Mit etwas Wehmut, aber im Guten verließ Rachid Azzouzi den Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth. Beim FC St. Pauli will der Sportdirektor mittelfristig den Bundesligaaufstieg erreichen.
Rachid Azzouzi will mit dem FC St. Pauli hoch hinaus. Der neue Sportdirektor hat sich für seine auf zunächst vier Jahre angelegte Tätigkeit am Millerntor vorgenommen, die noch verbesserungswürdigen Strukturen beim Kiez-Club zu optimieren und den Club in der Bundesliga zu etablieren.
Azzouzis Ziel: Mittelfristig 1. Liga spielen
"Unser Ziel ist es, mittelfristig in die 1. Liga zu kommen. Der Verein hat das Potenzial dazu. Und wir wollen dahin kommen, dass wir dann auch die Chance haben, in der Liga drinzubleiben", sagte der 41 Jahre alte Nachfolger von Helmut Schulte bei seiner Vorstellung in Hamburg: "Wir müssen hier einen gewissen Anspruch haben."
Da der Ex-Bundesliga-Profi und -Nationalspieler Marokkos seine neue Aufgabe als "große Herausforderung" ansieht, stellt der Wechsel von Bundesliga-Aufsteiger SpVgg. Greuther Fürth für ihn keine Verschlechterung dar. "Ich bin hergekommen, weil ich von diesem Verein absolut überzeugt bin. Es ist für mich ein guter Schritt in meiner persönlichen Entwicklung und eine ganz spannende Aufgabe."
Natürlich sei auch "ein bisschen Wehmut dabei, wenn man sieht, das Fürth sein erstes Punktspiel gegen Bayern München bestreitet." Aber die Aussicht, am Millerntor etwas aufbauen zu können, habe "einen großen Reiz" auf ihn ausgeübt. "Der Verein ist beeindruckend. Die Ideale, für die der FC St. Pauli steht, sind einmalig in Deutschland. Und er ist professionell und seriös geführt", betonte Azzouzi.





