Nur noch eine Ausnahmeregelung der Sportfunktionäre kann der deutschen Hochsprung-Rekordhalterin Ariane Friedrich die Olympia-Teilnahme in London ermöglichen. Die 28-Jährige Frankfurterin sagte nach den Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki auch ihren für diesen Sonntag geplanten Start in Eberstadt ab. Dies gab Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), in Helsinki bekannt. Bei dem Meeting wollte Friedrich die geforderte Qualifikationshöhe von 1,95 Meter springen. "In Abstimmung mit dem medizinischen Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ist ein Start für Ariane in Eberstadt aufgrund der Folgen eines Magen-Darm-Infekts nicht möglich", sagte Kurschilgen. Was eine mögliche Nominierung für die Sommerspiele angehe, werde der DLV in seiner Sitzung am 2. Juli prüfen, ob ein Antrag für eine Ausnahmeregelung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gestellt wird, so der Sportdirektor weiter. Der DOSB nominiert in seiner Sitzung am 4. Juli auf Vorschlag des DLV die Leichtathleten für London. (dpa)
