf dem Programm.
Weitere Wertungen
Im Kampf um Grün bleibt alles wie gehabt. Peter Sagan führt mit 229 Punkten vor Michael Matthews (167 P.). Elia Viviani ist mit 153 Zählern neuer Dritter. Das Bergtrikot bleibt auf den Schultern von Tim Wellens. Der Belgier von Lotto Soudal führt mit 43 Punkten vor Landsmann Thomas De Gendt (37 P.) und Giulio Ciccone (30 P.).
Weißes Trikot
Die Verschiebungen im Gesamtklassement haben auch Auswirkungen auf die Nachwuchswertung. Egan Bernal ist nun bester Jungprofi. Der Kolumbianer vom Team Ineos liegt 30 Sekunden vor Enric Mas (Deceuninck Quick-Step). Giulio Ciccone ist mit 1:16 Minute Rückstand Dritter.
Gelbes Trikot
Die 10. Etappe bringt einige Veränderungen im Gesamtklassement: Hinter Julian Alaphilippe, der weiter in Gelb fährt, liegt jetzt Titelverteidiger Geraint Thomas (Team Ineos) mit 1:12 Minute Rückstand auf Rang zwei. Dritter ist sein Mannschaftskollege Egan Bernal, weitere vier Sekunden dahinter. Steven Kruijswijk (Team Jumbo-Visma) erbt den vierten Platz seines Teamgefährten George Bennett. Erfreulich aus deutscher Sicht ist der fünfte Rang von Emanuel Buchmann. Der Profi von Bora-hansgrohe liegt 1:45 Minuten hinter Alaphilippe. Tour-Mitfavorit Nairo Quintana ist Achter und Giulio Ciccone fällt von Platz zwei auf Rang zehn zurück.
Fazit
Was für ein großartiger Triumph für Wout van Aert vom Team Jumbo-Visma! Der Radcrosser schlägt die Sprinter-Elite um Viviani, Ewan und Sagan nach einer hochspannenden Etappe. Zunächst ging es relativ ruhig los. Nach ersten Attacken stand eine sechsköpfige Spitzengruppe um Tony Gallopin, die allerdings nie mehr als drei Minuten Vorsprung bekam. In der Ausreißergruppe gingen alle vier Bergwertungen an Natnael Berhane aus Eritrea. 70 Kilometer vor dem Ziel spekulierten die Teams im Hauptfeld erstmals auf Windstaffeln. Richtig los ging es dann aber erst weitere 30 Kilometer später, als EF Education First das Tempo anzog. Team Ineos, Bora-hansgrohe und Deceuninck Quick-Step erkannten die Situation sofort und zogen mit. Dies sorgte dafür, dass ausgerechnet der Kapitän von Education First, Rigoberto Uran, den Anschluss verlor. Er war aber nicht der einzige. Auch Thibaut Pinot, Jakob Fuglsang, Giulio Ciccone und Vincenzo Nibali ließen sich überraschen und fielen zurück. Alle vier verloren heute über eine Minute. Noch bitterer erging es dem Vierten in der Gesamtwertung, George Bennett, der am Ende isoliert ins Ziel strampeln musste und sich über 4:30 Minuten Rückstand einfuhr.
Pinot
Die Gruppe um Thibaut Pinot kommt mit zirka 1:40 Minute Rückstand ins Ziel. Jakob Fuglsang erreicht zeitgleich die Ziellinie. Rigoberto Uran und Richie Porte (Trek-Segafredo) sind auch dabei.
Ziel
Viviani, Sagan und Ewan sind zunächst alle auf fast einer Linie. Matthews hängt ein bisschen hintendran. Und dann zieht Wout van Aert in der Mitte durch und schlägt die Sprinter-Elite! Elia Viviani wird Zweiter vor Caleb Ewan. Michael Matthews kommt auf Rang vier ein und Peter Sagan wird Fünfter.
