Mäzen Klaus-Michael Kühne träumt für den Hamburger SV von der Verpflichtung von Rafael van der Vaart und mischt sich deshalb weiter indirekt in die Arbeit der HSV-Verantwortlichen ein. In einem Interview mit der Welt am Sonntag kritisierte Kühne massiv die Führung, denn er glaubt weiter an einen Transfer des Niederländers, obwohl er noch gar nicht mit van der Vaart gesprochen hat. "Das muss der Vorstand direkt mit dem Spieler und dem Berater behandeln", sagte Kühne in dem Interview. "Da mische ich mich nicht ein. In diesem Geschäft bin ich blutiger Laie, damit will ich gar nichts zu tun haben. Mir geht es darum, das Thema zu stimulieren." Für Kühne könnte van der Vaart das Herz eines neuen HSV werden. "Ich habe den Verantwortlichen immer gesagt: Ihr müsst einen Topmann holen für das Mittelfeld, aber da wurde nichts Vernünftiges zustande gebracht." Und Kühne setzt noch einen drauf: "Ich habe die Entwicklung in der Vorsaison mit großer Besorgnis betrachtet, das war dramatisch negativ. Es gab am Ende noch drei schlechtere Vereine. Nur deshalb ist man nicht abgestiegen, obwohl der HSV den Abstieg verdient gehabt hätte."
Ein van der Vaart passt derzeit nicht ins Mannschaftsgefüge. Mit Elia und Guerrero wurden in letzter Zeit die zu teuren Spieler abgegeben. Ich weiß, der Vergleich mit Dortmund ist hoch gegriffen, aber die haben nach ihrem Umbruch auch einige Zeit in der unteren Tabbellenhälfte verbracht. Ich bin froh, das die Führung nicht bereit ist neue Schulden zu machen, um einen überteuerten Spieler zu kaufen.
Von der Qualität der Spieler her und mit dem Trainer traue ich der Mannschaft viel zu und hoffe auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte, um auf lange Sicht wieder oben angreifen zu können.
Ich freue mich auf eine Saison mit Arslan, Sala, Rincon, Berg & Co. Die Jungs machen mir viel Spaß beim zusehen.



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