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Ball- und kombinationssicher behauptete der SC Freiburg in der Folge die Führung, profitierte dabei aber auch von der Passivität und der vielen Fehlpässe der Gastgeber, die bei besserer Chancenauswertung der Breisgauer das Spiel bereits früh hätten entscheiden können. Erst nach der Pause wurde Eintracht Braunschweig aktiver, erhöhte auch den Druck und kam zu guten Ausgleichschancen.
Der SC Freiburg verwaltete nur noch das Ergebnis, Ausflüge an den gegnerischen Strafraum blieben Episode, Caligiuris Lattenschuss die einzige gefährliche Aktion, ehe ein Freistoß den Endstand einleitete. Kruse hatte den Standard zur Überraschung der Braunschweiger an den langen Pfosten gebracht, wo Julian Schuster per Kopf auf Johannes Flum weiterleitete, der die Kugel über die Linie nickte, die erste Saisonniederlage von Eintracht Braunschweig besiegelte und dem SC Freiburg erstmals seit 2005/06 den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals ermöglichte.
Preußen Münster scheitert an FC Augsburg
Dort steht auch der FC Augsburg nach einem 1:0-Erfolg bei Preußen Münster, auch wenn im Verlauf der 90 Minuten von dem Zwei-Klassen-Unterschied zwischen beiden Teams wenig zu sehen war. Das Tor des Tages vor 16.269 Zuschauern im Preußenstadion erzielte Jan-Ingwer Callsen-Bracker (69.) und beendete die Hoffnungen der Münsteraner nach Werder Bremen in der ersten Runde erneut einen Bundesligisten aus dem DFB-Pokal zu werfen.
Für Augsburg-Coach Markus Weinzierl hatte sich die Hereinnahme von Callsen-Bracker, der erstmals in der Startelf stand, und Aristide Bancé ausgezahlt. Bancé spielte den Ball quer zu dem mutig nach vorne gestürmten Callsen-Bracker, der durch die Beine von Fabian Hergesell ins Tor traf. "Es war ein Schweinesieg", lautete das Fazit von Augsburgs Kevin Vogt bei Sky.
1860 München zeigt Berliner AK die Grenzen auf
Auch dem Berliner AK war keine zweite Pokalsensation vergönnt. Nach dem Kantersieg gegen Hoffenheim beendete eine 0:3-Niederlage gegen 1860 München den Höhenflug der Berliner. Zwei Tore für die Münchner besorgte Moritz Stoppelkamp (38./63.), erst nach einem Abspielfehler der Hausherren im Mittelfeld und Vorabeit von Daniel Bierofka, dann mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze, ehe Ismael Blanco zum Endstand (89.) traf. Der Berliner AK darf sich immerhin damit trösten mit 2403 Zuschauern einen neuen Clubrekord aufgestellt zu haben.
Mainz und Bochum im Schongang
Ebenfalls den Schongang einlegen konnte der FSV Mainz 05, der durch Tore von Andreas Ivanschitz (18.) und Yunus Malli (47.) den Zweitligisten Erzgebirge Aue vor 12.677 Zuschauern mit 2:0 besiegen konnte und problemlos das Achtelfinale erreichte. Dort steht auch der VfL Bochum, der beim TSV Havelse zwar zunächst einem 0:1-Rückstand durch Patrick Posipal (17.) hinterherlaufen musste, ehe Alexander Iashvili (30.), Marc Rzatkowski (73.) und Michael Ortega (90.+4) das Spiel drehen konnten, auch wenn sie nach der Gelb-Roten Karte gegen Christoph Kramer die letzten Minuten in Unterzahl hatten spielen müssen.