1 km
Das Team Sunweb ist noch zahlreich vertreten und baut für Matthews einen Sprinterzug auf. Auch Viviani hat gute Chancen. Alle Top-Sprinter sind vertreten.
2 km
Neben Peter Sagen ist auch Michael Matthews vorne dabei. Caleb Ewan und Matteo Trentin ebenfalls.
3 km
Die Spitze hat nur noch drei Kilometer bis ins Ziel.
4 km
Die Pinot-Gruppe liegt schon über eine Minute zurück. Das Weiße Trikot auf den Schultern von Ciccone hat 1:47 Minute Rückstand und George Bennett knabbert an der Fünf-Minuten-Marke.
6 km
Aktuell würde Emanuel Buchmann in die Top Fünf der Gesamtwertung fahren. Das wäre natürlich eine tolle Ausgangslage vor dem ersten Ruhetag.
8 km
Vincenzo Nibali ist in der dritten Gruppe, zusammen mit Giulio Ciccone. Der Giro-Zweite von Bahrain-Merida verliert also weiter Zeit.
10 km
Team Ineos, Deceuninck Quick-Step und Bora-hansgrohe geben weiter Gas. George Bennett verliert weiter Zeit. Der Neuseeländer hat fast drei Minuten Rückstand.
12 km
Thibaut Pinot und Jakob Fuglsang waren bis auf 13 Sekunden dran, jetzt haben sie deutlich verloren. Ihr Rückstand beträgt über 40 Sekunden.
14 km
Giulio Ciccone, Zweiter in der Gesamtwertung und Führender in der Nachwuchswertung, befindet sich noch hinter der Gruppe um Pinot. Der Mann im Weißen Trikot liegt 1:07 Minuten hinter der Spitze. Da Bernal sich ganz vorne befindet, könnte es heute einen Führungswechsel in der Nachwuchswertung geben.
15 km
Noch 15 Kilometer bis ins Ziel in Albi. Die letzte Etappenankunft bei der Tour gab es 2013. Sieger damals: Peter Sagan! So wie in diesem Jahr fuhr der Slowake auch damals im Grünen Trikot nach Albi. Er könnte seinen Triumph also im doppelten Sinne wiederholen.
19 km
Während Bennett Zeit verliert, holt die Gruppe mit Fuglsang und Pinot auf. Nur noch 13 Sekunden liegen sie hinter der Spitze.
20 km
Der Vierte in der Gesamtwertung, George Bennett (Team Jumbo-Visma), scheint jetzt isoliert. Tony Martin hat nicht nur heute viel geleistet, er kann seinem Mannschaftskollegen nicht mehr helfen.
21 km
In der zweiten Gruppe fährt Astana für Jakob Fuglsang. Alle Top-Fahrer sind am Anschlag. Das wird eine 20-Kilometer-Hatz in Richtung Albi.
23 km
Aktuell gibt es drei Pelotons. Ganz vorne die schon erwähnte Gruppe um Alaphilippe und Sagan. Dann folgt mit 27 Sekunden die Gruppe um Pinot und Nibali. Im dritten Feld befindet sich George Bennett, der von Tony Martin unterstützt wird. Allerdings liegen sie schon 1:20 Minute hinter der Spitze.
25 km
Die erste Verfolgergruppe hat die Ausreißer geschluckt. Nicht nur das Gelbe Trikot ist mit dabei, auch Peter Sagan hatte das richtige Näschen. Auch Emanuel Buchmann hat gut aufgepasst.
29 km
Auch Thibaut Pinot, Jakob Fuglsang und Vincenzo Nibali befinden sich in der zweiten Gruppe. Der Abstand auf das Gelbe Trikot beträgt gut 20 Sekunden. Übrigens ist auch Rigoberto Uran von EF Education First dabei, seine Mannschaft hat diese Windstaffel ursprünglich initiiert. Das ist natürlich bitter.
