Nach über 7000 absolvierten Kilometern hieß der Sieger der Rallye Dakar einmal mehr Stéphane Peterhansel. Im Mini angetreten, verwies er bei seinem zehnten Erfolg Joan Roma mit einem Abstand von 40 Minuten auf Platz zwei. Für die große Überraschung sorgte aber Dirk von Zitzewitz, der im privaten Imperial Toyota Dritter wurde.
Auf den letzten Kilometern zur großen Feier in Lima musste es sich Dirk von Zitzewitz selbst immer wieder bestätigen: "Es ist wirklich wahr! Platz drei!" Zusammen mit seinem südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers sorgte er für die große Überraschung bei der 33. Auflage der Rallye Dakar. Im eigentlich unterlegenen und privat eingesetzten Imperial Toyota schaffte es das Duo aufs Podest.
"Erst in dem Moment, in dem man die letzte Zeitkontrolle erreicht, fällt die immense Anspannung der letzten Wochen mit einem Schlag von einem ab und man empfindet stattdessen die pure Erleichterung und Freude", meinte von Zitzewitz nach der 29 Kilometer langen finalen Wertungsprüfung. "Wir haben die Erwartungen bei weitem übertroffen", sagte der mehrfache ehemalige deutsche Enduro-Meister und verneigte sich vor seinem "unfassbar motivierten Team".
Nach weit über 7000 Kilometern machten die Sieger von 2009 auch einen Dreifacherfolg des X-raid-Teams zunichte. Die Mannschaft aus dem hessischen Trebur hatte dennoch im Ziel in Lima allen Grund zur Freude: Rekordgewinner Stéphane Peterhansel feierte seinen 10. Dakar-Sieg - sechs Mal mit dem Motorrad, viermal mit dem Auto - vor seinem spanischen Teamkollegen Joan Roma. Beide waren jeweils in einem Mini unterwegs.
Despres siegt auf dem Motorrad
In der Motorradwertung brachte der Franzose Cyril Despres seinen Vorsprung nach der vorletzten Etappe souverän ins Ziel. Sein ärgster Widersacher, Marc Coma, hatte sich am Samstag verfahren und zudem über technische Probleme geklagt. Im Dauerduell der beiden führt Despres nun mit vier Dakar-Siegen vor dem dreimaligen Gewinner Coma.




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