Lukas Podolski sieht mit großen Emotionen seinem 100. Länderspiel entgegen. "Ich habe immer gesagt: Hundert ist ein Ziel, eine Marke, ein Traum", sagte der Nationalspieler vor dem letzten EM-Gruppenspiel in Lviv gegen Dänemark. Ein noch größeres Ziel sei es jedoch, im Finale am 1. Juli in Kiew sein 103. Länderspiel zu bestreiten, mit dem er mit Franz Beckenbauer gleichziehen könnte. "Uns fehlt eigentlich nur noch ein Titel", sagte der 27-Jährige, der bislang zweimal WM-Dritter und einmal EM-Zweiter geworden ist. Besonders freuen würde sich der gebürtige Polen, wenn er im Viertelfinale auf den EM-Gastgeber träfe. "Ich drücke Polen die Daumen. Die Mannschaft liegt mir auch am Herzen", sagte der in Gleiwitz geborene Angreifer. Allerdings würde er dann kein Pardon kennen: "Dann ist leider Endstation für Polen", sagte der 43-fache Torschütze für Deutschland, der bei dem laufenden Turnier noch auf seinen ersten Treffer wartet. "Dass ich von mir in der Offensive mehr erwarte, ist keine Frage." (dpa)



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