"Was soll's?!", dachte sich Red Bulls Design-Guru Adrian Newey offensichtlich. Die Löcher im Unterboden der Formel-1-Wagen von Weltmeister Sebastian Vettel und Teamkollege Mark Webber waren von den Regelhütern nachträglich verboten worden. Nun wartete das Team des Milliardärs Dietrich Mateschitz mit einer neuen Variante am Hinterteil von Abbey auf, wie Vettel seinen RB8 getauft hat. Dabei hat Weltmeister-Automacher Newey eine Art zusätzlichen Unterboden entworfen. Über der üblichen Bodenplatte befindet sich eine weitere. Die Luft, die in die Öffnungen strömt, wird laut auto-motor-und-sport.de durch jeweils zwei Kanäle links und rechts ins Heck geleitet. Der Effekt: Durch die gelenkte Luft wird die Straßenlage der Red Bulls verbessert. Das war auch schon bei der Löchervariante der Fall. Dabei war die Luft durch zwei schlitzartige Öffnungen in der Bodenplatte unmittelbar vor den Hinterrädern umgeleitet worden. Vettel in Bahrain und Webber in Monaco hatten mit dieser Variante ihre bislang einzigen Saisonsiege erzielt. Vor dem Großen Preis von Kanada vor zwei Wochen kam dann das Verbot durch den Internationalen Automobilverband. (dpa)
