Der verbale Wutausbruch von Bruno Labbadia nach dem 2:2-Remis seines VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen hat kontroverse Diskussion über die Richtigkeit seiner Aussagen ausgelöst. Während die deutschen Trainer geschlossen hinter ihrem Kollegen stehen, übt ein ehemaliger Nationaltorhüter Kritik an Labbadias Aussagen. Der VfB-Coach hatte den Umgang der Medien mit den Trainern mit deutlichen Worten kritisiert. In seinem Blog für die Bild nahm Kahn zu diesem Thema Stellung und meinte: "Deshalb hat sich Labbadia mit der Wutrede keinen Gefallen getan. Auch nach der berühmten 'Ich habe fertig'-Rede von Trapattoni tauchte ganz zwangsläufig die Frage auf, ob ein Trainer, der sich selbst nicht im Griff hat, seine Mannschaft im Griff haben kann. Es hätte gereicht, wenn Labbadia in dieser Situation allein auf die Fakten, wie den Stuttgarter Sparkurs, verwiesen hätte."
