Keshorn Walcott ließ der Konkurrenz keine Chance
Mit Keshorn Walcott aus Trinidad und Tobago hätte wohl kaum ein Experte als Olympiasieger im Speerwurf gerechnet. Doch der erst 19-Jährige düpierte die gesamte Konkurrenz mit 84,58 Metern und sicherte sich die Goldmedaille vor Alexander Pjatnyzja aus der Ukraine mit 84,51 Metern und Antti Ruuskanen aus Finnland mit 84,12 Metern. Für Norwegens Speerwerfer Andreas Thorkildsen, der zuvor in Peking und Athen jeweils Gold gewonnen hatte, endete der Wettkampft mit einem enttäuschenden sechsten Platz. Er kam nicht über 82,80 Meter hinaus. Der Leipziger Tino Häber belegte mit 81,21 Metern Platz acht. Weltmeister Matthias de Zordo aus Saarbrücken war mit drei ungültigen Versuchen in der Qualifikation ausgeschieden.
zu "Youngster Walcott aus Trinidad und Tobago holt Gold im Speerwurf"
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