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SEITE 2 VON 2:
2. Negative Bilanz gegen Istanbul-Gegnerinnen
Von: Nils Lehnebach
Datum: 22. Oktober 2012, 09:21 Uhr
Format: Artikel
Diskussion: 2 Kommentare
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Negative Bilanz gegen Istanbul-Gegnerinnen

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Doch irgendwann ist bei jedem ein Punkt erreicht, an dem das Potenzial ausgeschöpft ist. Über ihre Schwächen sagte Kerber beispielhaft jüngst in der Sport Bild: "Bislang serviere ich mit etwa 160 Stundenkilometern. 200 wie Serena Williams werde ich nie schaffen, aber ein paar km/h dürften es schon sein.“

Negative Bilanz gegen Istanbul-Gegnerinnen

Jetzt reiste Kerber voller Selbstbewusstsein nach Istanbul. "Ich weiß, dass ich jede Gegnerin schlagen kann, habe das dieses Jahr auch schon gezeigt“, sagte sie der Sport Bild. Eine fast korrekte Aussage. Mit Maria Sharapova (beim Hartplatzturnier in Paris), Serena Williams (in Cincinnati), Petra Kvitova (in Rom und Cincinnati), Sara Errani (in Hobart) und Li Na (in Indian Wells) hat sie fünf der anderen sieben Istanbul-Teilnehmerinnen in diesem Jahr besiegt. Nur die Weltranglistenerste Victoria Azarenka und Agnzieska Radwanska, derzeit auf Rang vier der Welt, konnte Kerber 2012 nicht schlagen.

Aber: Kerber kann auch gegen jede der Gegnerinnen verlieren. 18 Mal ist sie in diesem Jahr gegen eine der anderen Starterinnen angetreten, nur sechsmal siegte sie. Nur die Italienerin Errani, die lediglich zwei von zehn Duellen gewann, hat eine schlechtere Quote. Und: Wenn es drauf ankam, hatte Kerber immer das Nachsehen.

Bei Grand Slams gab es gegen die Istanbul-Konkurrentinnen in diesem Jahr ausschließlich Niederlagen. In Melbourne unterlag Kerber Sharapova, bei den French Open und in New York verlor sie gegen Errani und in Wimbledon war Radwanska zu stark für die Deutsche, die bei den Grand Slams ohne Sieg gegen eine Top-Ten-Spielerin blieb.

Kerber erwischt eine schwere Gruppe

Die Erwartungen werden zudem dadurch gedämpft, dass Kerber eine extrem schwere Auslosung erwischte. Sie trifft auf die Weltranglisten-Erste Azarenka und die derzeit wohl beste Dame der Welt, Serena Williams. Die US-Amerikanerin hat mit Wimbledon, den Olympischen Sommerspielen und den US Open die drei vergangenen großen Turniere gewonnen.

Williams spielt zwar deutlich weniger als die anderen Top-Spielerinnen, ist dann aber kaum zu schlagen. In diesem Jahr verlor sie nur vier Partien. Komplettiert wird die Rote Gruppe von Li Na, gegen die Kerber von bisher sechs Partien nur eine gewinnen konnte. Bei einer derart harten Auslosung bleibt als Hoffnung nur ein kleines, rotes Kuscheltier.

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zu "Tennis WTA-Championships: Angelique Kerber vor der WM"
2 Kommentare
Letzter Kommentar:
Kamui schrieb am 22.10.2012 20:19
@Sweet-Lou

Das bezog sich ja nicht nur auf Semi-Finals, sondern generell auf Grand Slams. Top 5 ist wirklich genial, aber die Damen, die jetzt noch vor ihr sind (MaSha,Azarenka,Serena,Radwanska) sind alle nochmal eine Stufe höher einzuschätzen. Radwanska ist vllt. noch am ehesten zu überholen, aber die ist wie Wozniacki früher einfach unglaublich schwer zu besiegen(wenn man nicht Victoria Azarenka heißt), weil sie so viele Bälle ohne viel Kraftaufwand zurückbringt. Selbst für einen Grand-Slam müsste sie aller Voraussicht nicht nur endlich mal eine, sondern 2 davon besiegen, um zu gewinnen.

Wenn sie das derzeitige Level allerdings hält, dann ist Angie aufgrund des Alters zumindest gegenüber Williams im Vorteil. Aber der Rest ist nur unwesentlich älter (MaSha) bzw. sogar jünger (Aza,Radw.).

Hoffen wir einfach auf eine Überraschung in Peking, und das sie vom Verletzungspech weiterhin weitestgehend verschont bleibt (was aller Voraussicht nach allerdings eine Reduzierung der Turniere mit sich bringt).
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