30 km
Leidtragender dieser Windstaffeln sind natürlich die sechs Fahrer in der Spitzengruppe. Ihr Vorsprung auf die Gruppe um das Gelbe Trikot beträgt nur noch 20 Sekunden.
31 km
George Bennett (Team Jumbo-Visma), Vierter im Gesamtklassement, befindet sich im zweiten Teil des Feldes.
32 km
Selbst die Kapitäne spannen sich in die Arbeit ein. Für Movistar Team fährt Nairo Quintana ganz vorne. Auch Julian Alaphilippe in Gelb macht mit.
35 km
Deceuninck Quick-Step unterstützt die Mannen in pink. Auch Team Ineos ist vorne wieder mit dabei. Es gibt Löcher im hinteren Teil des Feldes. Tim Wellens fällt erneut zurück. Für ihn geht es aber nicht um die Zeit, sondern um die Bergpunkte. Er muss heute einfach nur ins Ziel kommen, um sein Bergtrikot zu verteidigen.
36 km
Im Hauptfeld wird das Tempo wieder angezogen. EF Education First versucht für Rigoberto Uran eine Windkante zu erzeugen.
39 km
Wir hatten eben schon geschrieben, dass fast alle Fahrer wieder im großen Peloton sind. Zwei Profis sind jedoch noch hintendran. Yoan Offredo (Wanty-Gobert) und Rick Zabel (Team Katusha Alpecin) haben gut 1:30 Minute Rückstand. Offredo war schon die vergangenen Tage geschwächt und hinten zu finden. Rick Zabel verkündete nach der gestrigen Etappe, dass es ihm nicht so gut gehe. Am Abend diagnostizierte der Teamarzt leichtes Fieber. Daher geht es für den 25-Jährigen heute vor allem darum sich in den Ruhetag zu retten, um sich morgen hoffentlich auskurieren zu können.
43 km
Erstmals zeigt sich jetzt auch EF Education First an der Spitze des Pelotons. Das Tempo ist aber nicht so hoch wie vorhin. Die Ausreißer liegen 1:50 Minuten vor dem Feld.
47 km
Berhane hat heute sieben Bergpunkte gesammelt und sein Konto auf 20 Punkte ausgebaut. Er liegt jetzt in der Bergwertung auf Rang fünf. Vorne bleibt natürlich Tim Wellens mit 43 Zählern. Damit wird er mit dem weiß-roten Trikot in den Ruhetag gehen. Inzwischen ist er auch wieder im Hauptfeld vertreten. Das gilt auch für fast alle anderen Fahrer. Die einstige 20-Sekunden-Lücke ist geschlossen worden.
53 km
Auch an der vierten und letzten Bergwertung geht der Bergpreis an Natnael Berhane. Der Fahrer aus Eritrea passiert vor Eiking die Linie. Nochmal zwei Punkte und 300 Euro für Berhane. Eiking erhält einen Zähler.
54 km
Sobald es im Hauptfeld ruhiger wird, steigt auch wieder der Vorsprung. Nun liegen die sechs Mann an der Spitze 1:45 Minuten vor dem Peloton.
57 km
Die Spitzengruppe ist in die letzte Bergwertung des Tages reingefahren. Die Cote de La Malric ist 3,6 Kilometer lang und 4,7 Prozent im Durchschnitt steil. Wenn im Fahrerfeld die Geschwindigkeit hochgehalten wird, könnten einige Sprinter Probleme bekommen.
59 km
Die beiden Teile des Fahrerfeldes trennen 20 Sekunden.
61 km
Tony Martin setzt sich mal wieder an die Spitze des Hauptfeldes. Auch das Movistar Team ist vorne zu sehen. Im hinteren abgehängten Fahrerfeld befindet sich unter anderem Tim Wellens.
63 km
Hinten im Peloton gehen Lücken auf. Team Ineos wird von Bora-hansgrohe unterstützt. Die Ausreißergruppe hat nur noch 55 Sekunden Vorsprung.
