In der Primera Division kommt es am Sonntag zum Spitzenspiel im Camp Nou. Der FC Barcelona empfängt Atletico Madrid. Besonders im Fokus stehen dabei die Torjäger Radamel Falcao und Lionel Messi. Das kriselnde Real empfängt Espanyol Barcelona.
Tabellenführer FC Barcelona empfängt Verfolger Atletico Madrid. Der Hauptstadt-Klub hat sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Dem amtierenden spanischen Meister Real Madrid fehlen sogar elf Punkte bis zu Platz 1. Das Team von Coach Jose Mourinho, der nach der Pokal-Pleite unter der Woche noch mehr in der Kritik steht, könnte aber bei einem Erfolg gegen Espanyol Barcelona davon profitieren, dass sich Atletico und Barca gegenseitig die Punkte wegnehmen.
FC Barcelona Atletico Madrid
Klarer Favorit ist der FC Barcelona, der nicht nur Tabellenführer ist und Heimrecht hat er hat auch Lionel Messi. Der argentinische Superstar hat inzwischen den Tor-Rekord von Gerd Müller mit aktuell 88 Pflichtspieltreffern im Kalenderjahr 2012 geknackt und sogar ausgebaut. Er ist mittlerweile auch Barcas Rekord-Torschütze, steht zur Wahl für den Ballon dOr und den Laureus-Award für den Sportler des Jahres, wo er sich u. a. mit dem deutschen Formel-1-Piloten Sebastian Vettel misst.
"Er ist lebenswichtig für uns", lobte Xavi seinen Teamkollegen, "er ist jemand, der den Unterschied ausmachen kann." Zum kommenden Gegner sagte der Mittelfeldspieler: "Atletico ist ein starkes Team. Sie haben einen Lauf momentan, kontern gut und haben Stürmer, die aus jeder Lage treffen." Xavi rechnet mit dem aufregendsten Spiel in der Liga: "Und es wird noch aufregender, weil Atletico so gut drauf ist." Außerdem betonte der Nationalspieler, dass auch Madrid mit Radamel Falcao einen Spieler habe, der den Unterschied ausmachen könne.
Atleticos Trainer Diego Simeone schonte seinen Top-Star im Training am Donnerstag, damit er fit für die Partie gegen Barcelona ist. Falcao, der mit leichten muskulären Problemen zu kämpfen hatte, trainierte separat mit Fitness-Trainer Oscar Pitillas. Über die Einsatz-Chancen von Stürmer Adrian, der sich beim 3:0-Sieg im Pokal gegen Getafe verletzt hatte, sagte der argentinische Trainer: "Der Knöchel ist eine schwierige Stelle am Körper. Wir müssen abwarten, wie es sich bis Sonntag entwickelt."





