Zwei Mal hatte Adrian Peterson in dieser NFL-Saison die Defensive der Green Bay Packers fast in Grund und Boden gelaufen, doch in der ersten Runde der Playoffs machten die Packers ernst: Der Running Back der Minnesota Vikings wurde in Schach gehalten.
Am Ende hieß es 24:10 für die Green Bay Packers, die allerdings eine fast fehlerfreie Leistung zeigten und höher gegen die ohne ihren etatmäßigen Quarterback Christian Ponder angetretenen Minnesota Vikings hätten gewinnen können.
Auf 210 und 199 Yards hatte es Adrian Peterson - der mit 2097 Yards in dieser Saison den ewigen Laufrekord von Eric Dickerson um acht Yards verpasste - in den beiden Aufeinandertreffen der regulären Saison gebracht, doch aus dem Ausfall des etatmäßigen Vikings-Quarterback wusste Green Bay im eigenen Stadion Kapital zu schlagen. Peterson kam auf "nur" 99 Yards, von einem engen Spiel oder gar einem Sieg - wie in der Woche zuvor, konnten die Minnesota Vikings nur träumen.
"Unsere Defensive war über die ganzen vier Viertel herausragend, haben das Tempo bestimmt und Minnesota aus der Endzone herausgehalten", zitierte die Green Bay Press Gazette Coach Mike McCarthy. "Sie haben sich gut an den Quarterback-Wechsel angepasst und in der Laufverteidigung guten Einsatz gezeigt."
Ersatz Webb hilft Vikings nicht - Rodgers routiniert für die Packers
Wenige Stunden vor dem Spiel in Green Bay hatten die Vikings die Zwangspause ihres Quarterbacks Christian Ponder aufgrund einer Ellbogenblessur, die er sich ausgerechnet beim 37:34 über die Packers in der Woche zuvor zugezogen hatte, bekanntgeben müssen. Vertreter Joe Webb konnte die für Adrian Peterson dringend benötigte Offensiv-Verstärkung nicht leisten und konnte erst 3:35 Minuten vor dem Ende einen erfolgreichen Touchdown-Pass auf Michael Jenkins zur Ergebniskosmetik an den Mann bringen.
Auf der Gegenseite spulte Aaron Rodgers bei den Packers seine gewohnte Routine ab und glänzte in der ersten Halbzeit auch ohne Touchdown durch eine fast fehlerfreie Leistung. Am Ende standen für Rodgers 274 Yards und ein Touchdown zu Buche.
In der nächsten Runde der NFL-Playoffs geht es für die Green Bay Packers zum zweiten Mal in diesem Jahr gegen die San Francisco 49ers. "Es ist eine Menge passiert, seitdem wir gegen San Francisco gespielt haben", so McCarthy in Anspielung auf die 22:30-Niederlage zum Liga-Auftakt gegenüber ESPN. "Wir sind ein ganz anderes Team." Nämlich eines, das gegen die Minnesota Vikings gezeigt hat, das es zu Recht einer der Kandidaten auf den Titel ist.
Houston Texans eine Runde weiter
Bei den Houston Texans, die noch am letzten Spieltag der NFL ihren ersten Platz in der AFC verspielt hatten, waren es Running Back Arian Foster und die Defensive, die Houston ein 19:13 bescherten und die Texans damit im zweiten Jahr in Folge einen Sieg in der Wild Card Runde gegen die Bengals feiern ließen. Foster erlief dabei 140 Yards und einen Touchdown, Kicker Shayne Graham steuerte vier Field Goals hinzu.
Die Texans müssen nun in der zweiten Runde der Playoffs zu den New England Patriots reisen, die aufgrund ihres zweiten Platzes in der AFC eine spielfreie Woche hatten.



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