64 km
Wir befinden uns gerade in einer sehr spannenden Phase. Das Team Ineos zieht mit Michal Kwiatkowski und Luke Rowe erneut das Tempo an. Das Hauptfeld wird immer länger.
66 km
Die zwischenzeitliche Tempoverschärfung hat den Abstand zu den Ausreißern auf 1:06 Minuten schmelzen lassen. Jetzt ist es wieder etwas ruhiger im Feld geworden und so steigt der Vorsprung auf gut 1:30 Minuten.
70 km
Es könnte sein, dass im Hauptfeld auf eine Windkante spekuliert wird. Die Windgeschwindigkeiten betragen um die 20 km/h. Das Wetter selbst ist mit 25 Grad und Sonnenschein perfekt zum Radfahren.
73 km
Es gibt eine Tempoverschärfung durch Bora-hansgrohe und Team Ineos. Yoan Offredo kann da nicht mithalten und fällt hinten raus.
75 km
An der Spitze des Pelotons gibt es Bewegung. Neben Team Jumbo-Visma zeigen sich auch Bora-hansgrohe und Team Ineos in vorderster Front. Allerdings sind sie relativ breit aufgefächert, so dass der Rückstand auf das Sextett ganz vorne etwas anwächst.
79 km
Das Hauptfeld gibt den Flüchtigen immer weniger Luft. Inzwischen beträgt der Abstand nur noch 1:30 Minuten.
84 km
Die Ausreißergruppe hat in der dritten Rennstunde 39,1 Kilometer zurückgelegt, dadurch sinkt der Etappenschnitt auf 41,8 km/h.
89 km
Odd Christian Eiking setzt sich mit einem kurzen Antritt von seinen Mitstreitern ab und gewinnt die Sprintwertung. Das bringt ihm 20 Punkte und 1.500 Euro. Anthony Turgis setzt ein bisschen nach und bekommt 17 Punkte gutgeschrieben. Würtz (15 P.), Gallopin (13 P.), Schär (11 P.) und Berhane (10 P.) holen die weiteren Punkte. Im Hauptfeld wird zumindest ein bisschen um die verbliebenen Zähler gesprintet. Sonny Colbrelli nutzt den Sprinterzug seiner Mannschaft, um neun Punkte zu holen. Peter Sagan sichert sich acht Punkte, vor seinem Teamkollegen Daniel Oss (7 P.). Die weiteren Zähler gehen an Greg van Avermaet (6), Marcus Burghardt (5 P.), Michael Matthews (4 P.), Maxime Montfort (3 P.), Jasper Stuyven (2 P.) und Matej Mohoric (1 P.).
93 km
Jetzt passiert auch das Peloton die Kathedrale Notre-Dame von Rodez. Vorne fährt Tony Martin und verkürzt den Abstand auf die Spitzengruppe auf unter zwei Minuten.
96 km
Der Vorsprung der Ausreißer schwindet langsam. Momentan liegen sie 2:13 Minuten vor dem Hauptfeld. Die Gruppe um Gallopin und Berhane fährt durch Rodez.
99 km
In zehn Kilometern steht die Sprintwertung in La Primaube an. Die Spitzengruppe dürfte diese Wertung wenig interessieren. Im Peloton könnte es dagegen wieder einen richtigen Sprint, um die verbliebenen Punkte geben.
105 km
Die deutschen Radsport-Fans warten bei dieser Tour noch auf einen deutschen Etappensieg. Auch heute dürfte das eher schwierig werden. Vor genau einem Jahr sah das anders aus: Am 15. Juli 2018 gewann John Degenkolb die Kopfsteinpflaster-Etappe von Arras nach Roubaix und sorgte für einen der emotionalsten Momente der Tour 2018. Der Profi von Trek-Segafredo setzte sich im Sprint einer prominenten besetzten Ausreißergruppe gegen Greg van Avermaet und Yves Lampaert durch.
112 km
Die Ausreißer passieren gerade die Verpflegungszone. Aktuell beträgt ihr Vorsprung 2:36 Minuten.
115 km
Die Spitze hat die zweite Rennstunde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 47,5 km/h absolviert. Das lag natürlich vor allem an der langen Abfahrt hinunter nach Espalion. Der Etappenschnitt liegt damit bei 43,25 Stundenkilometer.
122 km
Dritte Bergwertung des Tages, zum dritten Mal ist Natnael Berhane als Erster oben. Er schiebt sich kurz vor dem Strich noch an Odd Christian Eiking vorbei und schnappt sich zwei Punkte und 300 Euro. Eiking holt einen Zähler.
127 km
Die sechs Mann an der Spitze sind in Espalion angekommen und nehmen die dritte Bergwertung des Tages in Angriff. Es handelt sich um die Cote d'Espalion. Sie ist 5,2 Kilometer lang und im Schnitt 4,9 Prozent steil. Es ist ein Anstieg der dritten Kategorie, oben werden also zwei und ein Punkt vergeben.
133 km
Außerdem mit dabei ist Anthony Turgis von Total Direct Energie. Turgis ist erst 25 Jahre alt und kann in der U23-Kategorie einige Erfolge aufweisen: So gewann er das U23-Rennen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und holte WM-Bronze im Straßenrennen. In diesem Jahr holte er die Nachwuchswertung bei der Luxemburg-Rundfahrt. Der Däne Mads Würtz von Katusha Alpecin und Michael Schär von Team CCC waren bei dieser Tour schon einmal in den Ausreißergruppen vertreten. Würtz bestreitet seine zweite Grand Tour und erstmals die Tour de France. Der 32-jährige Michael Schär ist schon deutlich erfahrener. Für ihn ist es schon die neunte Frankreich-Rundfahrt. Der sechste Mann ist Odd Christian Eiking (Wanty-Gobert). Der 24-jährige Norweger ist wie Würtz Tour-Debütant. 2016 und 2017 war er schon bei der Vuelta dabei, wobei er 2017 früher aussteigen musste.
141 km
Nutzen wir die Zeit für einen ersten Blick auf die Spitzengruppe: Der bekannteste Profi ist wohl Tony Gallopin. Der Franzose von AG2R La Mondiale gewann 2014 eine Tour-Etappe und fuhr im Gelben Trikot. Zudem gewann er 2013 das schwere Eintagesrennen Clasica San Sebastian. Natnael Berhane vom Team Cofidis, Solution Credits bestreitet seine sechste Grand Tour und ist aktueller Landesmeister in Eritrea.
148 km
Für die Fahrer geht es jetzt größtenteils erst einmal bergab bis nach Espalion auf 378 Meter. Dort wartet dann mit der gleichnamigen Cote d'Espalion die nächste Bergwertung. Bis dahin sind es aber noch über 25 Kilometer.
155 km
Wir sind jetzt live im Rennen! Die Spitzengruppe liegt nach wie vor nur 2:50 Minuten vor dem Hauptfeld.
166 km
Die Rennsituation ist sehr stabil. Das Peloton hält den Vorsprung der Ausreißer bei knapp drei Minuten.
177 km
Berhane will hier heute sichtlich etwas für sein Bergpunkte-Konto und für die Mannschaftskasse tun. Auch die zweite Bergwertung des Tages überquerte er als Erster. Das bedeutete zwei Punkte und 300 Euro für ihn. Der Norweger Odd Christian Eiking holte sich den verbleibenden einen Punkt.
186 km
Vorne im Feld zeigte sich Deceuninck Quick-Step, die natürlich in erster Linie das Gelbe Trikot auf den Schultern von Julian Alaphilippe beschützen wollen. Aber im Gegensatz zu gestern ließ das Hauptfeld die Ausreißer erstmal nicht weit weg. Der Abstand pendelt um die 2:40 Minuten.
196 km
Natnael Berhane (Cofidis, Solutions Credits) führte die Spitzengruppe über die Cote de Mallet und holte sich damit den einzigen Bergpunkt. Zudem gab es 200 Euro für die Mannschaftskasse. Das Peloton ist 2:30 Minuten später am Gipfel.
200 km
Das Hauptfeld scheint mit der Zusammensetzung der Ausreißer zufrieden. Der Vorsprung wächst auf 2:40 Minuten.
206 km
Michael Schärs Angriff war erfolgreich. Er schaffte den Anschluss und erweiterte die Spitzengruppe um einen sechsten Mann.
209 km
Nikias Arndt probierte eine Attacke und erhielt sehr prominente Unterstützung: Der Mann in Grün, Peter Sagan, heftete sich an Arndts Hinterrad. Doch die anderen Fahrer reagierten natürlich sofort und neutralisierten den Angriff. Einzig Michael Schär (Team CCC) zog durch und versuchte zur Spitzengruppe aufzuschließen.
217 km
Sofort gab es die ersten Angriffe, unter anderem von Nils Politt (Team Katusha Alpecin). Doch dessen Versuch blieb ohne Erfolg. Sein Teamkollege Mads Würtz war erfolgreicher. Zusammen mit Tony Gallopin (AG2R La Mondiale), Natnael Berhane (Cofidis, Solutions Credits), Anthony Turgis (Total Direct Energie) und Odd Christian Eiking (Wanty-Gobert Cycling Team) konnte er sich vom Hauptfeld absetzen.
Start
Um 12:10 Uhr rollte das Fahrerfeld in Saint-Flour los. 13 Minuten später erfolgte der scharfe Start durch Tour-Direktor Christian Prudhomme.
Etappen-Favoriten
Auch heute sind wieder Klassikerspezialisten gefragt. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) will natürlich sein Grünes Trikot verteidigen. Dagegen will Michael Matthews (Team Sunweb) endlich seinen ersten Etappensieg. Schon auf der 5. Etappe arbeitete seine Mannschaft für ihn, doch der Australier konnte diese Vorlage nicht verwerten und wurde nur Siebter. Das will er heute besser machen. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) zeigt sich in ebenfalls starker Form. Bei einem Sprint dürfen wir natürlich nicht Dylan Groenewegen (Team Jumbo-Visma), Caleb Ewan (Lotto Soudal) und Elia Viviani (Deceuninck Quick-Step) vergessen, allerdings kommt es darauf an, wie sie die vergangenen Tage weggesteckt haben.
Sprinter-Tag
Mit Thomas De Gendt (Lotto Soudal) am Samstag und Daryl Impey gestern gewann zweimal in Folge ein Ausreißer. Heute ist aber wohl ein Tag für die Sprinter! Auch wenn das Profil nicht einfach ist und es wieder Attacken geben wird, so dürften alle Sprintermannschaften den klaren Plan haben, heute einen Massensprint herbeizuführen. Zudem liegt, wie bereits angesprochen, der letzte Anstieg 53 Kilometer vor dem Ziel. Genug Zeit also, um Flüchtige rechtzeitig zu stellen.
Kampf um Gelb
Gestern probierte Romain Bardet mit einer Attacke am letzten Anstieg 13 Kilometer vor dem Ziel etwas Zeit im Gesamtklassement gut zu machen. Richie Porte und George Bennet gingen mit, aber Team Ineos fuhr den kleinen Vorsprung zeitig wieder zu. Solche Angriffe werden wir heute wohl nicht sehen. Denn anders als in den vergangenen Tagen liegt der letzte Anstieg heute 53 Kilometer vor dem Ziel. Das ist viel zu weit weg für eine ernsthafte Attacke der Klassement-Anwärter. Daher spricht alles dafür, dass Julian Alaphilippe mit dem Gelben Trikot in den morgigen Ruhetag gehen wird.
Rückblick
Daryl Impey (Mitchelton-Scott) war gestern der Schnellste der 15 Ausreißer. Früh setzte sich eine zunächst 14-köpfige Spitzengruppe ab, zu der auch Tony Martin (Team Jumbo-Visma) gehörte. Kurz vor dem Gipfel des ersten Anstiegs gelang es Marc Soler von Movistar noch aufzuschließen. Das Peloton ließ die Ausreißer ziehen und so betrug der Vorsprung am Ende über 14 Minuten. Im Finale in Brioude setzte sich dann Impey im Sprint gegen Tiesj Benoot (Lotto Soudal) durch und holte sich am französischen Nationalfeiertag im südafrikanischen Meistertrikot seinen ersten Tour-Etappensieg. Da keiner der Ausreißer eine ernsthafte Gefahr im Gesamtklassement darstellte, gab es vorne auch keine Veränderungen. Julian Alaphilippe verteidigte souverän sein Gelbes Trikot und genoss den Nationalfeiertag im Maillot Jaune. Giulio Ciccone fährt weiterhin im Weißen Trikot, Tim Wellens führt in der Bergwertung und Peter Sagan bleibt in Grün.
10. Etappe
Grundsätzlich geht es heute auf dem Weg von Saint-Flour nach Albi bergab. Saint-Flour liegt auf 824 Meter über Normalnull und Albi auf 178 Meter. Doch das Streckenprofil lässt erahnen, dass die Fahrer erneut eine Achterbahn bewältigen müssen. Es gibt kaum einen längeren flachen Abschnitt. An vier Stellen werden heute Bergpunkte vergeben: Los geht es mit der Cote de Mallet (4. Kategorie) nach 22 Kilometern. Kurz darauf folgt die Cote de Chaudes-Aigues (3. Kategorie). Nach 95,5 Kilometern geht es hinauf zur Cote d'Espalion (3. Kategorie) und die letzte Bergwertung ist die Cote de La Malric (3. Kategorie), 53 Kilometer vor dem Ziel. Zwischendrin gibt es in La Primaube noch eine Sprintwertung. Ein weiterer Faktor könnte heute auch die Länge spielen: Mit 217,5 Kilometer ist die 10. Etappe die zweitlängste der diesjährigen Tour und dass am Ende einer sehr langen ersten Woche mit zehn Renntagen in Folge.
Hügelige Etappe
Vor dem morgigen ersten Ruhetag, der von vielen Fahrern sicherlich herbeigesehnt wird, steht noch einmal eine wellige Etappe auf dem Programm. Das Fahrerfeld fährt ein drittes Mal durch das Zentralmassiv, allerdings werden die schweren Anstiege ausgelassen.
Bonjour
Herzlich willkommen zur 10. Etappe der Tour de France, die über 217,5 Kilometer von Saint-Flour nach Albi führt.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Caleb Ewan (LTS)
3:04:08
2
Dylan Groenewegen (TJV)
+0:00
3
Niccolo Bonifazio (TDE)
+0:00
4
Maximiliano Richeze (DQT)
+0:00
5
Edvald Boasson Hagen (DDD)
+0:00
6
André Greipel (PCB)
+0:00
7
Matteo Trentin (MTS)
+0:00
8
Jasper Stuyven (TFS)
+0:00
9
Nikias Arndt (SUN)
+0:00
10
Peter Sagan (BOH)
+0:00
29
Egan Bernal (INS)
+0:00
47
Emanuel Buchmann (BOH)
+0:00
56
Roger Kluge (LTS)
+0:20
82
David Gaudu (GFC)
+0:29
84
Romain Bardet (ALM)
+0:29
112
Simon Geschke (CCC)
+0:51
120
Nils Politt (KAT)
+0:51
128
Lennard Kämna (SUN)
+1:24
129
Marcus Burghardt (BOH)
+1:24